Dreimal Galaxien, von nah bis (ganz) fern

Das Zentrum unserer Milchstraße bei 1.7 bis 2.3 µm Wellenlänge aufgeommen mit der ISAAC-Kamera des VLT; das Bildfeld ist 2.5 Bogenminuten breit. Nur das (nahe) IR erlaubt einen Blick durch den vielen Staub in die Zentralregion, wo eine Menge passiert …

Die Zentralregion der Elliptischen Galaxie NGC 4150 im UV-Licht aufgenommen mit der WFC3 des HST: Die Streamer aus Gas und Staub und klumpen blauer Sterne zeugen von einem großen Starburst, der nur 50 bis 400 Mio. Jahre zurückliegt, während die meisten Sterne der Galaxie 10 Mrd. Jahre alt sind. Offenbar die Folge eines zuvor „verschluckten“ Zwerg-Begleiters: U.a. dank Beobachtungen des GALEX-Satelliten (siehe ISAN 117-6) wissen wir schon länger, dass die Sternentstehung in Elliptischen Galaxien noch lange nicht zuende ist.

Eine detailreiche Karte der Dunklen Materie im Galaxienhaufen Abell 1689 (bekannt aus ISAN 118-5!), berechnet – mit einem neuen, direkteren Algorithmus – aus seiner Gravitationslinsenwirkung auf 42 Hintergrundgalaxien, die in insgesamt 135 Bilder verformt werden. Die rekonstruierte Dichtekarte der DM (noch Zweifel …?) ist hier der in der Analyse verwendeten Aufnahme der ACS des HST (auf der man etliche der Linsen-Bögen ausmachen kann) überlagert: Die größte Konzentration gibt’s im Zentrum des Haufens.

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