Envisat schweigt beharrlich – sieht aber gut aus

CNES

Fraunhofer FHR

EADS Astrium

So sehen der neue französische Erdbeobachter Pléiades 1A (oben; er hatte auch schon Spot 5 im Visier) und das deutsche Weltraumradar TIRA (Mitte) den großen ESA-Erdbeobachtungssatelliten Envisat (unten; Artikel 425) – der seit dem 8. April auf einmal nicht mehr mit der Erde spricht. Die ‚Fernbeobachtung‘ des wertvollen Satelliten, der gerade sein 10. Start-Jubiläum feiern konnte, hat keinerlei erkennbare Anomalien zu Tage gefördert, es ist noch alles dran, die Bahn ist stabil, die Orientierung im Raum allerdings unerwartet. Eine Hypothese ist eine Störung in der Stromversorgung, in deren Folge ein Safe Mode nicht korrekt eingenommen worden ist. Die Bemühungen um Kontaktaufnahme gehen zwar weiter, aber es ist „clear that the chances to recover the satellite control are slim, keeping in mind that the Envisat satellite has already doubled its expected operations lifetime.“ Auf seiner hohen Bahn dürfte der Riesensatellit jedenfalls noch 100 bis 150 Jahre verbleiben. ESA Release, BBC, KosmoLogs 20., Envisat Update 19., New Scientist, Space.com 16., Spiegel 14., Nature, BBC, Space News, KosmoLogs 13., ESA Release, Spaceflight Now, Space News, Daily Mail, Spiegel 12., Envisat News 10.4.2012. NACHTRAG: weitere Envisat-Ansichten von Pléiades 1A aus unterschiedlichen Blickwinkeln

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