Wie ich lernte, einen Roboter zu lieben …

Eigentlich müsste es im Sonnensystem von rollenden, krabbelden und kletternden Robotern made in Germany nur so wimmeln, wenn sie denn nur jemand auf fremde Welten mitnehmen würde: Diesen Eindruck vermittelt die neue Ausstellung „Roboter – unsere Wegbereiter ins Weltall“ im Deutschen Museum Bonn, die noch bis zum 10. April zu sehen ist, als Begleitung der 2. Nationalen Konferenz zur Raumfahrt-Robotik des DLR in Berlin.

Gezeigt werden überwiegend Prototypen von kleinen Planetenerkundern mit teils originellem Bewegungsapparat wie oben dem „SCORPION“ des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Bremen, der sich mit 8 Beinen an Insekten orientiert (auch ganz oben; in der Mitte CESAR, ganz vorne ARAMIES), oder unten dem „INDIE“ von SCISYS – konkrete Missionen in Aussicht hat leider keines der Projekte, die z.T. schon einige Jahre alt sind.

Das ist natürlich bedauerlich, gehört doch die Robotik im Weltraum – mit ihren Spin-Offs auf der Erde – nach Einschätzung des in Deutschland für die Raumfahrt zuständigen Wirtschaftsministeriums nach der Erderkundung zu den potenziell einträglichsten Sektoren jenseits der Erde: Das wurde bei der gestrigen Eröffnung der Ausstellung von DLR-Vorständlern und dem Minister gleichermaßen betont. Wobei der Festakt im Rahmen der o.g. Tagung in Berlin stattfand, das Durchschneiden des Ausstellungsbandes aber per Telepräsenz in Bonn: Minister Rösler – angeleitet von Standard-Raumfahrt-Moderator Claus Kruesken, wie im TV-Feed aus Berlin zu sehen – ließ den Roboter Justin die Schere schwingen

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