Rosetta-Landeplanungs-, Aurora- und allgemeines Live-Blog vom 13. bis 15. September 2014

13. September 2014

15. September

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Und das Philae-Ziel heißt “J” – mit ‘7 hours of terror’

Denn etwa sieben Stunden wird der Abstieg Philaes von Rosetta bis zur Kometen-Oberfläche dauern, wenn es bei der Landestelle “J” auf dem ‘Kopf’ bleibt, die am Wochenende als primäre ausgewählt und gerade feierlich vorgestellt wurde (mehr, weniger, mehr und ein Artikel), oben auf einer OSIRIS-Aufnahme vom 20. August, darunter im Kontext. Von den 5 Finalisten, von denen keiner die Kriterien zu 100% erfüllte, erschien sie noch am sichersten, mit überwiegend “nur” maximal 30° steilen Hängen, wenigen herumliegenden Brocken und günstiger Lande-Geometrie. Wirklich flache, große Zonen hat C-G einfach nicht zu bieten: Man muss halt nehmen, was man bekommt, war der Tenor auf der ESA-PK in Paris – und dass die Erfolgswahrscheinlichkeit bei so einem Kometenkern sicher unter den vor der Ankunft berechneten 70-75% liegen wird. (Zeit und Lust für neue Berechnungen des Risikos hat man nicht, und auch eine Generalprobe der Landemanöver wird es nicht geben.) “J” – die ESA startet jetzt einen öffentlichen Wettbewerb für einen ‘richtigen’ Namen – sollte es immerhin allen Instrumenten auf Philae erlauben, bereits in den ersten zwei Tagen nach der Landung in der first sequence’ zu liefern. Und das Zentrum liegt nur 1/2 km von zwei Gruben entfernt, wo schon schwache Aktivität eingesetzt hat.

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Als Back-Up-Landestelle wurde “C” auf dem ‘Körper’ der Kern-Ente ausgeguckt, aber sie erscheint bereits deutlich schwieriger – allerdings hätte Philae von dort einen einmaligen Blick auf den ‘Hals’, wo die meiste Aktivität stattfindet, wie die aktuellen OSIRIS-Weitwinkel-Bilder zeigen. Zunächst konzentrieren sich aber alle Aktivitäten auf “J”: Die Gegend wird weiter charakterisiert und die Landeoperation dort geplant, während die Bahnhöhe Rosettas auf 20 und – was erst im Oktober entschieden wird – vielleicht 10 km verringert wird. Am 26. September soll feststehen, ob es beim 11. November als Landetermin bleibt, und am 12.-14. Oktober kommt das Go/No Go bzgl. “J”. Sollte dann doch “C” genommen werden müssen, wären eine Reihe der Schritte zu wiederholen, und die Landung würde sich um einige bis zu 28 Tage verzögern. Unabhängig von ihrem Ausgang ist die Rosetta-Mission schon jetzt ein Riesen-Erfolg, wurde auf der PK betont, mit einer Datenflut (etwa zur Wasser-Produktion von MIRO), der im aktuellen Stress der Landeplanung gar keiner Herr wird. Und, auch daran wurde erinnert, auch nach der November-Landung geht die Orbiter-Mission noch 13 Monate weiter! Ein Erfolg Philaes wäre freilich gleich doppelt gut für das Gesamtprojekt: Es gäbe einmalige Daten von der Oberfläche – und sie würden enorm helfen, die Orbiter-Daten richtig einzuordnen. [13:35 MESZ] Rosettas Top-Leute nach der PK: v.l. Mission Scientist und Manager und Spacecraft Operations Manager. Und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [14:45 MESZ] Lang … und Französisch (aber Google Translate kommt damit klar): Hinter den Kulissen der Entscheidung, insbesondere warum C viel schlechter als J ist. [15:25 MESZ] Eine Aufzeichnung der PK; auch ein Audio-Interview (12 Min.) mit Ulamec und weitere Artikel hier, hier, hier und hier. [16:05 MESZ] Eine PM aus Bern, JPL und NASA Releases und noch mehr Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [23:55 MESZ - Ende]


14. September

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Die detaillierteste Röntgenaufnahme des Supernova-Rests Puppis A ist letztens von XMM-Newton & Chandra publiziert worden: Je energiereicher die Photonen, desto blauer sind sie in dieser Darstellung. Auch die erste Supernova-Entdeckung des Gaia-Satelliten während seiner Himmelskartierung – und was eigentlich nach dem ‘Hubble-Nachfolger’ JWST kommen könnte, in Sachen große Weltraumteleskope. [21:15 MESZ]

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Mond und Aurora von der ISS aus gesehen – auch eine 1-Stunden-Doku über den Gerst-Live-Call vom 1.9. nebst einem Making of, eine ISS-Satire, die man lustig finden kann (immerhin ist die Existenz der Raumstation des Komikern bekannt) – und ein erfolgreicher Ariane-Start der Nachritensatelliten MEASAT-3b und OPTUS 10 (mehr, Bilder und mehr Links). [20:50 MESZ]

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Die primäre Landestelle für Philae steht offenbar fest, wie man aus diesem Tweet einer PR-Frau schließen kann, in dem die Top-Manager Rosettas mitspielen. Das Bild zeigt eine Sitzung auf dem Weg dahin, wo der BU zufolge “viele Kompromisse” nötig waren. Auch ein neues Video und eine detaillierte Beschreibung, wie die Landung ablaufen soll, ein Paper aus OSIRIS-Daten der Anflugphase und Artikel hier, hier und hier. Plus Fortschritte bei OSIRIS-REx (auch ein Artikel und Gedanken zum Asteroiden-Abbau), wo Curiosity jetzt wirklich angekommen ist (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr Links), MESSENGERs letzte Bahnmanöver – und New Horizons sieht Hydra eher als erwartet. [20:25 MESZ]


13. September

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Vorhergesagtes Europa-Polarlicht kam – aber nur schwach

Diese Aufnahme von Alex Schweigert aus der Nähe von Husum ist noch eine der überzeugenderen aus den letzten Stunden, andere hat’s hier, hier, hier, hier und hier und in diesem und diesem Foren-Thread: Zwar ist die CME des X-Flares vom 10.9. gestern planmäßig eingetroffen, aber die Magnetfeld-Richtung passte nicht für eine optimale Einkopplung in die Magnetosphäre der Erde. Und auch als später zeitweise die günstige Südrichtung eintrat, passierte nur wenig, und was die nächsten Stunden noch bringen, da gehen die Meinungen hier, hier und hier auseinander. Auch frühere Artikel zu den CMEs hier, hier, hier und hier, eine Nordlicht-Garantie der Hurtigruten (kein Witz, auch hier, hier und hier beschrieben) – und Allgemeines zur Physik von Polarlichtern hier und hier. [1:25 MESZ]

