PANSTARRS hat immer noch einiges zu bieten

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Das zeigt nicht nur dieses Farbmosaik von Michael Jäger vom 15. April (mit dem Emissionsnebel NGC 281 im Feld) sondern auch weitere tiefe Aufnahmen vom 16. April, 15. April (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr), 14./15. April, 14. April (mehr) und 13. April – auch eine Vorschau der Reise durch Cas.

Eine fette Feuerkugel über Spanien am 13. April, zu der es auch ein Standfoto und weitere Details [NACHTRAG: und einen bizarren Artikel] gibt – und ein Bericht über eine Sonder-Session der Planetary Defence Conference über Erkenntnisse zum Chelyabinsker Airburst. Leider scheint genau diese nicht wie die regulären Sessions auf der Livestream-Seite archiviert zu sein. Dafür gibt’s aber allerlei Fotos und einen Bericht aus 1. Hand von den frühen Sessions, von denen nun noch ein paar weitere Screenshots aus dem Webcast folgen, aus Vorträgen von Moskovitz, Benner & Trilling (Session 3).

Aktuelle Erkenntnisse über das Wesen der Asteroiden

Auf der Tagung geht es inzwischen um das Abfangen oder Zerstören „böser“ Asteroiden, was sich etwa in diesem JPL-Release von gerade [NACHTRAG: oder dieser Podiumsdiskussion später, die wenig brachte] wiederspiegelt – aber vorher war die große Bestandsaufnahme weiter gegangen.

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Die Lichtkurve von 2012 DA14 bei seinem nahen Erdbesuch am 15. Februar, zusammengesetzt aus mehreren Photometrie-Reihen: Darin lässt sich kein wiederkehrendes Muster finden, was für eine Veränderung des Rotations-Zustands durch die Schwerkraft der Erde spricht.

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Ausgewählte aktuelle Ergebnisse von Radarbeobachtungen erdnaher Asteroiden mit den Goldstone- und Arecibo-Antennen – und die Grafik unten zeigt, wie gut der Durchmesser/Sonnenabstands-Raum der NEAs inzwischen abgedeckt ist. Mit neuen Upgrades sollten die Bilder bald noch detailreicher werden und sich die Auflösung der Meter-Grenze nähern.

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Und noch etwas NEA-Statistik, basierend auf der Messung der thermischen Emission von ~600 Exemplaren bei 3.6 und 4.5 µm mit dem „warmen“ Spitzer-Satelliten im ExploreNEOs-Programm: Zusammen mit der Helligkeit im Visuellen (für die reflektiertes Sonnenlicht sorgt) lassen sich Durchmesser und Albedos eindeutig ableiten. Ein Ergebnis war ein großer Bereich vorkommender Albedos, eine Hochrechnung, dass es 20’000 NEOs > 100 Meter gibt – und gerade hat ein neues Spitzer-Programm begonnen, bei dem noch kleinere NEOs entdeckt werden sollen.

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