Eine Woche nach dem Pegasus-Start am 13. Juni hat der neue NASA-Röntgensatellit NuSTAR seinen 10 Meter langen Arm ausgefahren, der die beiden Wolter-Teleskope in den richtigen Abstand von den Röntgendetektoren auf dem eigentlichen Satelliten bringen musste (wie die künstlerische Darstellung oben zeigt). Dann galt es, die Optik zu justieren – und wie nun die ersten Testbilder von Cyg X-1 zeigen, geht das schnell vonstatten. Schon jetzt liefert NuSTAR in seinem hohen Energiebereich 5-80 keV die schärfste Abbildung, die es je gab, und genau darum geht es auch: Mit dieser 10-mal besseren Auflösung, als sie bisher möglich war, besonders tiefe Aufnahmen ausgewählter Himmelsfelder zu machen, bis zu 2 Wochen lang belichtet. Vergnügen dürfen sich mit diesem Small Explorer in den 2 Jahren Primärmission nur die direkt am 165-Mio.$-Projekt beteiligten Wissenschaftler, im Falle einer Verlängerung aber auch Gastbeobachter.
Schlagwörter: NuSTAR, Röntgenastronomie, Wolter-Teleskop

22. Juli 2012 um 20:37 |
[...] NuSTAR – Nuclear Spectroscopic Telescope Array – verlauten lassen: Man erfuhr, dass die Wolterteleskope die erhoffte Abbildungsschärfe erzielen, aber Bilder mit mehr als einer Röntgenquelle drauf gibt es nicht. “Wir sind eine ziemlich [...]