Archive for Mai 2009

Weitere größere Artikel

29. Mai 2009

First Light für das größte Sonnenteleskop der Welt, das NST des Big Bear Solar Observatory.

»Rand« von M 87 mit Planetarischen Nebeln bestimmt – Galaxie kleiner als zu erwarten (aber mit 1 Mio. Lichtjahren Durchmesser immer noch groß genug).

LCROSS vor dem Start: Der Mond unter Beschuss – und was Amateure davon haben.

Mysteriöse Begleiter der Satelliten Herschel und Planck – Amateure schauen zu.

Kurze Artikel

Entfernungsbestimmung des Mondes für jedermann am 30. Mai: ein IYA-didaktisches Experiment.

Entdeckten Amateurastronomen einen »gefährlichen« Asteroiden? Der ‚Fall‘ 2009 KD5.

Gegenseitige Ereignisse der Jupitermonde: Lichtkurven und Videos aus Australien – und Deutschland.

Koronaler Massenauswurf ohne Spur auf der Sonne von STEREO-Sonden beobachtet.

Großer Meteorsturm im Jahre 2045? Die Juni-Bootiden könnten es krachen lassen.

Silikatkristalle in Kometenkernen: neuer Mechanismus? Erkenntnisse aus einem Ausbruch von EX Lupi.

Eine neue Ära der Astrophotographie mit Astrometry.net und Flickr.

Amateurastronomen wagen die Jagd nach Exoplaneten mit der Transitmethode – und erregen die Aufmerksamkeit von AP.

Dieser Start wird die Besatzung der ISS verdoppeln

27. Mai 2009

soyuz-fliegt

Wieder einmal auf die Sekunde genau ist heute um 12:34 MESZ eine Soyuz zur ISS gestartet (oben; Screenshot aus dem ESA-Webcast, weitere hier und hier), Soyuz TMA-15 (Mitte, beim Roll-Out am 25.5.) mit einem belgischen Astronauten, der als erster Westeuropäer – ab Oktober – das Kommando auf der Raumstation übernehmen wird, einem Kanadier und einem Amerikaner: Sie stellen die zweite Hälfte der „Expedition 20“ dar (unten; ein Gruppenbild, bevor die anderen drei gestartet waren), der ersten sechsköpfigen Besatzung der ISS.

soyuz

Die Zeit für wissenschaftliche Experimente auf der Raumstation soll sich nach der Ankunft der drei in zwei Tagen verdreifachen – und weil andererseits noch gar nicht alles Forschungsgerät an Bord der ISS ist, wird anfangs sogar zuviel Crew-Zeit zur Verfügung stehen: Das gab es noch nie! Während des 20. Inkrements der ISS-Besatzung, dessen Zusammensetzung sich während seiner sechs Monate ändert, wenn einzelne Mitglieder ausgetauscht werden, stehen rund 600 Stunden für Wissenschaft zur Verfügung, pro Woche bis zu 70 statt der bisherigen 20 Stunden.

exp-20

Am Ende dieses Inkrements sollte die Besatzung auch die Installation des dreiteiligen japanischen Kibo-Moduls durch Montage seiner Außenkomponente abgeschlossen haben, das erste japanische Transportfahrzeug H-II dürfte angekommen und die Ankunft des ersten von zwei weiteren russischen ISS-Modulen sollte vorbereitet sein. Russland tönt übrigens schon, dass man vor der Versenkung der ISS – 2020? – seine eigenen Module wieder abzukoppeln und zur Basis einer neuen Raumstation machen wolle, als nächster Schritt zur Ausdehnung bemannter Operationen ins Sonnensystem. Während in den USA der künftige Kurs unklarer denn je ist – und sich bei einer der letzten Pressekonferenzen während STS-125 gar ein hochrangiger NASA-Manager (und Veteran des Hubble-Programms) offen gegen das seit 5 Jahren verfolgte Constellation-Programm aussprach, das ihm reichlich ziellos vorkomme …

Ein ESA Press Release und eine PM des DLR zum Start, eine Vorschau auf die 6-Personen-Crew, noch eine, die russischen Visionen – und der „Aufstand“ bei der PK des HST-Managers Dave Leckrone, der zu einiger Unruhe geführt hat.