Mehr der Fotos von Schweigert vor und nach Mitternacht im Beltringharder Koog bei Husum – und zum Vergleich Bilder aus Dänemark hier, hier und hier und aus Kiruna in Nordschweden. Derweil hat der Kp-Wert 7 erreicht, aber das Magnetfeld passt nicht für eine große Aurora, trotz eines G3-Sturms. [2:25 MESZ] Ein erstes Aurora-Bild aus den NO-USA (Vermont), hier, hier und hier wechselnde Farben auf Amrum und eine Vorschau aus Schottland. Es ist weiter G3-Sturm aber mit falscher Polarität. [3:05 MESZ] Trotzdem auch in New Hampshire eine prächtige Aurora; passt aber zum Ovation-Modell. [3:15 MESZ]

Noch mehr Bilder aus Vermont, Maine (mehr), Quebec, Nova Scotia (mehr), New York, den Lofoten (mit Video), Nordschweden, Tromsø, Wales, Nordirland (mehr), Neumünster, Bülk und Lingen (mehr) – das Feld blieb stur nördlich, und mehr als Kp=7 gab’s nicht. [13:25 MESZ] Wie Sie sehen, sehen Sie nichts … [16:55 MESZ] … aber “continued storming is still possible throughout the passage of this CME.” Weitere nette Bilder aus Vermont, Maine und Norddeutschland, trotz der falschen Feld-Richtung. [18:05 MESZ. NACHTRÄGE: Zeitraffer aus Sylt, Amrum und New Hampshire, weitere Blog-Berichte aus Hannover, Cumbria (England; mehr) und Kanada, Bilder aus Nordirland und allgemeine Rückblicke auf die CME-Folgen hier, hier, hier und hier - während der X-Flare perfekt von IRIS beobachtet wurde]

Weitere größere Artikel (und Updates zu den 2 CMEs auf Erdkurs und zu Rosettas Lande-Problem)

12. September 2014

Hoffnung auf Polarlichter am 12./13. September infolge der CMEs im Anmarsch: Das Eintreffen der ersten hatte immerhin fotografisches PL zur Folge, was die Erwartungen an die zweite noch steigert.

Lokaler Galaxien-Superhaufen umrissen: zu Laniakea das Paper, ein zugehöriges Video, ein Kommentar, Press Releases hier, hier und hier und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Ein Stern wird kommen – und untergehen … Ein fundierter Vortrag über die wahren Hintergründe des angeblichen ‘Sterns von Bethlehem’ – save the date: 21. Oktober, Köln!

Erste Kometenlandung wird schwieriger als gedacht: hier ein ganz neues kleines ESA-Video und ein Artikel im Vorfeld der Verkündigung der Auswahl am 15. September – und die Staubfänge von GIADA auf dem Orbiter bisher.

Starparty in Deutschlands erstem Sternenreservat: Impressionen von vierten WestHavelländer AstroTreff. Und ein früherer Artikel über (dann gescheiterten) Widerstand gegen das Dark Sky Reserve in der Rhön.

Kürzere Artikel

Der planetare Körper mit dem kürzesten Tag: 15,8 Sekunden! Damit gibt es auch kein richtiges Radarbild von 2014 RC.

Vermeintlicher Impaktkrater in Nicaragua äußerst dubios – und auch aus Nicaragua hört man jetzt, “meteorito en Managua es solo “una hipótesis”” …

Plejaden-Distanz-Problem wird immer bedrohlicher, auch im Hinblick auf die Gaia-Mission: das Paper, ein Jubel-Release dazu und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Komet C-G gestern aus nur noch 28 km Abstand

11. September 2014

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vom Kern-Zentrum aufgenommen von der NavCam und hier HDR-mäßig prozessiert, die Einzelbilder auch hier. Es gibt auch ein CIVA-Komposit-Bild von Rosetta-Hardware & Komet (was als allerdings nicht wirklich als “Selfie vor C-G” durchgeht: Die beiden zusammen montierten Bilder wurden nämlich 128 bzw. 1549 Millisekunden lang belichtet, der Komet also 12-mal so lang) und ROSINA-Messungen der Kometen-Gase H2O, CO2 und CO sowie von Spurengasen, während Rosetta nun in einem echten Orbit angekommen sein sollte. Auch Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier, z.T. mit weiterem Exklusiv-Content von der EPSC.

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Drei kommen von der ISS zurück, auf einer ungewöhnlichen Roskosmos-Aufnahme: auch ein Bild vom Reentry von der ISS aus und die Crew nach der Landung sowie ein NASA Release (früher), Artikel hier, hier und hier und mehr Links. Plus kurioses Verhalten des Nanosat-Deployers auf, Experimente mit Flammen in und allerlei Erdbeobachtung mit der ISS, interessante Verwicklungen in Sachen Kosmonauten & Krim, der kommende Test der Orion-Kapsel, Kandidaten für die Asteroid Redirect Mission – und mal wieder großes Asteroiden-Palaver im Kongress.

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Transverse Aeolian Ridges auf dem Mars, jede 6 m hoch, aufgenommen von der HiRISE-Kamera des MRO. Auch die Ankunft von Curiosity am Aeolis Mons und ein Blick zurück; Artikel dazu wie auch der Kritik an der Mission hier, hier und hier. Und die bevorstehende Ankunft von MAVEN am Mars, wie der Mars Express Siding Spring trotzen wird, die Payload des 2020-Rovers, Einsichten in Venus-Atmosphäre & Sonnenwind und kurzlebige Moonlets in den Ringen des Saturn, eine von vielen Cassini-Entdeckungen, der Ballon GRAPE – und der Reentry eines Teils von Kosmos 2495 über den USA, allerdings nicht der Film-Kapsel des russischen Aufklärungs-Satelliten: weitere Artikel zur großen Konfusion hier, hier und hier und Tweets hier, hier, hier, hier, hier und hier. NACHTRAG: Und die Konfusion geht weiter (Russland wähnt den Satelliten weiter im Orbit) – Versuch einer Klärung der Vorgänge.

Ein X1.6-Flare – perfekt in der Mitte der Sonne

10. September 2014

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hat sich in der vergangenen Stunde ereignet: AIA-Aufnahmen des Solar Dynamics Observatory von 19:57 MESZ bei 13 nm und 19:17 MESZ bei 30 nm sowie der Verlauf der Röntgenintensität von GOES bei 0.1 bis 0.8 nm (rot) und 0.05 bis 0.4 nm (blau; Zeit in UTC). Weniger als eine Stunde vor der Ausbruch der schon gestern auffälligen und Flare-freudigen Aktivitätsregion (1)2158 war übrigens hier ein weiterer Flare vorausgesagt worden, weil die Polarität in der Region “falschherum” war und damit ein “Gesetz” aus dem Jahre 1919 verletzt wurde. Weitere Updates zu möglichen geomagnetischen Folgen, wenn näheres über eine Coronal Mass Ejection Richtung Erde bekannt ist!

