Sonifikation einer Suche nach Supernovae

241 Supernovae des Typs Ia hat das Canada-France-Hawaii Telescope von 2003 bis 2006 in vier Himmelsfeldern entdeckt, die immer wieder beobachtet wurden: Hier ist zu sehen, wann und wo die Supernovae in den Deep Fields aufleuchten – und zu hören, welche Eigenschaften sie hatten. Die Lautstärke codiert die Entfernung, die Tonhöhe hängt mit der Lichtkurve zusammen und die Klangfarbe mit der Galaxienmasse.

Sternentstehung in der Mitte des Schwans – dort wo sich die ‚Balken‘ des Nördlichen Kreuzes beim Stern Sadr kreuzen – aus der Sicht von WISE: Hier dominiert der Nebel IC 1318.

Galaxien, wie sie Pan-STARRS 1 in einem der Medium Deep Fields sieht, die das Vielzweckteleskop immer wieder anschaut: Dabei geht es zunächst um eine Suche nach Supernovae – man kann die einzelnen Bilder aber auch aufaddieren und so tiefe Summenaufnahmen schaffen.

Die Spiralgalaxie NGC 634 aus Hubbles Sicht: Ein gutes Jahr vor der Aufnahme gab es hier eine Supernova des Typs Ia (SN 2008a), die so hell wie die ganze Galaxie strahlte, hier aber verschwunden ist.

Die Spiralgalaxie NGC 6744 mit dem 2.2-m-Teleskop der ESO aufgenommen (wobei das Amateure fast genau so gut können): In manchen Parametern ähnelt sie wohl der Milchstraße, ist allerdings doppelt so groß – und da die Zahl der Arme der Milchstraße umstritten bleibt, kann man schwerlich von einem Zwilling sprechen.

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