Drei Raketen, vier Stunden, sechs Satelliten

Zwischen 17:05 und 21:12 MESZ haben gestern eine Soyuz U, eine H-2A und eine Proton von drei verschiedenen Weltraum-Bahnhöfen aus insgesamt sechs Satelliten erfolgreich in den Orbit befördert, eine erstaunliche Häufung. Den Anfang machte um 17:05 MESZ im russischen Plesetsk eine Soyuz U mit Kosmos 2480, über dessen Aufgaben nichts verraten wurde; westliche Beobachter vermuten einen Foto-Aufklärungsatelliten der Serie Kobalt-M dahinter.

Als nächstes folgte um 18:39 MESZ im japanischen Tanegashima eine H-2A mit vier Satelliten, deren Aussetzen ebenso von Kameras dokumentiert wurde wie das Öffnen der Solarzellen und der 2×2.7-m-Antenne der Hauptnutzlast, des Ozeanströmungs-Beobachters GCOM-W1 alias Shizuku; er wird sich dem A-Train (siehe Artikel 929) aus mehreren Umweltsatelliten anschließen. [NACHTRAG: ein JAXA Release dazu.] Die anderen Satelliten auf der Rakete waren der südkoreanische Erdbeobachter KOMPSAT-3 alias Arirang-3 und zwei kleinere zu Demonstrations-Zwecken: JAXA Release (mehr, später), Spaceflight Now, Xinhua (früher), Space News, BBC, Orion, Eureka. Den Abschluss machte schliesslich um 21:12 MESZ eine Proton mit Nimiq 6, einem kanadischen Nachrichtensatelliten, die in Baikonur startete.

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