NACHTRAG: ein scharfes Bild der startenden Rakete und noch eins; dass sie unten ganz weiß geworden ist, hängt mit Eisbildung zusammen, wie die Kommentare zu diesem Artikel (und auch das andere Reflexionsverhalten, verglichen mit der weißen Farbe der Oberstufe!) plausibel machen.

A solar cycle forecast, outer planet satellite mutual events and many meteorite stories

25. Mai 2009

Allerlei zur „offiziellen“ Prognose des nächsten Sonnenflecken-Zyklus und verwandten Fragen, viele gegenseitige Ereignisse der Jupiter- und Saturnmonde (sowie Bilder der Planeten selbst), eine Fülle von Stories aus der Meteor- und Meteoriten-Szene und noch einiges mehr aus den vergangenen drei Wochen im neuen Cosmos 4 U!

Zwei „UFOs“ begleiten Herschel & Planck – und verschwinden allmählich

25. Mai 2009

hpl

Seit dem Start der beiden ESA-Astronomiesatelliten Herschel und Planck auf einer Ariane 5 am 14. Mai (Bild: feiernde Herschel-Forscher auf der Launch Party am MPIfR in Bonn) verfolgen eine Handvoll Astronomen auf der Erde all die künstlichen Himmelskörper, die dabei den Weltraum erreichten: Neben den Satelliten sind das die Sylda 5, auf der Herschel über Planck befestigt war, und die Ariane-Oberstufe ESC-A. Doch bald entdeckten die Beobachter, darunter auch bekannte Amateure aus der Asteroiden-Szene, noch mehrere weitere Objekte in der Nähe der vier, die dort nicht sein sollten.

Die Existenz von zwei der Begleiter steht inzwischen außer Frage – und sie verhalten sich absonderlich: Während die vier planmäßigen Körper eine völlig konstante absolute Helligkeit aufweisen, werden die anderen beiden immer schwächer und unterliegen auch nichtgravitativen Kräften, d.h. sie gasen aus. Das legt den Verdacht nahe, dass sich von der Ariane-Oberstufe Eisbrocken abgelöst haben, die nun vor sich hin sublimieren; vielleicht spielte der Riesenkryostat von Herschel eine Rolle bei ihrer Entstehung. Den beiden Forschungssatelliten geht es jedenfalls blendend: Dort ist sicher nichts abgebrochen …

Der jüngste Stand der Ermittlungen, eine etwas frühere Zusammenfassung mit Lichtkurven, ein früher ESA Press Release und ein KosmoLogs-Artikel sowie Amateurbilderseiten hier, hier und hier – viele weitere Herschel&Planck-Links auch im Cosmic Mirror #328!

Mondparallaxe, Weltraumastronomie im Dreierpack – und noch ein Planetariumsprogramm

22. Mai 2009

Ein astrodidaktisches IYA-Experiment am 30. Mai, Herschel, Planck & Hubble als Top-Events des IYA, noch ein IYA-Planetariumsprogramm (in England) und Unmengen weiterer Meldungen aus aller Welt aus den vergangenen zwei Wochen im IYA-Blog!

Deutscher Geophysiker unter den sechs neuen ESA-Astronauten

20. Mai 2009

gerst

Sie werden ab 2013 bereit für die Reise in den Orbit – und womöglich darüber hinaus – sein, und mindestens sieben Fluggelegenheiten glaubt die ESA ihnen garantieren zu können: Heute wurden sechs neue ESA-Astronauten auf der Pressekonferenz in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt, die ersten neuen seit 1992, als es ebenfalls sechs waren. Die Auswahl sei strikt nach ihrem Können erfolgt, betont die ESA: Nationalität wie Geschlecht spielten keine Rolle. Es wurden fünf Männer und eine Frau, zwei Italiener, ein Däne, ein Franzose, ein Brite (und das, obwohl das UK die bemannte ESA-Raumfahrt bislang de facto boykottierte!) – und ein Deutscher.

Es ist der Geophysiker und Vulkanspezialist Alexander Gerst (Abb.: Screenshot während des Webcasts der PK), geboren 1977 in Künzelsau, der in Karlsruhe und Neuseeland studierte und seit 2005 am Institut für Geophysik der Universität Hamburg arbeitet. Seine jüngste Veröffentlichung: „Long period earthquakes and co-eruptive volcano respirations captured with particle image velocimetry“ als Ko-Autor in Nature 2008; bereits 2004 war er 1. Autor des Science-Papers „Seismic Anisotropy Beneath Ruapehu Volcano: A Possible Eruption Forecasting Tool“. Dem privaten Teil seiner Homepage zufolge scheint Gersts wahre Leidenschaft aber der Antarktis zu gelten – da ist der Sprung in den Weltraum wohl der naheliegende nächste Schritt. 🙂

Links: Pressemitteilungen von ESA und DLR zur Auswahl, Kurz-Bios aller sechs, Gersts Homepage – und sein Statement auf der PK, in dem er seine Weltraumbegeisterung auf seinen Großvater zurückführt, der einst als Radioamateur die Stimme des Sechsjährigen zum Mond funkte und das Echo empfing.

