Nachrichten von diversen Teleskopen kompakt

Eine Aufnahme des New Technology Telescope vom Planetarischen Nebel Shapley 1 = PK 329+02.1 = „Fine Ring Nebula“: Darin sitzt ein Doppelsternsystem, auf das wir genau von oben schauen, d.h. der Ring ist vermutlich ein Torus, den wir genau von einer Seite sehen.

Ein Ausschnitt aus einem HST-Bild des Reflexionsnebels NGC 2023 im Orion: Der B-Stern, der ihn beleuchtet, liegt links oben außerhalb des Gesichtsfelds.

9 von 96 neuen Offenen Sternhaufen, die VISTA fand, das große Infrarot-Teleskop der ESO: Im Rahmen von „Variables in the Via Lactea“ (1929 Stunden Beobachtungszeit für den Zentralbereich der Milchstraße) wurden sie trotz staubigen Vordergrunds aufgespürt.

Der Kugelsternhaufen NGC 6401 aus Hubbles Sicht – berühmt insofern, als er mehrfach Astronomen in die Irre führte.

Das Leo-Triplet mit dem neuen VLT Survey Telescope aufgenommen, die Galaxien NGC 3628, M 65 und M 66 im Löwen – Originalauflösung zeigt das 15513 x 12558 Pixel große Bild auch Asteroidenspuren, Vordergrundsterne und Hintergrundgalaxien.

Die ersten 16 ALMA-Teleskope stehen auf dem Gelände

des Atacama Large Millimeter/sub-millimeter Array auf dem Chajnantor-Plateau in Chile: Am 27. Juli ist die erste europäische Antennenschüssel eingetroffen. Bereits mit diesen 16 von später einmal 66 Antennen wird sich – ab Ende des Jahres – erste Wissenschaft betreiben lassen: Fast 1000 Beobachtungsanträge sind für diese „early science“ eingegangen, eine Überbuchung um etwa einen Faktor 9. Die maximale Basislinie ist derzeit nur 400 Meter, aber wenn ALMA 2013 fertig ist, wird der Abstand zwischen den Antennen bis zu 15 km betragen. (ESO Announcememt 8., Press Release, BBC 28.7.2011)

Die Prozedur für die Standortwahl des Square Kilometer Array steht: Im Februar 2012 – dem Vernehmen nach am 29.2. – wird die Entscheidung fallen, ob das noch viel größere Radiointerferometer ins südliche Afrika oder das westliche Australien kommen wird. Die Republik Südafrika und Australien rühren weiter mächtig die Werbetrommel; in Australien verweist man z.B. darauf, dass man bereits ein Datennetz von SKA-Format aufgebaut habe. (Xinhua 5., SKA Release 6., CSIRO Release 7., New Scientist 19., Discovery 24.7.2011)

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