Was auch noch gezeigt werden musste …

Ein paar der ALMA-Teleskope im Schein von Mond & Milchstraße – derzeit werden neue Antennen (hier einige der 12-m-Klasse) des Riesen-Interferometers in Chile in solcher Geschwindigkeit aufgestellt, dass selbst manche Manager den Überblick verloren haben, wie viele schon auf dem Chajnantor-Hochplateau angekommen bzw. bereits in das Radioteleskop integriert sind …

Der Sternhaufen NGC 6604 mit dem 2.2-m-Teleskop der ESO auf La Silla und seinem Wide Field Imager aufgenommen: Es handelt sich um die Sternansammlung oben links, neben dem assoziierten Nebel Sh2-54 und allerlei Dunkelwolken.

Der Tarantel-Nebel in einem Mix aus Hubble- und erdgebundenen Aufnahmen: Je 15 mit der WFC3 und dem 2.2-m-Teleskop (das Emissionsglühen von Wasser- und Sauerstoff beisteuerte) wurden hier kombiniert, um das Sternentstehungsgebiet in der Großen Magellanschen Wolken in neuem Licht darzustellen – zur Feier des 22. Start-Jubiläums des Weltraumteleskops.

Die OB-Assoziation NGC 2040 mit Hubbles WF/PC2, eine historische Aufnahme dieses jungen Sternhaufens in der Großen Magellanschen Wolke also, die jetzt dank der Hubble’s Hidden Treasures Image Processing Competition das Licht der (weiteren) Welt erblickte.

Der protoplanetarische Nebel CRL 2688 mit Hubbles WFC3 aufgenommen – einen deutschen Spitznamen scheint der “Egg Nebula” nicht zu besitzen. Sein Zentralstern selbst ist nicht zu sehen, aber vier Lichtkegel treten aus Löchern seines staubigen Kokons aus (deren Entstehung unklar ist) und beleuchten Schalen, die der Stern bei Pulsationen abgestoßen hat. [NACHTRAG: ein verspäteter Release dazu von der NASA]

Der Kugelsternhaufen Messier 70 mit Hubbles ACS aufgenommen: Er hat einen “Kernkollaps” erlitten, so dass die Sterndichte im Zentrum noch höher als üblich ist – das ist etwa jedem 5. Kugelhaufen der Milchstraße widerfahren.

So sieht SCUBA2 die Galaxie Messier 66 bei 850 µm Wellenlänge: links in Rosa einer Aufnahme im sichtbaren Licht überlagert, rechts allein in Falschfarben. Die neue Kamera, montiert am James Clerk Maxwell Telescope (JCMT) auf Hawaii, gilt als derzeit beste im Sub-mm-Bereich und wird nun für allerlei Durchmusterungen eingesetzt.

So sieht der Lunar Reconnaissance Orbiter die Landestelle von Apollo 16, als die Astronauten bereits längere Ausflüge auf der Mondoberfläche unternahmen: Zahlreiche Hinterlassenschaften, auch recht kleine, hat die Telekamera des modernen Mondorbiters sichten können.

Modellierte Meeresströmungen auf der Erde, wobei Beobachtungen zahlreicher Satelliten wie auch Messungen von Schiffen aus in die Rechnungen eingingen.

Moskau aus der ISS mit Polarlicht am Horizont, aufgenommen am 28. März.

Hilfe, Aliens haben meinen Satelliten entführt! In Wirklichkeit sind’s Techniker in Self Contained Atmospheric Protection Ensembles (SCAPE Suits) vor dem Betanken des Reaction Control Systems des neuen europäischen Wettersatelliten MetOp-B in Baikonur.

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Eine Antwort to “Was auch noch gezeigt werden musste …”

  1. Zweiter polarer Euro-Wettersatellit im Orbit « Skyweek Zwei Punkt Null Says:

    [...] Start des MetOp-B (ganz unten) heute in Baikonur, der sich zum 2006 gestarteten identischen MetOp-A (“Das kalte [...]

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