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Das komplette Bild (der Front) des Aeolis Mons

18. August 2012

ist seit wenigen Stunden bekannt, nachdem die Navcams von Curiosity endlich die lang ersehnten Bilder lieferten, die auch binnen Stunden die Erde erreichten – bisher gab es vom Aeolis Mons nur eine undeutliche Hazcam-Aufnahme, und die höheren Lagen fehlten in allen Navcam- und Mastcam-Panoramen. Leider sind die bisher vorliegenden JPEGs äußerst flau, so daß ein Stitching-Versuch dieses Bloggers nur mäßig erfolgreich war; ein britischer Marsfan kam etwas weiter, hier noch ein und noch ein Versuch. Wichtig zu wissen: Wir sehen hier nur die Front des Zentralgebirges im Gale-Krater (untere Absätze) – sie verdeckt den eigentlichen Gipfel (Bildunterschrift!), und es steht zu befürchten, dass ihn Curiosity auch im weiteren Verlauf der Reise nie erblicken wird. NACHTRAG: das beste Panorama bisher – weil die Sonne senkrecht drauf scheint, fehlt es an Schatten & Kontrasten. Oh, und der Stein im Fadenkreuz der ChemCam spricht jetzt und ahnt noch nichts … NACHTRAG 2: erweiterte Aeolis-Mons-Mosaike mit Vordergrund aus früheren Navcam-Bildern (auch hier und hier) – und in 3D, was auch andere versuchen. Und am 19.8. spricht der Mars Express mit Curiosity zum 1. Mal.

NACHTRAG 3: ein neuer MARDI-Film aus rund 600 scharfen Bildern der Abstiegskamera, die schon da sind, mit 6 Bildern/Sekunde 50% beschleunigt. Und eine handcolorierte Version des neuen Bildes von Aeolis Mons, den auch HiRISE wieder abgescannt hat.

NACHTRAG 4: ein erster Stitchversuch der NASA, mit hohem Kontrast und schlechtem Edge-Blending. NACHTRAG 5: und zum Einschätzen der Größe allerlei Eiffeltürme auf Aeolis Mons verteilt, jeder 324 m hoch und zwischen 2 und 75 km von Curiosity entfernt. Auch umfangreiche Erinnerungen an den Landetag von einer Curiosity-Frau, Teile eins und zwei. NACHTRAG 6: Derweil steht der erste Laserschuss auf das hilflose Steinchen wohl kurz bevor, aber noch sieht man nichts, und weitere ChemCam-Bilder haben mit der Zielübung offenbar nichts zu tun. NACHTRAG 7: Offensichtlich hat der Laser ein Kalibrations-Target beschossen, wo jetzt ein Loch mehr als am Vortag drin ist. Auch die neuen Aeolis-Mons-Bilder im Kontext von digitalen Höhen-Modellen – und wie es sich auf Mars-Zeit lebt, gleich die ganze Familie.

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