NACHTRAG: Der Flare im Video – in sieben AIA-Farben – und weitere AIA-Standbilder bei 9 nm und 17 nm EUV-Wellenlänge. NACHTRAG 2: Eine eigene Webseite für den Flare – und einer Animation dort kann man entnehmen, dass eine Halo-CME ‘planmäßig’ abgeflogen ist. NACHTRAG 3: Auch eine NASA-Seite zum “significant flare” und ein Artikel – und bald gibt’s neue SOHO-Bilder, die in Sachen CME Klarheit schaffen sollten.

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NACHTRAG 4: die Nachwirkungen des Flares um 21:14 MESZ bei 17 nm Wellenlänge, dessen Röntgen-Intensität inzwischen abgeklungen ist – das Maximum war gegen 19:45 MESZ gewesen, aber das Plasma ist immer noch erhitzt. NACHTRAG 5: “In der Regel benötigt ein Sonnensturm ein paar Tage bis zu Erde, nicht so bei diesem Exemplar! Die NASA geht aktuell von einer Ankunft in weniger als 24 Stunden aus”, heißt es auf einer deutschen Seite zum Flare: “Nach aktuellen Stand wird es zu einem Volltreffer auf das Erdmagnetfeld kommen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit ist ein Eintreffen in der Nacht vom 11. zum 12.09. (Do zu Fr) möglich. Ein starker oder extremer Magnetsturm ist dann möglich.” Und auch bei Meteoros gibt es eine Vorwarnung.

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NACHTRAG 6: Hier kommt der koronale Massenauswurf! Die SOHO-LASCO-C3-Differenz-Aufnahme von 0:06 und 23:42 MESZ zeigt nach dieser Auswertung, dass zwar der Großteil der CME nach Norden gegangen ist, aber “a very respectable portion of the magnetic cloud is coming towards Earth. There are not yet enough frames available to give an accurate speed estimate but the CME looked to have travelled an impressive distance already in just 5 hours which suggests this CME is indeed fast.” NACHTRAG 7: Den falschen Ton trifft diese Agentur-Story mit der Prognose, dass “the worst of its power looks like it will barely skim above the planet and not cause many problems. [...] New calculations from satellite data show that the worst of the energetic particles streaming from the sun likely will go north or above Earth this time” – dass das eigentlich schade ist, erfährt man erst im allerletzten Absatz. Angeblich kenne man nun die Geschwindigkeit der CME, die frühestens am Freitag eintreffen könne.

NACHTRAG 8: Auch 24 Stunden nach dem Flare – hier allerlei Visuals in einem 12-Minuten-Video – ist nicht klar, wann nun was passieren wird: Wie hier, hier und hier zu lesen ist, sollte die doch “nur” rund 1400 km/s schnelle CME im Laufe des 12. September eintreffen, so dass am Freitagabend auch in Europa Polarlicht möglich ist. Weitere Artikel auch hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. NACHTRAG 9: Und dann hat die NOAA Aufmerksamkeit erregt mit dem Hinweis auf das ungefähr gleichzeitige Eintreffen der CME mit der langsameren eines M-Flares vom Tag vor dem X-Flare. NACHTRAG 10: Während andere mächtig rumspinnen – aber nett der lässig-krasse Kontrast der Folgen: “One NASA scientist told FoxWeekly that the giant solar storm could cause major disruption to our power grids and even ‘detonate’ nuclear weapons. [...] Regardless of the distressing predictions, the solar storm is expected to cause photogenic aurora borealis” … NACHTRAG 11: Oh, und da ist sie schon angekommen, die CME vom M-Flare – die andere von X-Flare kommt erst viele Stunden später.

Allgemeines Live-Blog vom 7.-9. September 2014

7. September 2014

9. September

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Die neuesten Nahaufnahmen von Komet C-G, die mit der Welt geteilt wurden: oben ein Mosaik aus NavCam-Bildern von gestern aus 51 km Distanz (eine andere Version), unten eine OSIRIS-AUfnahme vom 5. September aus 62 km Abstand, weitgehend komplett (hier mit der ISS zum Größenvergleich) und mit einem Ausschnitt (ein anderes Detail). Links ist der “Körper” des komischen Vogels angeschnitten, rechts der “Kopf”. In der Originalauflösung entspricht ein Pixel 1.1 m. Auch weitere Artikel hier, hier und hier (mehr und mehr). [1:25 MESZ] Und ein weiterer Bericht von der Tagung in Portugal, mit Details zur Staub- und Gasproduktion des Kerns, etwa wo genau die Jets heraus kommen – und Bedauern, dass die besten Bilder der Öffentlichkeit weiter vorenthalten werden; auch im Missions-Blog tut sich heute nichts. [18:25 MESZ] Hier ebenfalls Konferenz-Content: Alle fünf Landeplatz-Kandidaten sind schlechter als was man erhofft hatte. [19:00 MESZ] Derweil Jubel über das OSIRIS-Bild oben, selten wie es (für alle Welt) ist. [20:15 MESZ] Sonst gab’s medial nur noch diese Notiz – mehr Rosetta ist nicht. [23:45 MESZ - Ende].


8. September

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Endlich etwas Rosetta-Science jenseits der Pretty Pictures

der Kameras and Bord der Kometensonde – da gibt’s gleich aber auch noch was – hat heute anlässlich der europäischen Planetenforscher-Tagung in Portugal das Licht der Öffentlichkeit erblickt: oben Temperatur-Karten der Kometen-Kern-Oberfläche vom VIRTIS-Instrument (für Zentralmeridiane 0° und 180°; die Werte gehen inzwischen bis 230 K, und die stark dehydrierte Kruste wird offenbar von porösem und extrem isolierenden Staub bedeckt, mit großen organischen Anteilen), in der Mitte die ersten von COSIMA eingefangenen Staubteilchen unter dem Mikroskop des Instruments (wo sie dank LED-Beleuchtung von der Seite trotz ihrer 50 und 70 µm lange Schatten werfen; o.r. dasselbe Targetplättchen 1 Woche früher) und unten eine erste Karte morphologischer Regionen auf dem Kern, wie sie anhand von OSIRIS-Bildern erstellt wurde. “Mit Gebieten, die von Steilhängen, Vertiefungen, Kratern, Brocken oder sogar parallel verlaufenden Rillen dominiert werden, zeigt 67P eine Vielzahl unterschiedlicher Geländeformen”, schließt das MPS daraus: “Während einige dieser Gebiete ruhig erscheinen, sieht es so aus, als habe andere die Aktivität des Kometen geformt. OSIRIS-Bilder der Koma des Kometen deuten darauf hin, dass der Staub, den 67P ins All spuckt, von diesen Stellen ausgeht.” Doch es “versteht eigentlich noch niemand, wie die morphologischen Unterschiede, die wir sehen, entstanden sind.” [19:05 MESZ]

