Archiv für die Kategorie ‘Bilder-Galerie’

(Astro)optische Effekte – aus der Luft genossen

26. Mai 2013

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Auf dem Flug LH 2920 heute Morgen von Düsseldorf nach Stockholm zu einem Science Writers Workshop gab es – von Sitz 8A des ausnehmend schlanken Regional Jets CRJ-900 aus – schon mal Science satt, atmosphärische und andere optische Phänomene rund um den Flugzeugschatten nämlich: erst eine Glorie in den Wolken, im 1. Bild extrem kontrastverstärkt, im 2. in Auflösung vor südschwedischer Landschaft. Und dann einen Oppositionseffekt in der Vegetation: Das Shadow-Hiding rund um den Schatten ist gut zu erkennen, während die Bäume rund herum erkennbare Schatten werfen (hinter dem ersten Bild liegt eine größere Version, die das besonders deutlich zeigt). Eigentlich banal, sollte man meinen – aber gerade in der Astronomie sind, wie z.B. aktuell hier und hier nach zu lesen, die Detailprobleme mit dem Phänomen erstaunlich hartnäckig. Nicht dass diese Aufnahmen hier etwas zur Klärung beitragen würden …

Der Pferdekopfnebel im nahen & fernen Infrarot

19. April 2013

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aufgenommen von Hubbles WFC3 (oben) im J- und H-Band (1.1 bzw. 1.6 µm), denen blau und rot zugeordnet wurden, und von Herschel mit PACS und SPIRE (Mitte) bei 70 und 160 bzw. 250 µm (B,G,R): Im fernen IR ist von der charakteristischen Form nichts mehr zu sehen. Wie das alles zusammenhängt in den großen Gaswolken des Orion, ist in einem 3-Minuten-Video zu sehen, in dem zusätzlich zwei erdgebundene Teleskope mitspielen.

Ein Supernovarest, der wie eine Seekuh aussieht?

19. Januar 2013

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Erinnert der Supernovarest W50 (oben in Blau ein Radiobild vom VLA, auf in Rot Sternen und Staub im IR von WISE) an einen ausruhenden Florida-Manati (Florida manatee, Trichechus manatus latirostris; Foto von Tracy Colson)? Na ja, irgendwie schon – und dewegen wird das Astro-Bild heute auf dem Florida Manatee Festival enthüllt und der SNR “Manatee Nebula” getauft [NACHTRAG: wie es zu der Aktion gekommen ist].

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Der gesamte Cygnus Loop auf einem Bild-Mosaik des 90-cm-WIYN-Teleskops mit im Original 24’000 Pixeln Kantenlänge, die 3° am Himmel entsprechen – die rund 1 GB große Datei in voller Auflösung gibt’s hier. Die 3 x 3 engbandigen Bilder mit der NOAO-Kamera Mosaic 1 waren bereits vor 10 Jahren gemacht worden, aber damals gab es noch gar nicht die Rechner, um daraus ein Gesamtmosaik des Supernovarests zu erstellen …

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Ein Herschel/XMM-Bild des Supernovarests W44 bei 70 – 250 µm Wellenlänge bzw. 1.2 – 8 keV Energie (blau eingefärbt): Im Röntgenlicht verrät sich mehrere Mio. Grad heißes Gas im Inneren der Schale, die schon stark mit dem interstellaren Medium wechselwirkt.

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Auch ein Stück Supernovarest: der Pencil Nebula NGC 2736 – der hellste Teil des großen Vela-SNR – auf einer Aufnahme des 2.2-m-Teleskops auf La Silla. Auch bekannt als Herschel’s Ray, da John Herschel den Nebel 1835 in Südafrika visuell entdeckte.

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Der Helix-Nebel im kombinierter GALEX-/Spitzer-/WISE-Sicht: Die Falschfarbendarstellung umfasst Wellenlängen von 150 nm bis 24 µm – und der Planetarische Nebel NGC 7293 sieht in allen Farben ungefähr gleich aus, was bei Deep-Sky-Objekten kaum je der Fall ist.

