Irdische Flechten würden auf dem Mars überleben

Alpine und polare Flechten der Erde könnten auch auf dem Mars leben: Diese Erkenntnis haben Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einer 34-tägigen Simulation gewonnen, bei der verschiedene Organismen einer Mars-ähnlichen Umgebung ausgesetzt wurden. „Die Flechten und Bakterien zeigten in diesem Zeitraum auch unter Marsbedingungen messbare Aktivitäten und betrieben Photosynthese“, sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Jean-Pierre de Vera, der die Ergebnisse soeben auf einer Pressekonferenz in Wien auf der European Geosciences Union General Assembly 2012 vorstellte – oben das letzte seiner Slides. Vor allem in Felsnischen, Fissuren und Ritzen des simulierten Marsbodens passten sich die Organismen an die Umgebung an: Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass durch solche Anpassungsstrategien Leben auch in den Nischen auf dem Mars möglich ist. De Vera hatte schon früher Flechten und Bakterien im Erdorbit 10 Tage Weltraumbedingungen ausgesetzt: Die Flechten – Symbionten aus Pilzen und Algen – hatten das viel besser verkraftet als die Bakterien. NACHTRAG: die komplette EGU-PK als Video! NACHTRAG 2: ein später Bericht der Planetary Society.

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