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So sieht das Very Large Telescope den Rosetta-Kometen: eine FORS2-Aufnahme vom 11. August, die immerhin Staubkoma bis in 19’000 km Kernabstand zeigt, die Ausbildung eines Staubschweifs beginnend. Derweil werden heute auf einer Tagung erste wissenschaftliche Ergebnisse Rosettas am Kometen präsentiert werden – wobei fraglich zu sein scheint, wie viel darüber überhaupt berichtet werden kann. Tja, damals, vor 25 Jahren … [10:25 MESZ] Ein detaillierterer Bericht über die C-G-Beobachtungen von der Erde aus – und hier und hier erste Tagungs-Häppchen. [12:55 MESZ]

Schwere Zweifel an frischem “Impaktkrater” in Nicaragua

Das in der Nähe von Managua entstandene Loch – Bilder hier, hier und hier – wird zwar z.B. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, oder hier als Folge eines kleinen kosmischen Impakts erklärt, aber Zweifel gibt es reichlich, wie z.B. hier, hier oder hier diskutiert. So wurde zwar ein nächtlicher Knall (Samstag 23:05 Uhr Ortszeit) berichtet, und es gibt seismische Signale, aber niemand sah – in der Nähe der Hauptstadt! – vorher irgendetwas Helles am Himmel. Es gibt auch keinerlei Meteoriten, dafür aber eine Militärbasis in der Nähe, und es soll auch nach Explosivstoffen gerochen haben. Das alles spricht wohl eher für eine Bomben- oder Minen-Explosion denn einen Impakt. Und angebliche Zusammenhänge mit dem Kleinplanetchen 2014 RC, das viele Stunden später 40’000 km an der Erde vorbei flog, sind auf jeden Fall Unfug. [9:55 MESZ. NACHTRÄGE: noch viel mehr unkritische Stories - bis ~12+ Stunden nach diesem Posting hier, hier, hier, hier und hier endlich auch Gegenargumente durchkamen und auch das JPL und ein NASA-Blog gegen einen Impakt argumentierten. Und das JPL bei der Gelegenheit berichtete, dass 2014 RC tatsächlich mit einer Tageslänge von 15.8 Sekunden einen neuen Rotationsrekord aufstellte und mindestens 22 m groß ist; ursprünglich genannte 12 m waren ein Irrtum gewesen]


7. September

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Gute Aussichten für den Marsrover Curiosity an Sol 739: ein Aufschluss – den näher zu untersuchen aber wohl keine Zeit war. Auch MSL-Berichte hier und hier, Indiens Marsorbiter MOM vor der Ankunft, MAVEN als Kometenforscher, Erkenntnisse von CRISM auf dem MRO, Mars-Klima-Geschichte in einem Meteoriten, ein Daten-Release von MESSENGER, das dunkle Material auf Vesta, Plattentektonik auf Europa – und was Kepler jetzt leistet, im neuen Betriebsmodus. [23:55 MESZ. NACHTRÄGE: hier und hier verspätete Press Releases und hier, hier, hier, hier und hier weitere Artikel zu Europa - wobei die Sache nicht mal eine Neuigkeit gewesen war]

Erdnaher NEO 2014 RC rotiert einmal in 16 – 20 Sekunden!

Damit stellt der 20-m-Brocken auf Erdbesuch möglicherweise einen Rekord auf: Die Messungen stammen von intensiven Radar-Beobachtungen in den USA (mehr), wo der Kleinstplanet leider inzwischen auch untergegangen ist. Auch ein schöner Gegenschweif von Komet PANSTARRS (mehr) und Plasmaschweif von Oukaimeden (mehr) gestern, der alte Komet Borisov und der neue nun offizielle (der aber keine große Leuchte wird), zwei bekannte Main-Belt Comets in inaktivem Zustand (La Sagra und 176P) – und bei Eta Carinaes aktuellem Periastron ist nicht alles so wie gewohnt abgelaufen. [12:55 MESZ] Aus Australien ein kleines Live-Blog mit aktuellen Bildern. [14:25 MESZ] Und eine ‘quick & dirty’-Animation 6 Stunden vor der Erdnähe und ein langer Webcast von viel früher. [14:45 MESZ] Extrem lange Strichspur nahe der größten Annäherung, hier beschrieben. [23:40 MESZ. NACHTRAG: das scheint aber auch schon der einzige Treffer gewesen zu sein]

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Wolken über der Erde von der ISS aufgenommen von Oleg Artemjew, der immer wieder Spektakuläres lieferte, die Raumstation aber leider bald verlassen wird – aber es gibt ja noch die vielen Hi-Res-Bilder von ALexander Gerst. Auch ein kommendes Briefing über wissenschaftliche Erdbeobachtung von der ISS, ein weiterer Live-Auftritt von Alexander Gerst, der auch per Video Fragen beantwortete, Streit um die Asteroiden-Pläne der NASA und die Raketenpläne der ESA, ein erfolgreicher Falcon-9-Start letzte Nacht (Video, Bilder hier, hier, hier und hier und ein weiterer Artikel), wie französische Satelliten die Ukraine beobachten – und die Rekonstruktion eines chinesischen Fehlschlags. [12:40 MESZ. NACHTRÄGE: mehr Bilder vom Falcon-Start, Artikel hier, hier und hier und mehr Links - und noch mehr Oleg'sche Wolken]

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Auch Rosettas NavCam sieht jetzt die Jets von C-Gs Kern!

