Vesta wächst im Fadenkreuz der Dawn-Sonde

Nur im Wochenrhythmus schaut die NASA-Sonde Dawn im Anflug auf den Asteroiden Vesta in dessen Richtung: Dazu muss jeweils der Ionenantrieb abgeschaltet und in Sonde mit ihren fest montierten Kameras im Raum gedreht werden. Das obige Video fasst alle bisher entstandenen Aufnahmen zu einem Video zusammen, das jeweils eine Teilrotation in unterschiedlichem Abstand zeigt; darunter Einzelbilder vom 14. und 20. Juni: Jetzt sind die Bilder schon doppelt so scharf wie die besten von Hubble und zeigen einen verblüffend strukturreichen Himmelskörper, auch wenn gerade auf einer NASA-PK noch keine Interpretation der Details gewagt wurde. Noch beträgt der Abstand etwa 155’000 km, beim „Eintritt“ in den Orbit am 16. Juli werden es 16’000 km sein. Während der vorsichtigen weiteren Annäherung wird die 500-km-Vesta 20 Tage oder 7 Orbits lang aus 2700 km Höhe Abstand kartiert, später aus 680 km Abstand 30 Tage lang für eine systematische mineralogische und stereographische Erfassung, und schließlich folgen Elementen-Analysen via Gammastrahlung und Schwerefeldvermessung aus nur 200 km Höhe, die 70 Tage dauern. Dann geht es wieder in größere Höhe (jetzt ist die Sonne weiter nach Norden gewandert, und neue Bereiche liegen im Licht) und schließlich weiter Richtung Ceres. NACHTRAG: Fans prozessieren die Bilder weiter.

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