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Der Planetarische Nebel NGC 7354 aus Hubble-Sicht: Zwei verschachtelte Schalen, Knoten und Jets sind zu erkennen. Hinter der ganzen Symmetrie steckt vermutlich ein Begleiter des Zentralsterns, auf den aber noch kein direkter Hinweis gefunden wurde.

Wie Dünen Krater auf Titan verschwinden lassen

17. Januar 2013

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Cassini-Radar-Bilder des “frischen” Kraters Sinlap (links) und des weitgehend erodierten Soi – beide etwa 80 km groß – demonstrieren, wie sich die Oberfläche des Saturnmonds Titan immer wieder verjüngt. Die halbe Titanoberfläche hat das Radar über die Jahre mit hoher Auflösung abgetastet und doch nur 60 Einschlagskrater gefunden, während die anderen Saturnmonde von Krater übersät sind: Driftende Sanddünen, von der dichten Atmosphäre geschoben, füllen sie rasch auf, bis sie nicht mehr zu erkennen sind.

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Ein Rohbild der Saturn-Wolken vom 24. Dezember 2012 durch die Cassini-Filter CB2 und CL2 aus 710’000 km Entfernung – mehr Wettergeschehen als man diesem Planeten oft zuschreibt.

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Vom Winde verweht: ein Impaktkrater auf dem Mars, den inzwischen Sanddünen fast unkenntlich gemacht haben, auf einem HiRISE-Bild des Mars Reconnaissance Orbiter.

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Reull Vallis auf dem Mars in künstlicher Schrägsicht, berechnet aus Bildern des – nun schon über 9 Jahre um den Planeten kreisenden – Mars Express von 2012: Dieses Tal, vermutlich von Wasser geschaffen, schlängelt sich fast 1500 km über die Oberfläche.

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Drei Einschlagskrater auf dem (Erd-)Mond, dicht nebeneinander und 125 bis 180 m groß; mit der Sonne ‘im Rücken’ des Lunar Reconnaissance Orbiter treten die Ejekta deutlich hervor. Die drei sind wohl innerhalb von Minuten entstanden. Der LRO wurde kürzlich auch für ein Laser-Kommunikations-Experiment – das erste interplanetare? – benutzt, bei dem ein Bild von der Erde zum LOLA-Detektor geblitzt wurde.

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Soyuz TMA-07M nähert sich der ISS am 21. Dezember, von derselben aus aufgenommen unter einem zunehmenden Mond.

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Eine ISS-Aufnahme, die erst Rätsel aufgab und sogar Erdfoto-Experten verwirrte: Wieso ist die Raumstation so hell, während gleichzeitig – im Original jedenfalls – zahlreiche Sterne am Himmel über Nordafrika zu sehen sind? Die Lösung ist der Vollmond an diesem Tag, der ein unerwartet sanftes Licht auf die Module wirft.

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Die griechische Insel Rhodos aus der ISS aufgenommen vor ein paar Tagen.

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Vulkane im Morgenlicht aus schräger ISS-Perspektive aufgenommen in Kamtschatka, im Rahmen intensiver russischer Erdbeobachtungen von der Raumstation aus. Der linke der Vulkane ist der z.Z. aktive Tobalchik.

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Nochmal Kamtschatka-Vulkanismus, aber jetzt im IR von Satelliten IO9: Ein Lavastrom des besagten Tolbachik am 1. Dezember, nachdem er zum ersten Mal in 36 Jahren wieder aktiv geworden war.

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Und noch ein Blick von unten nach oben: Strichspuren über ALMA, dem großen Radiointerferometer in Chile, das dieses Jahr fertig werden soll, mit dann 66 Antennenschüsseln – 54 mit 12 m und 12 mit 7 m Durchmesser.

Xmas-Konjunktion im “Goldenen Tor der Ekliptik”

25. Dezember 2012

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Die z.B. auf deutschen, englischen und spanischen Webseiten angepriesene Konstellation heute Abend war am Standort dieses Bloggers bei stundenlang klarem Himmel – NRW-Prognose des DWD noch von 12 Uhr: “In der Nacht zum 2. Weihnachtstag gibt es bei vielen Wolken weitere schauerartige Niederschläge” … – bestens zu verfolgen: erst Jupiter und Mond noch durch dünne Wolken (unten), dann Mond, Jupiter, Aldebaran (auch hier und hier) und auch noch die ISS (Mitte) und schließlich die Konjunktion im “Goldenen Tor” (oben), bei höherer Vergrößerung sogar mit ein paar Jupitermonden.