Auf einem Bild vom 2. September – prozessiert von W. Muehle aus einem Mosaik von E. Lakdawalla aus diesen Einzelbildern – sieht man nun auch den Jet aus dem “Hals” des Kometenkerns, den bereits OSIRIS mit langer Belichtung vor gut einem Monat gesichtet hatte. Auch weitere Ausdünstungen des Kometen deutet das Bild an, während auf allen früheren Bildern der viel unempfindlicheren NavCam nichts dergleichen zu sehen war: Die Aktivität von C-G steigt deutlich! Auch ein Mosaik der Bilder durch Rosettas Mission Manager selbst und weitere Versuche mit dem Hals-Jet hier, hier und hier, Press Releases zu ersten Daten von ALICE – kein Nachweis von Wassereis auf der UV-finsteren Oberfläche aber von Wassr-und Sauerstoff in der Koma – hier, hier, hier, hier und hier und ein Science@NASA dazu, ein Nachtrag zu Steins’ Nomenklatur und Artikel hier (mehr und mehr), hier und hier. [2:25 MESZ]

A silver needle in the sky

Die Spiralgalaxie NGC 4244 alias Silver Needle Galaxy, auf einer Hubble-Aufnahme genau von der Seite – und Astronomen haben massig HST-Zeit für M 101 bekommen. [2:10 MESZ]

Ein farbiges Panorama von Chinas Mondrover Yutu – von dem weiter starke Signale empfangen werden – hat das chinesische TV gestern aus feierlichem Anlass gezeigt; wie aktuell die Bilder waren, wurde nicht klar. Auch Veränderungen des Mondbodens durch geladene Sonnenteilchen, New Horizons’ letzte Hibernation vor Pluto (und was danach kommt, vielleicht), wie die gestrandeten Galileo-Satelliten wissenschaftlich genutzt werden könnten – und wie Sonnenforscher Plasma-Daten von Satelliten abhören: eine wissenschaftliche Anwendung von Sonifikation. [1:55 MESZ]

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Von wegen man “sieht keine Grenzen aus dem Weltraum” … Auf diesem Landsat-8-Bild tut sich links in Kasachstan landwirtschaftlich fast nichts, während in China intensiv geackert wird. Derweil sind erste Daten des GPM Core Observatory frei geworden, zu globalen Regenfällen. [1:50 MESZ]

Eine Sturzflut spektakulärer Kometen-Aufnahmen

5. September 2014

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und -Animationen hat sich in den vergangenen Wochen über das Internet ergossen, etwa hier Komet Jacques am 19. August in Deep-Sky-Begleitung (Michael Jäger, Esprit 80/400, Moravian G3-11002): weitere Bilder, oft ebenfalls mit reichen DS-Zugaben, von Jacques vom 3.9., 2.9., 1.9. (mehr), 31.8. (mehr), 30.8. (mehr und mehr), 29.8., 28.8. (mehr), 27.8. (mehr, alt., mehr, mehr, mehr und mehr), 26.8. (mehr und mehr), 25.8., 24.8. (mehr, mehr, mehr und mehr), 23.8. (mehr, mehr), 22.8., 21.8. (mehr und mehr), 20.8. (mehr und mehr), 19.8. (mehr, mehr und mehr), 18.8. (mehr) und 17.8- (mehr und mehr), von Siding Spring – der den Marssonden keinen Ärger machen wird – vom 31.8., 30.8., 29.8. (mehr und mehr), 28.8. (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr) und 22.8., von Oukaimeden von heute, vorgestern, dem 31.8. (mehr), 30.8., 28.8. (mehr), 25.8. und 24.8. (mehr und mehr), von PANSTARRS von heute und von LINEAR vom 31.8. Und es gibt einen neuen Kometen Borisov, hier im Bild – und wohl noch einen ganz neuen Borisov.

20-Meter-Asteroidchen kommt Erde auf 40’000 km nahe

Wieder einmal erhält die Erde übermorgen Besuch von einem Klein(st)planeten, dem frisch entdeckten 2014 RC, wobei es gewissermaßen zwei Entdeckungen gab; mehr zu dem Brocken auch hier, hier und hier. Die größte Erdnähe geozentrisch erreicht 2014 RC am 7. September um Punkt 20:00 MESZ mit 0.00026676 au Abstand, macht 39’900 km: Im Gesamtbild von NEO-Besuchen ein 12. Platz – für Felsbrocken mit seiner Absoluthelligkeit (26.6), die einem Durchmesser von je nach Albedo 9 bis 30 Metern entspricht, ist es allerdings die bislang nächste bekannte Annäherung. Der dreimal größere 2012 DA14 kam freilich im Februar 2013 mit 41’100 km fast genau so nahe, und der halb so große 2011 MD kam bis auf 18’700 km ans Erdzentrum heran. Während der 2014 RC vergleichbare Chelyabinsk-Impaktor natürlich …

Die Helligkeit von 2014 RC – eine frühe Beobachtung, auch Artikel hier und hier – sollte im Laufe des 6. September mit dem Asteroiden im Aquarius von 17. auf 15. Größe steigen, wobei er in Deutschland gegen Mitternacht noch rund 20° über den Horizont kommt, bis er gegen 5:00 MESZ untergeht. Am 7. September entschwindet 2014 RC dann rasch in den tiefen Süden, während die Helligkeit bis auf 11.8 mag. gegen 19:00 MESZ steigt – und dann im Gegenlicht rasant auf unter 20. Größe abstürzt: Wenn wieder Mitternacht ist, sind es nur noch um die 27 mag. Kurz vorher war übrigens mit 2014 RA ein viel kleinerer Brocken ähnlich nah heran gekommen, im Gesamtbild ohne Bedeutung – und von beiden geht auch keinerlei Kollisionsrisiko bei späteren Besuchen aus.

Star formation in the southern Milky Way

Light and dark

The Dark Cloud Lupus 4

Interstellare Nebel, hell und dunkel, aufgenommen von MPG/ESO-2.2-m-Teleskop auf La Silla (oben und unten) und dem Hubble Space Telescope: von oben NGC 3603 & NGC 3576, wo eine Menge Sternentstehung abläuft, das Young Stellar Object SSTC2D J033038.2+303212, der Reflexionsnebel [B77] 63 und der Dunkelnebel Dobashi 4173, und schließlich die Dunkelwolke Lupus 4.

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Magnetische Bögen in der Sonnenkorona im August, vom Solar Dynamics Observatory im EUV aufgenommen. Auch die Überwachung der Sonnenaktivität mit dem SDO, Untersuchungen an spezifischen Sonnenstürmen hier und hier, laufende Messungen der Sonnenleuchtkraft, noch drei Jahre bis zur US-ToSoFi 2017, Mond, Saturn & Mars am 31. August (mehr und mehr), die Observe the Moon Night morgen (Webcast-Pläne), absurder Streit um ‘Supermond’-Listen – und bemerkenswerte Aufnahmen von Schwerewellen in Airglow nebst Sprite-Blitzen.

Ein Astronom auf La Palma – im Zeitraffer in einem kleinen Experimentalfilm. Auch ein Citizen-Science-Aufruf im Rahmen des DASCH-Projekts (alte Beobachtungsbücher müssen abgetippt werden), Vorbereitungen für das LSST, neue Technik für Subaru, das drohende Aus für das Lick Observatory, das definitive Aus für den (Ex-)”Ahnert”, IYL-News mit Lichtverschmutzungs-Bezug, fettere Stadt-Spinnen u.a. durch zu viel Licht, das auch Vögel und Menschen beeinflusst, wobei blaues besonders schlecht ist – und nach Verzögerungen kommt El Nino wohl wirklich.

