Sah nur ein 4-m-Teleskop im Infraroten den Mondsturz von Kaguya?

kaguya_impactUniversity of New South Wales/AAO (J. Bailey and S. Lee)

Diese Bilderserie des Anglo-Australian Telescope mit 3.9 Metern Öffnung und der IR-Kamera IRIS-2 bei 2.3 µm Wellenlänge scheint das einzige direkte Dokument des Einschlags des japanischen Orbiters Kaguya am 10. Juni auf den Mond zu sein: Belichtet wurde jeweils eine Sekunde lang, mit 0.6 Sekunden Totzeit zwischen den Bildern. Danach fand der Impakt um 18:25:10 UTC ± ein paar Sekunden statt – genau in der Minute, die die Flugkontrolle zuletzt angegeben hatte. Versuche mehrerer Amateurastronomen, des Impaktblitzes ansichtig zu werden, sind ohne Erfolg geblieben.

Ein knapper JAXA Release in Englisch mit den Impaktkoordinaten, die Zusammenfassung einer längeren Pressemitteilung auf Japanisch, eine Berichtesammlung und Artikel von LPOD, S&T [link replaced], Space.com, Spaceflight Now, Red Orbit und Astronomy Now.

2 Antworten to “Sah nur ein 4-m-Teleskop im Infraroten den Mondsturz von Kaguya?”

  1. Die allerletzten Blicke von Kaguya auf den Mond « Skyweek Zwei Punkt Null Says:

    […] den letzten Minuten vor dem Crash am 10. Juni hat die HDTV-Kamera an Bord des japanischen Orbiters Kaguya zwar keine Filmaufnahmen mehr machen […]

  2. Immer noch neue Mond-Bilder von Kaguya « Skyweek Zwei Punkt Null Says:

    […] auf japanischen Webseiten, viele Monate nach dem Absturz des Orbiters: zum Beispiel diese dramatische Schrägsicht der Terrain Camera, offenbar aus der finalen […]

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