Nachrichten vom Rande der Wirklichkeit: 2012 …

23. Dezember 2012

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Jede Menge Meldungen und Hintergrund-Informationen zum Nicht-Ereignis des Jahres gibt es in diesem “Ist es wahr?” Spezial, und wer sich nunmehr gänzlich unbe-Baktun-t mit der Maya-Forschung beschäftigen möchte, dem seien auch die Blogs Archaeological Haecceities und Maya Decipherment angeraten. (Die Bilder 2 und 4 zeigen die Mitwirkenden – inkl. dieses Bloggers, r. bzw. M. – der Bochumer Show zum Thema, die einmalig am 21.12. zur Aufführung kam, und der Gag unten bezieht sich auf die bereits hier diskutierte alternative Eichung des Long Count durch A. Fuls. Während sich dieses Paper für den 24.12.2012 stark macht – worauf auch schon wieder welche abfahren …)

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Weitere größere und kleine Artikel

Chinas Besuch bei Toutatis ein voller Erfolg (hier eine neue Grafik; weitere Bilder gibt’s immer noch keine, aber es sind angeblich derer 500 gelungen).

18400 Planetenkandidaten in den Messungen von Kepler?

Sieben Galaxien mit Rotverschiebungen über 8,5 im HUDF.

347. Cosmic Mirror abgeschlossen

Mit dem Missionsende der GRAILs, den Erfolgen Chinas an Toutatis und Nordkoreas mit seiner Satelliten-Rakete, unzähligen Links zu den ersten knapp 5 Monaten von Curiosity auf der Marsoberfläche (hier das letzte Status-Video vor der Weihnachts-Pause) sowie tonnenweise Astrophysik insbesonders von Exoplaneten im Cosmic Mirror #347 vom 6.8. bis 23.12.2012!

Das war die australische Sonnenfinsternis

29. November 2012

3 x Hot Air Balloon Cairns, mit freundlicher Genehmigung

Impressionen der Sonnenfinsternis vom Morgen des 14. November über dem Nordosten Australiens aus einer Flotte von Heißluft-Ballons.

 

 

Drei Weitwinkel-Zeitraffer-Sequenzen, die schön die bei tief stehender Sonne typische V-förmige Gestalt des Erdschattens zeigen.

Zahlreiche Links rund um die Finsternis, als da wären: prozessierte Koronen von A. Wong, Jean-Marc Lecleire, Paul Haese, S. Voltmer (mehr), Man To Hui und Rick S. Beobachtungen im Northern Territory zu Beginn des Finsternisstreifens am Ubirr Rock (keine Totalität; mehr Bilder) und im Arnhemland (tiefe Korona; Fotos, Video, Emotionen). Beobachtungen im weitgehend klaren Inland QLDs von Alan Dyer, B. Cooper (APOD), G. Sims, Sydney Obs., C. Legg (mehr, mehr, mehr), P. Hart, J. McHugh, M. Risch, T. Tezel (mehr), S. Linander, M. Hui, T. Aoyama, J. Schoppmeyer, H. Schremmer, J & R McCollough, Grupo SAROS (mehr), A. Bauer, Tom X. und Tony X.

Beobachtungen an der Küste mit Totalitäts-Glück in Gordonvale hier, am Flughafen hier, am Holloways Beach hier, in Palm Cove hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, am Ellis Beach hier, hier und hier, am Bramston Beach hier, am Clifton Beach hier, hier und hier und an Yorkeys Knob hier. Beobachtungen im Inland mit mäßigem Glück hier (mehr). Beobachtungen an der Küste mit mäßigem Glück hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Und Beobachtungen an der Küste ohne Glück hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Beobachtungen unter Wasser im Great Barrier Reef (mehr). Beobachtungen von Schiffen, Pontons oder dem Riff aus hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier (Bild, mehr) und hier – und ein Skandal um ein SoFi-Schiff, das die Zone nicht erreichte, hier, hier, hier, hier und hier. Beobachtung von Hubschraubern, Heißluft-Ballons und einem Stratosphären-Ballon aus von J. Pasachoff, Hot Air Balloon Cairns und Eclipser 1 (bemerkenswerte Schatteneffekte aus 36 km Höhe). Beobachtungen in Südamerika am Ende des Tracks hier. Beobachtungen durch Satelliten von Proba 2 (Video; mehr) und Hinode.