Am 15. September gibt’s den Landeort für Philae

3. September 2014

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auf dem Kern von Komet C-G (oben eine NavCam-Aufnahme vom 23. August aus 61 km Distanz) sowie eine Back-Up-Stelle im ESA-HQ in Paris mitgeteilt: ausgewählt aus den fünf markierten Finalisten (auch hier, hier, hier, hier und hier und eine Grafik, auch hier bei 17:30), von denen B und J im Detail zu sehen sind, jeweils auf OSIRIS-Aufnahmen vom 16. August aus 100 km Distanz. Man beachte, dass die Albedo des Kerns überall nur wenige Prozent beträgt: Der Helligkeitsbereich ist auf allen Rosetta-Bildern stark gespreizt! In einem 70-minütigen Hangout wurde gestern noch mitgeteilt, dass heute der Abstieg auch aus dem zweiten Annäherungs-Dreieck beginnen sollte, mit Erreichen des ersten echten Orbits am 10. September in 29 km Abstand vom – immer noch nicht klar lokalisierten – Zentrum des Kerns. Das Absetzen von Philae wird angesichts der komplexen Gestalt des Kerns wohl in größerem Abstand als ursprünglich geplant erfolgen, irgendwo zwischen 10 bis 25 km vom Zentrum.

Für die weitere Planung des Abstands Rosetta-Komet hat man schon mal drei Pläne in der Schublade: je nachdem, wie schnell dessen Aktivität nun ansteigt. Das ganze Projekt konzentriert sich derzeit auf die Landeplanung (wobei es hinter den Kulissen offenbar recht turbulent zugeht, wie der Mission Manager in dem Hangout durchblicken ließ), neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind da ebenso Mangelware wie neue spannende Visuals: Außer den oben gezeigten gibt es noch ein OSIRIS-Mosaik vom 16. August, leider nur halb verdeckt publiziert, und NavCam-Fragmente vom 31. August (aus 61 km) zum Selber-Stitchen – während Fans dieses Anaglyphen-Bild kreierten. Auch Artikel hier (früher), hier (früher), hier (früher), hier, hier, hier, hier, hier (früher), hier und hier sowie der Status von Dawn vor Ceres, die Fertigstellung von Hayabusa 2 (Bilder auch hier, hier und hier und weitere Artikel hier, hier, hier, hier und hier) – und die Retraction eines Hayabusa-Papers wegen Jahre später entdeckter Analyse-Probleme.

Schlechte Noten für Curiosity bei NASA-Sonden-Review

Bei der für den Weiterbetrieb mit entscheidenden Senior Review 2014 (eine Zusammenfassung) ist zwar heraus gekommen, dass bei keiner der laufenden interplanetaren Missionen der NASA der Stecker gezogen werden soll (außer beim Radar-Instrument auf dem LRO) – aber der Mars Rover Curiosity hat von allen am schlechtesten abgeschnitten und soll dringend mehr Science für’s Geld liefern: Artikel hier (früher), hier (früher), hier, hier und hier und Reaktionen hier und hier. Auch Phobos-Beobachtungen von Curiosity, wie ein Safe-Mode des MRO die Kommunikation behindert, eine Memory-Reformatierung Opportunitys (der besser als Curiosity bewertet wurde; mehr, mehr, mehr und mehr Links), der Status von MAVEN und MOM kurz vor ihrer Mars-Ankunft, wie der Curiosity-Klon von Curiosity profitiert in Sachen EDL, Erkenntnisse von Cassini (der besonders gut abschnitt und bis zum geplanten Ende 2017 weiter machen darf [NACHTRÄGE: und zwar so; auch ein weiterer Artikel und mehr Links]) zu Regen auf Titan, nun New Horizons in Neptun-Distanz von der Sonne (mehr, mehr und mehr), just am 25. Jahrestag des Voyager-2-Flybys, Visuals einer Sonneneruption vom 24. August von den STEREO-Satelliten, zwei Jahre Van Allen Probes im Orbit – und neue Pläne mit ISEE-3 nach dem Mond-Flyby: Die sind weiter nur sehr vage solche.

ww3a

So sieht Wordview 3 den Flughafen von Madrid, und wegen US-Regularien werden die Bilder des neuen kommerziellen Erdbeobachters – weitere Bilder vom Start auf einer Atlas – bisher noch nicht einmal in voller Schärfe präsentiert. Auch Bilder von Chinas Gaofen-1, die Jahrzehnte überspannende Beobachtung von Eis aus dem Orbit, wie der NASA-Regen-Satellit TRMM trotz des Endes seines Treibstoffs weiter Daten liefert – und ein Ruf nach freiem Zugang zu den Daten von erdbeobachtenden Satelliten.

Foton-Kapsel sicher gelandet – aber die Geckos erfroren

bereits im Orbit, wohl wegen Versagens der Heizung: der Stand des Projekts Foton M-4, ein knapper Roskosmos Press Release, Bilder nach der Landung hier und hier, Artikel hier (früher), hier, hier (samt Kommentar des Astronomy Royal), hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier (früher) und mehr Links. Derweil laufen drei Untersuchungen des Soyuz-Galileo-Disasters: ein ESA Release (früher), Artikel hier (mehr), hier, hier, hier, hier (früher) und hier und mehr Links. Auch Pläne für Satelliten (ORS 5) zur Beobachtung von geostationärem Satelliten-Verkehr, bessere Kollisions-Warnungen von SpaceTrack für Satellitenbetreiber – und der Reentry eines chinesischen Satelliten, der kurz auch deutsche Behörden beschäftigte aber anderswo fiel.

iss-auro-augu

Eine Aurora-Aufnahme von Ende August aus der ISS, wo Alexander Gerst gleich mehrfach mit der Erde kommunizierte (hier, hier und hier), während das Aussetzen von CubeSats hakt (mehr). Auch Beobachtungen des Reentry des letzten Cygnus, ein Nachruf auf den D1-und-D2-Astronauten Steve Nagel, der Status des SLS, das nun wirklich gebaut werden soll (auch Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links), die Mission des ESTCube 1, ein Forschungszentrum für Nanosatelliten in Berlin, ein gescheiterter Test einer Hyperschall-Waffe – und 50 Jahre ESA (mehr und mehr).

Weitere größere Artikel

1. September 2014

 

Auf der Freitags-Star-Party des vierten WHAT in Gülpe, deren Himmel auch dieser Zeitraffer zeigt: mehr Bilder vom und Links zum Westhavelländer AstroTreff auch hier, hier und hier – und SQM-Messungen und Himmelsfotos zuvor im IDSR.