Letzte Hubble-Wartung beendet: Alles hat geklappt!

18. Mai 2009

hst-sm

Alle Aufgaben der 5. und letzten Hubble Servicing Mission (die „SM 4“ genannt wird, weil die dritte in zwei Teilen durchgeführt wurde) sind bei den fünf EVAs vom 14. bis 18. Mai erfüllt worden: Das Weltraumteleskop hat einen neuen Datencomputer (EVA 1), neue Gyros zur Lagebestimmung (EVA 2), neue Batterien (EVAs 2 und 5), einen neuen Fine Guidance Sensor (EVA 5), an kritischen Stellen neue Verkleidung (EVA 5), zwei brandneue Instrumente (WFC3 und COS; EVAs 1 und 3), und die alten ACS (EVA 3) und STIS (EVA 4; Abb.) sind repariert. Außerdem wurde noch ein spezieller Andockstutzen montiert (EVA 1), an dem sich – irgendwann nach 2020! – ein Roboter festkrallen und Hubble zum gezielten Absturz in den Pazifik bringen soll.

Die nächsten 5 bis 7 Jahre aber wird Hubble so leistungsfähig wie nie zuvor als quasi brandneues Weltraumobservatorium zur Verfügung stehen, mit mindestens 30-fach so hohem Datenvolumen wie beim Start vor 19 Jahren und einer kompletteren Wellenlängenabdeckung vom UV bis IR. Die neuen Instrumente WFC3 und COS haben zumindest ihre ersten Funktionstests absolviert und werden sich in den kommenden Wochen beweisen müssen, bei der ACS konnte der wichtigste (Weitwinkel-)Kanal wieder hergestellt werden (während der hochauflösende Kanal tot geblieben ist, aber damit hatte man gerechnet), und STIS wird zumindest wieder von Strom versorgt; wegen Pannen beim Hochfahren verzögert sich allerdings der Funktionstest.

Bleibt noch die NICMOS, deren Kühlsystem verstopft ist und an der nicht gearbeitet worden war: Sie hofft man während der (Wieder-)Inbetriebnahme der anderen Instrumente ebenfalls wieder einschalten zu können. Bei den EVAs war es zuweilen zu Problemen gekommen, die nur mit Gewalt zu beheben waren: So musste ein Astronaut einen Handlauf vor STIS abbrechen, um an das Instrument zu kommen, dessen 111 Schrauben zu lösen hingegen ein Leichtes war. Weil die STIS-Operation aber insgesamt sehr lange dauerte, konnten bei EVA #4 keine neuen Verkleidungsmatten angebracht werden: Das holte man bei #5 komplett nach, so dass keine einzige Aufgabe gestrichen werden musste. Morgen um 14:53 MESZ soll Hubble wieder freigegeben werden. Und um den 9. September dürften die ersten Bilder veröffentlicht werden.

Zahlreiche Links: via Cosmic Mirror #328!

Weitere größere Artikel

15. Mai 2009

Sonne: nächstes Maximum schwach und spät? Nach zwei Jahren eine neue Konsens-Prognose der Aktivität.

Hubble-Konstante wieder genauer: nur noch 5% Unsicherheit: SHOES löst das HoKP ab.

Wie alles begann: zwei Galaxienpopulationen nebeneinander, LAEs und Starburst-Galaxien bei z~3.

Kurze Artikel

Forschungsverbund zu Impaktkratern arbeitet mit drei Methoden.

Weniger direkte Fotos von Exoplaneten? Viele könnten auch Braune Zwerge sein.

Exoplaneten bei hohen Rotverschiebungen? Stecken sie hinter einem IR-Exzess von fernen Galaxien?

