Russische Mega-Erden jetzt in Quasi-Echtfarben

Die kanadische Webseite mit der Aufbereitung russischer Satelliten-Bilder („So sieht der russische Elektro-L die Erde …“) ist nach einem zeitweiligen Ausfall – kaum dass sich die bemerkenswerten Bilder + Videos herumgesprochen hatten – wieder online: Jetzt ist die Farbpalette auch so verändert worden, dass die Vegetation (erkannt durch einen speziellen IR-Kanal) wenigstens grün erscheint …

Die Sonne spiegelt sich im Meer, auf anderen aktuellen ISS-Aufnahmen aus dem Fotostream von André Kuipers, der auch atmosphärisch stark abgeflachte Vollmonde und den Großen Wagen am Horizont enthält.

Ein weiteres Polarlicht-Video von der ISS, entstanden aus DSLR-Bildern vom 28. April – wo sie hier leuchten (die arktische Aurora-Saison ist eigentlich vorbei), wird leider nicht genannt.

Weitere Phasen des Soyuz-TMA-04M-Starts vom 15. Mai mit der Expedition 31, die in ein paar Stunden an die ISS andocken soll. Zu weiterem Bildmaterial der NASA gehört auch ein ‚Kurzfilm‘ vom Abheben. Und im Orbit wurden die Crew abgehört, mit primitiver Technik.

Die Mini-Kamera auf dem Mars Express arbeitet wieder: Hier das erste Bild der VMC seit den gravierenden Störungen auf dem betagten europäischen Marsorbiter im Herbst 2011, das am 6. Mai entstand. Mitte des Jahres soll die Kamera – die eigentlich nur dem unglücklichen Beagle 2 hinterher schauen sollte aber nette Gesamtbilder des Planeten liefert – wieder voll im Einsatz sein.

Jupiter in Konjunktion mit der Sonne, vom 11.-14. Mai ‚gefilmt‘ von SOHO: Zeitweise lösen sich auch zwei Galileische Monde aus dem Blooming des Planeten, ein kleiner Sungrazer fällt in die Sonne, und es gibt eine CME.

Der komplizierte Planetarische Nebel Sharpless 2-71 auf einer Gemini-Nord-Aufnahme durch drei engbandige Filter für H-Alpha He II und [O III]: Welcher der Sterne in der Nähe des Zentrums der Verursacher ist, lässt sich nicht leicht feststellen, dito wie seine Form zustande gekommen ist.

Vielleicht der „tiefste“ Blick in die Galaxie Centaurus A, aus insgesamt 50 Stunden Belichtungszeit mit dem 2.2-m-Teleskop der ESO und seinem Wide-Field Imager durch 5 verschiedene Farbfilter: Letztere lassen oben links die Jets hervor treten.

Ein Ausschnitt aus der Edge-On-Galaxie NGC 891 von Hubbles ACS aufgenommen: Aus der Seitenansicht ist gut zu erkennen, wie Gas und Staub aus der galaktischen Scheibe geblasen werden, wohl durch viele Supernovae oder Sternwind aus Sternentstehungsgebieten.

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