Andromeda gewinnt 2:1 – wenn auch mit erheblichen Fehlerbalken – beim Massenvergleich mit der Milchstraße; auch ein weiterer Press Release und ein Artikel.

regenbogen

Himmlisches ganz im Nordosten von Deutschland, namentlich ein krasser Regenbogen, Abenddämmerung und Sternenhimmel über MV – weitere Regenbögen von dort gibt’s auch unten hier samt Interferenz-Bögen und hier, wo noch coole Fatamorganas folgen. Und Volks- und Amateurastronomie in Sachsen-Anhalt – in Wernigerode und Wegeleben – ist hier und hier vertreten.

Urknall_GS_23894

Programm »Zeitreise« startet in deutschen Planetarien, eine Gemeinschaftsproduktion von zehn Häusern – mit Dunkler Materie mal wirklich dunkel; hier ein späteres Standbild.

sauerstoff

Auf den Spuren der V2 in Peenemünde: was dort zur Zeit von den Relikten des Treibens von Brauns und Co.s zu sehen ist – etwa das Gerippe der riesigen Sauerstofffabrik.

Kürzere Artikel

Können wir »von oben« auf die Milchstraße schauen? Die ‘Knochen der Milchstraße’ – bereits hier erwähnt – machen das möglich.

swine

Sonnenuntergang in Świnoujście – und über der Peene beim Biber-Suchen (ein Protokoll und 500 Bilder der gesamten zweiwöchigen Sachsen-Anhalt-Mecklenburg-Vorpommern-Brandenburg-Reise sind über dieses Tag zu finden).

Ein großer Kleinplanet mit einem verblüffend kurzen Tag von 1.3 Stunden.

Allgemeines Live-Blog vom 16. – 24. August 2014

16. August 2014

24. August

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Saturn, Mars und Zuben Elgenuibi bilden nun ein Dreieck am Abendhimmel (Mars unten, der Stern rechts), das heute noch einnal – schon sehr knapp – von 54 Nord aus erwischt werden konnte. Auch der Komet Jacques heute, gestern (mehr und mehr) und am 21.8. – und bizarre Experimente zur Ausdehnung der Nah-IR-Empfindlichkeit des Auges … [23:55 MESZ - Ende]

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Die fünf Kandidaten für die Landestelle von Philae stehen! Auf Meetings wie diesem wurden sie am Wochenende beschlossen und sollen morgen verkündet werden. Ein neues NavCam-Bild gab es heute übrigens nicht, das erste Mal seit Wochen. Auch der Abbruch des Bohr-Versuchs von Curiosity, Beobachtungen des Hellas-Beckens durch Mars Express, die Siding-Spring-Beobachtungen der Mars-Rover als Kometen-Flyby, wie Dawns Ceres-Anflug kommuniziert werden soll, zu wenig Treibstoff, um die Galileos zu retten, Bald Entscheidungen über private Raumtaxis zur ISS – und eine russische EVA daselbst (mehr Links). [23:00 MESZ]


23. August

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Ein “potenziell gefährlicher” 3-km-Asteroid kam vorbei

und passierte die Erde in 34 Mond-Distanzen, rund 12 Mio. km: der PHA 2001 RZ11 hier eingefangen am 17. August von Stefan Beck, auch in Bewegung und in einem anderen Video. Plus Komet Jacques – derzeit ein einfaches Feldstecher-Objekt mitten im Cassiopeia-W – zusammen mit Deep-Sky-Objekten vorgestern (technische Details und mehr) und am 19.8. – und Venus, Jupiter & der Mond heute morgen in den USA (mehr) und dem UK. [23:00 MESZ]

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Und wieder fünf Kilometer näher: C-Gs Kern gestern aus ca. 64 km Distanz. Derweil hat eine Arianespace-Soyuz zwei Galileo-Satelliten auf zu niedrigen Bahnen abgesetzt: Arianespace (früher) und ESA Releases, Artikel hier (früher), hier (früher), hier, hier und hier, etwas Mathematik zum Unfall und mehr Links. Und eine Experimentalrakete von SpaceX fand ein explosives Ende: ein Press Release, Bilder hier und hier, Videos hier (Diskussion) und hier, Artikel hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links. [22:35 MESZ]


22. August

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Da waren’s nur noch 69 km Abstand, als gestern diese NavCam-Aufnahme entstand: Die schrittweise Annäherung Rosettas an den Kern von C-G schreitet voran. [22:30 MESZ]


21. August

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Dieses Ding hat eine Masse von 10 Milliarden Tonnen (± 10 Prozent), hat sich aus der Wirkung der Schwerkraft von Komet C-G – hier gestern aus 83 km Distanz – auf Rosettas Bahn ergeben: eine wichtige Information für die Planung der Philae-Landung, der jetzt alles Interesse gilt. Bereits kommenden Montag sollen die fünf Kandidaten für die Landestelle benannt werden! [18:20 MESZ]

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Vergesst aber auch das andere Planetenpaar nicht!

Saturn (oben) und Mars rahmen den Waage-Stern Zuben Elgenubi ein, auf einem Bild in der gestrigen Abenddämmerung, das auf 54° Nord (in Damerow auf Usedom) entstand: nicht gerade ideal für die spätsommerliche Abend-Ekliptik-Lage, aber sehr transparenter Himmel machte es möglich. Die beiden Planeten waren dabei auch leicht mit dem bloßen Auge zu sehen, der Stern eher nicht. [11:00 MESZ] Der Anblick in größer, plus der Nachthimmel danach und der Spätnachmittag davor. [11:35 MESZ] Mehr Bilder von all dem erscheinen auch hier. [12:15 MESZ]


20. August

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Das erste Bild des Kometenkerns aus unter 80 km Abstand, das es zu sehen gab: Eine gestrige NavCam-Aufnahme aus 79 Kilometern – Rosetta ist auf dem Weg zum 50-km-Dreieck! Auch Bilder von vorgestern und vorvorgestern; der Kern ist übrigens ziemlich grau. [23:55 MESZ]


19. August

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Jupiter und Venus heute, einen Tag nach der größten Annäherung aufgenommen von Paul Hombach in der Eifel; auch detailliert dokumentierte österreichische Aufnahmen von gestern. Derweil sorgt eine neue Kometen-Entdeckung von Terry Lovejoy für einige Aufregung in der Szene, da er nach der noch sehr vorläufigen 1. Bahn der Erde Ende des Jahres sehr nahe kommen könnte. Auch Komet Jacques heute mit fettem Deep-Sky-Objekt daneben, gestern (mehr und mehr) und vorgestern sowie hunderte Video-Perseiden 2014 trotz Mond und Wolken – und die zweite Saison der Dark Energy Survey hat begonnen. [19:00 MESZ] Und schon war’s das mit dem vermeintlich erdnahen Kometen: Perihel von C/2014 Q2 (Lovejoy) eher 1.8 au. [22:35 MESZ] Und mehr Bilder des Planetenpaares heute und gestern. [22:55 MESZ]