Die Premieren-Welle für das IYA-Planetariumsprogramm der ESA rollt

8. Mai 2009

Das IYA-Planetariumsprogramm „Augen im All“ hat dieser Tage überall im deutschsprachigen Raum Premiere. Außerdem eine Diskussion, ob der diesjährige „Rhein in Flammen“ in Bonn (Abb.) als weltweit größtes IYA-Einzelevent gefeiert werden sollte – und jede Menge andere Meldungen aus den vergangenen 11 Tagen im IYA-Blog!

Chronik des Universums: April 2009

7. Mai 2009

Do, 30. April: Die Frau, die dem Zwergplaneten Pluto den Namen gab, ist gestorben.

Wenn ein Komet(enfragment) in 154 Mini-Kometen zerfällt … dann hat das Subaru bei Komet SW3B 2006 beobachtet.

Die ersten Fringes nach der interferometrischen Kopplung zweier ALMA-Antennen werden heute gesehen!

Starbursts in Zwerggalaxien erfassen die ganze Galaxie und dauern auch länger als gedacht, zeigen Hubble-Daten.

Der Nicht-Nachweis von Gravitationswellen wird immer besser, wie LIGO-Daten von 2006 zu Aktivität eines SGR zeigen.

Die Forscher des neuen russischen Sonnensatelliten Koronas-Foton berichten von mehreren starken Sonnenflares, die sonst aber keinen zu interessieren scheinen?

Die Reparaturarbeiten am LHC machen spürbare Fortschritte: Der letzte Ersatzmagnet ist im Tunnel – aber wie geht’s weiter?

Mi, 29. April: Russland startet einen geheimen Satelliten, Kosmos 2450, bei dem es sich um einen Fotoaufklärer handeln könnte.

Envisat und ERS-2 haben zum 2. Mal zusammen Radarinterferometrie betrieben.

Eine kleine Sonnenflecken-Gruppe nahe dem Rand – doch AR 1016 gehört zum alten Zyklus 23.

Der NASA Acting Administrator macht verwirrende Aussagen zu einem möglichen Kurswechsel in der bemannten US-Raumfahrt: Das Ende der Mond(basis)pläne – oder alles nur ein Missverständnis?

Der Großteil der diffusen Röntgenstrahlung in der Milchstraße stammt nicht aus einer einzigen Quelle, sondern von Weißen Zwergen und von Sternen mit aktiven äußeren Gasschichten.

Di, 28. April: Ein weiterer wichtiger Test der Vega-Rakete wird
auf Sardinien absolviert, die letzte Qualifikationszündung des Zefiro-9A-Motors.

Der GALEX-Satellit ist 6 Jahre im Orbit: Das muss gefeiert werden, mit Bildern von M 33.

Die ersten Fringes des neuen Glasfaser-Interferometers e-Merlin werden bekannt.

Mo, 27. April: In der Orion-Kapsel wird es nur Platz für vier geben, bestätigt heute ein NASA-Sprecher. Und erst viel später dann doch sechs.

Die Zweifler an der Rolle des Chicxulub-Impakts beim K/TB-Massensterben hauen auf die Pauke, und diesmals gibt’s ein – verwirrtes – Echo in Medien und Blogosphäre.

In Granada beginnt eine Planetary Defense Conference, „Protecting the Earth from Asteroids“ (Fortsetzung).

Gibt’s nicht genug „normale“ Weltraum-Geschichten, dass sich der Deutschlandfunk mit solch wirrem Zeug befassen muss …?

So, 26. April: Spektakuläre Plejaden/Mond/Merkur-Konjunktion, mit Bildern quasi live aus den wolkenfreien Zonen!

Sa, 25. April: „New directions for gravitational wave physics via ‚Millikan oil drops'“`? Ein Buch-Kapitel sorgt für Erstaunen: Nachweis von Gravitationswellen in einem kleinen Laborexperiment …?

Der Mondimpaktor LCROSS wird heute betankt, der LRO soll am 5. Mai folgen – und der Start ist weiterhin „no earlier than“ 2. Juni geplant.

Irans erster Satellit ist heute in die Atmosphäre eingetreten und verglüht.

In den USA startet eine Saturn V – als 1:10-Modell immerhin ein Größenrekord für eine Modellrakete.

Fr, 24. April: Wie sich die Blasenstruktur um RS Oph seit dem letzten Ausbruch der rekurrierenden Nova verändert hat.