Weitere Videos hier, hier (schöne Beads bei C2), hier, hier, hier, hier, hier und hier. Aufgezeichnete Webcasts von SLOOH (3 1/2 h), Cairns (20 min) und Panasonic (13 min; komplett, Highlights, Stills). Bildergalerien hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Und Artikel über die SoFi hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier (mehr), hier, hier, hier und hier.

Zwei Wochen später gab es auch noch eine Halbschatten-MoFi am 28. November: Bilder hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, noch mehr Bilder und ein Artikel. NACHTRÄGE: noch ein Album von den Philppinen und noch mehr Bilder.

SoFi 2012: Wolkenkrimi beinahe mit Happy End

14. November 2012

Wie in der beginnenden Regenzeit zu erwarten, türmten sich schon am Morgen des 14. November (Ortzeit) Wolken in der Küstenzone Nordost-Australiens, wo die totale Sonnenfinsternis zu sehen sein würde: Es war ein reiner Glückfall, ob man die 2 Minuten Totalität in einem Wolkenloch stehen sah (allerlei Bilder, inkl. der Korona, und erste Videos) – oder nicht, wie es diesem Blogger an der Wangetti Beach widerfuhr, wo die Zentrallinie die Küste kreuzte. Dafür war die extrem schmale Sonnensichel noch Sekunden vor dem 2. bzw. nach dem 3. Kontakt zu sehen gewesen – und der farbenfrohe Tropen-Morgen war auch ohne Sonnenkorona (hinter dem Totalitätspanorama liegt eine Version mit 10-mal so vielen Pixeln) hübsch anzuschauen …

Die allerletzte Reise eines Space Shuttles …

2. November 2012

… findet heute am Kennedy Space Center in Florida mit dem 16-km-Transport der Atlantis vom Vehicle Assembyl Building zum Visitor Center statt [NACHTRAG: großformatige Bilder]: hier drei Screenshots aus der endlosen NASA-TV-Übertragung; Berichte hier, hier, hier, hier und hier [NACHTRÄGE: sowie Bilder von der Ankunft hier, hier und hier, noch viel mehr Bilder, ein KSC-Video, ein weiterer Artikel und noch mehr] – und auch zur Eröffnung der Endeavour-Show in LA und der Beschädigung der Enterprise in NYC während des Sturms Sandy.

Die Rückkehr des ersten Dragon nach einem regulären ISS-Besuch am 28. Oktober, schon ganz Routine: Live-Bilder wie beim Testflug gab es schon nicht mehr, erst später diesen Videoclip; zwei Tage später war die Kapsel wieder im Hafen. Auch die Abreise in Zeitraffer, ein NASA Release und Artikel hier, hier und hier. Der Dragon-Konkurrent Cygnus wird derweil erst nächstes Jahr zum ersten Mal starten.

Die Spur einer Soyuz auf dem Weg zur ISS, daselbst aufgenommen am 23. Oktober – auch hier, hier und hier zu sehen, plus Artikel zum Flug hier und hier.

Ein 4-minütiger Werbefilm für die ESA, der seltsam abstrakt bleibt: Kein einziger Satellit wird beim Namen genannt, die sonst so gerne präsentierten ESA-Astronauten dürfen überhaupt nicht mitspielen – und es wird mehrfach betont, wie arm man verglichen mit anderen sei …

Test des Escape-Systems von Blue Origin, dem lange geheimnisumwitterten suborbitalen Raumfahrtprogramms des Amazon-Gründers, Mitte Oktober: auch ein Video, ein NASA Release – man wird ja jetzt im Rahmen des Commercial Crew Program gehegt – und Artikel hier und hier.