18. August

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Die super-enge Konjunktion von Venus und Jupiter heute Morgen: so hat sie vom Wohnort des Bloggers aus ausgesehen. Auch frühere Bilder von heute (mehr), gestern und vorgestern. Sowie gestern Komet Jacques hier und hier – und der Uranus mit Details auf einer Amateuraufnahme mit 14″. [6:30 MESZ] Und hier gibt’s die Konjunktion mit Präsepe zusammen! [7:15 MESZ] Dasselbe sogar noch besser hier und hier getroffen, auch in dieser Sammlung; ‘normale’ Bilder dagegen hier, hier, hier und hier. Und am Abendhimmel treffen sich Mars & Saturn (und Zuben Elgenubi), wie auf diesem australischen Bild von gestern. [23:05 MESZ]


17. August

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Venus & Jupiter nähern sich morgen auf 12 Bogenminuten

und bilden dann ein ungewöhnlich enges Paar der beiden hellsten Planeten, das sich in der Morgendämmerung (im deutschen Westen gegen 5:30 MESZ, im Osten früher) in 5 bis 8 Grad Höhe noch gut durchsetzt: Bereits heute früh war der Anblick faszinierend (mehr, mehr und mehr Bilder), gestern und noch früher noch nicht so. Was morgen und danach noch passiert, wird u.a. hier (mit gelungenem Video), hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier erzählt. Auch die Seiten eins, zwei und drei der Auswertung eines Massen-Experiments zur Sichtung der Galileischen Jupitermonde mit freiem Auge während des Oppositionseffekts 2014, der bevorstehende 150. Jahrestag des ersten Spektrums eines Planetarischen Nebels – und ein australischer TV-Bericht über Amateurastronomen, die eine verfallene Uni-Sternwarte übernahmen und wieder einsetzen. [20:15 MESZ]

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Und der tägliche Churyumov-Gerasimenko, diesmal aus 93.5 km Distanz von gestern, nebst allerlei Gedanken dazu. Ferner Komet Jacques gestern abend und morgen – und neue Papers zum Hellerwerden des F-Rings des Saturn, den Klumpen darin und der Instabilität mancher Monde des Uranus. [19:15 MESZ]

cygnus-burn

Hier verglüht der Cygnus-Transporter, von der ISS aus gesehen: weitere Aufnahmen hier und hier. Und die Copenhagen (Very) Suborbitals haben wieder einmal einen statischen Triebwerkstest in den Sand gesetzt, das Vertrauen schwindet zusehends: Videos des Debakels hier, hier und hier und viele Fotos nach dem Burn-Through. [19:00 MESZ. NACHTRAG: noch ein 'offizielles' Video mit Post-Mortem und Trauermarsch ...]


16. August

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Mal wieder ein Blick über das breite Ende schräg über den Kern von C-G auf dieser gestrigen NavCam-Aufnahme aus 91 km Abstand. Auch ein Interview mit dem OSIRIS-PI, viele Bilder von Komet Siding Spring, Komet Jacques gestern (mehr) und am 5. August mit tollen Schweif-Verrenkungen – und ein schönes Perseiden-Komposit aus Dresden trotz Mond und mit detallierten Erläuterungen sowie hier und hier noch mehr Perseiden 2014, deren ZHR kaum über 70 gestiegen zu sein scheint. [20:25 MESZ]

meteor

Diese 2012-er Feuerkugel ließ auch Meteoriten niedergehen

Und der erste der Funde von Novato vom Oktober 2012 in Kalifornien ist jetzt ausgiebig analysiert worden: Vor 4.472 Mrd. Jahren – rund 100 Mio. Jahre nach der Bildung des Sonnensystems – ist sein Mutterkörper mächtig geschockt worden, vielleicht als ihn Trümmer jenes Mega-Impakts trafen, bei dem der Mond entstand und andere Splitter kreuz und quer durch’s Sonnensystem sausten. Vor 470 Mio. Jahren zerlegte es dann den Asteroiden, und die Gefion-Familie entstand, und vor wenigen Jahrmillionen erwischte es auch jenen ihrer Brocken, aus dessen Trümmern der gewöhnliche L6-Chondrit Novato Richtung Erde aufbrach. Vor 100’000 Jahren kollidierte er noch einmal mit etwas, bevor er schließlich als 35 cm kleiner 80-kg-Stein in die Atmosphäre eintrat. Dabei zerbrach er noch weiter, wie Fotoserien wie die obige zeigen; sechs Bruchstücke konnten danach gefunden gefunden werden. Und dank ihrer schnellen Bergung gelang noch der Nachweis von organischem Material inklusive ungewöhnlicher Aminosäuren, das die ganze Kollisionsgeschichte überstanden hatte. [2:15 MESZ]

Galactic soup

Das Galaxien-Paar SDSS J161330.18+510335 und 2MASX J16133219+5103436 – zusammen Zw I 136 – auf einer nicht weiter dokumentierten Hubble-Aufnahme: Ihnen ist die räumliche Nähe nicht gut bekommen, weshalb sie weniger geordnet als die Galaxie rechts aussehen. Auch die bevorstehende vierte Bohrung Curiositys [alt.] (NACHTRAG: mehr hier, hier und hier), ein Mars-Atlas vom Mars Express, ein Hangout zu Dawn, die ersten Spektren von OCO-2, die Abreise des Cygnus von der ISS (mehr, mehr, mehr und mehr [NACHTRAG: und mehr Links]) – und ein Video von der letzten Wasserung einer Falcon-9-Unterstufe, das Fans gleich verbessert haben. [1:00 MESZ]

Weitere größere Artikel (und neue Rosetta-Links)

15. August 2014

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So war das bei Rosettas Ankunft! Jede Menge Bilder aus Darmstadt. Und oben das neueste NavCam-Bild von gestern aus genau 100 km Abstand; auch Versuche, eine Karte zu erstellen und die Topografie zu begreifen.

Rosetta »spürt« bereits den Kometen mit dem Staubzähler GIADA. Auch der weitere Zeitplan und die schwierige Landung.

Rendezvous with a crazy world: eine Reportage aus Darmstadt. Auch weitere Versuche hier, hier und hier, die Kernstrukturen zu verstehen.

Langzeittrend der Sonnenflecken – nur ein Irrtum? Die letzten 250 Jahre werden neu aufgerollt.

Dritter deutscher »Dark Sky Place« in der Rhön, diesmal wieder ein International Dark Sky Reserve.

Kürzere Artikel

Große helle Stürme auf Uranus ausgebrochen – auch was für Amateure?

Eine Meteorkamera für die ISS kommt mit dem nächsten Cygnus.

Das »Internationale Jahr des Lichts« 2015 wird realer, mit einem Astro-Trailer und Aktivität in Deutschland.


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