Do, 23. April: Strahlung von einem GRB mit z~8.2 erreicht heute die Erde – sie war zwar 13 Mrd. Jahre unterwegs, aber die allerorten zu lesende Behauptung, die Distanz betrage daher 13 Mrd. Lichtjahre, ist natürlich Blödsinn.

Fortschritte in Kourou beim Bau der Soyuz-Startanlagen.

Mi, 22. April: In Bonn haben die „SternStücke“ Premiere, die auf ein Initiativchen des Bloggers vor über einem Jahr zurückgehen.

Eine Bedeckung der Venussichel durch den Mond kann in den USA beobachtet werden.

Der erste „Jet Trail“ Nebula ist entdeckt.

Der Sonnenwind lässt Asteroiden „erröten“, und zwar extrem schnell.

Di, 21. April: Der masseärmste Exoplanet eines Hauptreihensterns wird bekannt.

Forscher finden zwei neue, hochkomplexe Moleküle im Weltraum.

Ein Bild der Galaxien-Kollision Arp 194, von Hubble und zu seinem 19. „Geburtstag“.

Mo, 20. April: Ungewöhnliche Bilder des Orion-Nebels, mit diversen langwelligen Teleskopen.

Eine Sammlung ausnehmend dramatischer Cassini-Bilder gibt’s im „Big Picture“.

Indien startet einen Aufklärungssatelliten, in Israel gekauft.

Do, 16. April: „Evidence for a Preferred Handedness of Spiral Galaxies“ – was soll denn das?

Mi, 15. April: Die Decadal Survey für das US-Planetenprogramm nimmt Fahrt auf – und für den Mars gibt’s keine Extrawurst.

Der NASA fällt ein salomonisches Urteil in der peinlichen Colbert-Angelegenheit ein.

China startet einen Navigationssatelliten: Beidou-G2 ist der zweite der Baureihe.

Di, 14. April: NASA-PK zur 3D-Beobachtung von CMEs mit den STEREO-Satelliten.

Diamantenbildung rund um Sterne.

Mo, 13. April: Hat eine Rakete den „Rand“ der Atmosphäre und damit auch des Weltraums gefunden?

Fr, 10. April: Das Weltraummüll-Problem aus – v.a. – europäischer Perspektive.

Ein NASA-Video mit dem Post-landing Orion Recovery Test im Wasser.

Do, 9. April: Die STEREO-Satelliten sind derzeit auf der Suche nach Trojanern der Erde, da sie sich den Zonen nähern.

Dem britischen Clover Project – zu Messungen der CMBR – droht das Aus.

Mi, 8. April: Die Ergebnisse des BLAST-Ballonfluges von 2006 werden veröffentlicht, lange nachdem der Dokumentarfilm über die abenteuerliche Mission herauskam.

Eine Soyuz landet mit der ISS-Exp. 18 und einem ISS-Touristen, der schon zum 2. Mal kam.

Kepler sprengt seinen Deckel ab, nach umfassender Charakterisierung der Riesenkamera im Dunkeln – und schon eine Woche später gibt’s Testaufnahmen zu sehen.

Di, 7. April: Spektakuläres Bild der staubigen Galaxie NGC 7049 von Hubble.

So, 5. April: Eine mögliche Erklärung für TLPs, extrem schräg beleuchtete Mondkrater.

Fr, 3. April: Sidewalk-Astronomie in Sankt Augustin in den 100 Hours of Astronomy lockt rund 200 Besucher zu den Rohren.

Der Fermi-Satellit hat eine Art Film des Gamma-Himmels mit seinen schnellen Veränderungen aufgenommen.

Weitere hochauflösende 3D-Bilder mit dem VLT-Interferometer, diesmal von Theta 1 Ori C im Trapez des Orionnebels – und Bilder des Planetarischen Nebels NGC 3242 und des Pulsar-Nebels B1509.

Do, 2. April: Beispielbilder des Radars auf Chandrayaan, das die 1. Mondkartierung fast beendet hat.

Eine neue Chance für DSCOVR alias Triana alias GoreSat?

Mi, 1. April: Eröffnung der großen IYA-Ausstellung im Gasometer Oberhausen, zu der auch der Blogger beigetragen hat – Impressionen im 4. Paragraphen dieses Artikels und mehr Bilder hier!

Neue Hoffnung für ein Sonnensegel-Experiment im Orbit durch Fusion diverser Protoprojekte?

Die Entlassungswelle bekannter amerikanischer Weltraumreporter geht weiter