Von fernem Kugelhaufen bis Untersee-Vulkan

Der erste bekannte Kugelsternhaufen außerhalb der Milchstraße, Messier 54, auf einer HST-Aufnahme mit der ACS: Noch gehört er zum Sagittarius-Zwerg, aber da diese Zwerggalaxie gerade von der Milchstraße absorbiert wird, gehört er bald uns.

Röntgenstrahlung von sehr heißem Gas im Tarantelnebel ist hier (Chandradaten in blau) einem IR-Bild der Sternentstehungsregion in der LMC überlagert: Sternwinde und SN-Explosionen haben das Gas aufgeheizt.

Der Reflexionsnebel IC 4601 im Infraroten von WISE aufgenommen: Hier ist der Staub selbst zu sehen (mit unterschiedlicher Temperatur), während im Sichtbaren im Wesentlichen nichts da ist, lediglich mit bläulich schimmerndem Rand.

Eine partielle Epimetheus-Bedeckung durch Enceladus – dessen Fontänen vom Südpol im Gegenlicht wieder auffallen – am 1. Oktober von Cassini eingefangen.

Hier blubbert der unterseeische Vulkan vor El Hierro in den Kanaren: ein Bild des Advanced Land Imager auf dem NASA-Satelliten Earth Observing-1 vom 2. November. Noch sitzt der Vulkan 50 bis 100 m unter dem Meeresspiegel, aber die Wasserchemie verändert er schon jetzt (und führt zu einem Fischsterben, wie gerade im 3Sat-heute-Wetterbericht beklagt wurde).

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Eine Antwort to “Von fernem Kugelhaufen bis Untersee-Vulkan”

  1. Der “Planet USA” leuchtet ganz von alleine … « Skyweek Zwei Punkt Null Says:

    […] Vulkan vor El Hierro ist immer noch aktiv, vier Monate nachdem der unterseeische Ausbruch (“Hier blubbert …”) begonnen hatte: Hier beobachtet vom NASA-Satelliten Earth […]

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