Adler-Nebel mal ganz anders (und 12 Bilder mehr)

Der Adler-Nebel im Infraroten bei 70 bis 250 µm Wellenlänge aufgenommen vom Herschel-Satelliten: Hier strahlt sein extrem kaltes Material (40 bis 10 Kelvin) von selbst – die berühmten ‚Pillars of Creation‘ inklusive.

Der Helix-Nebel im Infraroten, im Y-, J- und K-Band aufgenommen mit dem VISTA-Teleskop: Vor allem Gasfilamente, im Visuellen unsichtbar, treten bei diesen Wellenlängen hervor.

Ein Ausschnitt aus dem Omega-Nebel, gesehen vom VLT und seinem Instrument FORS2: Seeing von nur 0.45″ sorgte für das vielleicht schärfste Bild von Messier 17 aller Zeiten.

Die helle Balkenspiralgalaxie NGC 3259 auf einer Hubble-ACS-Aufnahme: auffällig der helle Kern und Knoten der Sternentstehung in den Spiralarmen.

Galaxien aus der Himmelsdurchmusterung „COMBO-17“ (Classifying Objects by Medium-Band Observations in 17 Filters), bei der mit dem 2.2-m-Teleskop auf La Silla kleine Himmelsfelder durch 17 verschiedene Farbfilter aufgenommen werden: Das liefert ein grobes Spektrum für jede Galaxie, aus dem die Rotverschiebung abgeschätzt werden kann – und mit der Kenntnis der Galaxienentfernung lassen sich wiederum Verzerrungen von Hintergrundgalaxien durch Weak Lensing (siehe ISAN 154-9) in ein dreidimensionales Bild einfügen und Dunkle Materie räumlich kartieren.

Frische Impressionen aus dem inneren Sonnensystem

Bunte ‚Gullies‘ in einem frischen Krater auf dem Mars, 2 km Durchmesser und weniger als 1 Mio. Jahre alt: Die Gullies erscheinen wohl so bunt (Farbsättigung künstlich erhöht), weil sich hier unterschiedliche Mineralien verraten und der Regolith noch nicht homogenisiert ist.

Kuriose Kraterketten auf dem Asteroiden Vesta, aufgenommen am 18. Dezember 2011 von Dawn aus dem Low Altitude Mapping Orbit.

Eine brandneue Insel auf unserem Planeten ist soeben aus dem Roten Meer aufgetaucht (links ein Terra-Bild vom 14. Januar, rechts der Google-Earth-Anblick): mehr zu ihrer Entstehung – und möglicherweise baldigem Untergang – hier, hier, hier, hier und hier!

Phytoplankton-„Blüte“ im Südatlantik, am 2. Dezember 2011 vom ESA-Satelliten Envisat aufgenommen

Blicke aus der – und auf die – Raumstation

Die Milchstraße – samt Komet Lovejoy – über Afrika aus der ISS am 29. Dezember 2011 gefilmt; die Zeitraffersequenz umfasst den Zeitraum 21:55 bis 22:14 MEZ.

Die ISS neben dem Mond, Teil einer ganzen Serie – wie’s genau gemacht wurde, wird hier erklärt (mit sehr kurzer Belichtungszeit).

Mondaufgang über der Erde von der ISS aus am 8. Januar.

Ankunft der jüngsten Soyuz an der ISS, von derselben aus gesehen, am 23. Dezember 2011 – einen Tag später sorgte dann die Oberstufe der Soyuz-Rakete für den ‚Weihnachtsstern‘ u.a. über Deutschland.

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