Ein mexikanisches “UFO-Video” harrt noch der genauen Aufklärung: Natürlich fällt hier kein riesiger Zylinder in einen nächtlichen Vulkan, vielmehr zieht ein helles Himmelsobjekt dahinter seine Bahn und wird durch die langen Belichtungszeiten der Einzelbilder in die Länge gezogen. Was da hinter dem Vulkan unterging, ist bislang noch unklar; die Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier oder hier aus mehr oder weniger seriösen Quellen tragen jedenfalls wenig zur Aufklärung bei. Immerhin ist die Astronomin aus dem Video echt … NACHTRAG: Das Video soll ein “elaborate Hoax” sein.

Einer der Spiegel des James Webb Space Telescope wird inspiziert – während es nunmehr bei der Anlieferung der Instrumente klemmt: Die Near-Infrared Camera oder NIRCam (im Bau in Kalifornien) und der Near-Infrared Spectrograph oder NIRSpec (im Bau in Deutschland) kommen erst nächstes Jahr, so dass das Integrated Science Instrument Module oder ISIM, wo sie montiert werden sollen, jetzt ohne sie in die Kryotests geht. Die anderen beiden Instrumente, das Mid-Infrared Instrument aus Europe und der Fine Guidance Sensor aus Kanada, sind schon da. Noch steht der Starttermin Oktober 2018 …

Transport durch die Straßen von LA: Endeavour populärer als in ihrer aktiven Zeit …

14. Oktober 2012

Auch der zweite Tag des großen Straßentransports des OV105 (“Intermezzo! Die allerletzte Reise der Endeavour”) neigt sich schon dem Ende entgegen (die beiden TV-Stills unten, vor ein paar Minuten), und noch immer ist der Transport (oben ein Video und ein Bild der NASA [NACHTRAG: mehr]) mit rund 3 km/h nicht im California Science Center angekommen. Manche Engstelle und zahllose Schaulustige am Wegesrand ließen die beispiellose Aktion immer wieder ins Stocken kommen. Weitere Bilderstrecken gibt’s z.B. hier, hier, hier, hier und hier, auch einen 2-Minuten-Beitrag der Tagesthemen, ein energisches Liveblog mit unzähligen Bildern, ein quasi-dokumentarisches Commercial über den Transporter und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

NACHTRAG: Dramatische nächtliche Hubschrauber-Live-Bilder kurz vor 19:30 Uhr Ortszeit (4:30 MESZ) mit der Endeavour in Flutlicht und Blitzlicht-Gewitter. Die höchst komplizierte Operation ist inzwischen gut 2 1/2 Stunden hinter dem Zeitplan, und das California Science Center wird voraussichtlich nicht vor 2 Uhr Morgens Ortszeit (11:00 MESZ) erreicht, 5 Stunden verspätet.

NACHTRAG 2: Der Tross hat das Einbiegen um scharfe 90° in die MLK-Straße – was als besonders schwierig galt – offenbar gut hin bekommen, kurt vor 20:00 PDT. Ab jetzt geht’s im Wesentlichen geradeaus weiter, aber die Verspätung ist mindestens 3 Stunden.

NACHTRAG 3: Es geht auf 6 Uhr morgens PDT, und die Endeavour ist – nach erheblichen Verzögerungen durch Bäume – immer noch unterwegs. Ein kurioses Wettrennen mit dem nächsten Startversuch des Stratos-Ballons, der – nach ebenfalls mehreren Verschiebungen am 14.10. – nun für 16:45 MESZ angesetzt ist …

NACHTRAG 4: Und die Endeavour auf ihrem Very Low Earth Orbit erlebt ihren dritten Morgen, hier gegen 7:00 PDT. Die vielen Bäume an der Martin-Luther-King-Straße durften aus Pietätsgründen nicht gefällt werden, weil man sie einst zu Ehren des Bürgerrechtlers pflanzte. NACHTRAG 5: Erst gegen 14:00 PDT kam die laaange Reise zu einem guten Ende


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