
Seit dem Spitzer Space Telescope der NASA am 15. Mai das flüssige Helium ausgegangen ist, hat sich der Astronomiesatellit langsam erwärmt – aber das Ende der Mission sollte dies noch lange nicht sein: Wie erwartet, liefern die beiden Kanäle seiner Kamera für die kürzesten Wellen bei 3.6 und 4.5 µm so gute Daten wie eh und je. Damit kann Spitzer auch weiter z.B. beim Blick durch kosmischen Staub brillieren und wird nun viele alte Projekte fortführen. Und sogar mit neuen beginnen, die während der kalten Phase zurückgestellt waren: Die “warme Mission” läuft formell seit dem 27. Juli.