Da qualmt er wieder: Sind wir nun klüger?

Nach einer Woche relativer Ruhe Ende April hat der Eyjafjallajökull in der ersten Maiwoche wieder mit explosiven Ascheneruptionen begonnen, eingefangen hier am 6. Mai vom MODIS-Instrument auf dem NASA-Satelliten Terra (eingerahmt von normalen Wolken; dasselbe Bild von Envisat). Die isländische Aktivität hat gleichermaßen das Wissen über das Wesen vulkanischer Asche vorangebracht wie Lücken in der Überwachung wie beim Verständnis eventueller Konsequenzen auf diversen Ebenen offenbart – siehe frühere Zusammenfassungen vom 19. April und 26. April (letztes Kapitel). Die direkt sichtbaren Effekte am Himmel rund um die Sonne waren in Mitteleuropa nicht besonders auffällig, während frühe LIDAR-Daten einiges mehr zeigten.

Viel zu lernen gab es v.a. in der Luft (die Ergebnisse eines DLR-Fluges über Island) und aus dem All (oder gleich parallel: vor 2 Jahren). Viel diskutiert werden nun Modelle der Aschen-Ausbreitung und Grenzwerte für den Luftverkehr – aber wir wissen jetzt wenigstens genau, woraus die Asche eigentlich besteht. Und ein spezieller Satellitensensor wäre künftig auch hilfreich. NACHTRAG: ein MODIS-Bild vom 7.5., ein Bericht aus der Nähe des Vulkans am 17.4. – und ein detaillierter Blog-Artikel zu Messungen und Konsequenzen. NACHTRAG 2: und noch ein klares MODIS-Bild und eine Lage-Beurteilung vom 10. Mai. NACHTRAG 3: und ein sehr klares Envisat-Bild vom 11. Mai nebst MODIS-Gegenstück (und neuem Lagebericht)!

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