Überraschender Ausbruch der Eta-Aquari(i)den

etaSandia / NMSU Skycam

So sah der Himmel heute Morgen (bzw. Nachmittag MESZ) über Parker, Arizona, aus – und nicht nur da: Die normalerweise und v.a. in nördlichen Breiten bescheidenen Eta-Aquariden haben einen überraschend heftigen Ausbruch erlebt, der wohl schon in Ostasien und Australien (mehr) zugange war, dann auch in Europa zu sehen, als der Radiant aufging (mehr), und selbst für Nordamerika noch anhielt. Berichte laufen v.a. auf dieser Liste ununterbrochen ein. In welchen unerwarteten Dust Trail des Halleyschen Kometen die Erde da wohl geraten ist?

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NACHTRÄGE: Dreizehn Eta-Aquariden in einem Komposit von heute Morgen aus Mayhill, New Mexico, und derselbe -4-mag.-Eta-Aquarid von 8 Kameras des Southern Ontario Meteor Network aufgenommen – aus deren Bildern sich ergibt, dass er in 85.2 km Höhe aufleuchtete. Außerdem der – sich automatisch aktualisierende – ZHR-Plot der visuellen Beobachtungen; von solchen auch ausgewählte Berichte aus Australien, Deutschland, den Niederlanden, Kanada (mehr), den USA (mehr) und wieder Australien – und Radio-Daten (mehr und mehr).

Ein neues Video des M5.7-Flares nebst naher Protuberanz vom 3. Mai (3. Mai), ein Überraschungs-Polarlicht heute Morgen in Minnesota – und erst recht sehenswert dieses umwerfende Video-Standbild von Red Sprites: „Distance of MCS storms 306-345 km,“ schreibt der Fotograf an anderer Stelle, „Photos from the highly sensitive camera Watec 902h2 ultimate + lens Super Takumar 50/1,4.“ Plus noch ein Update zum Pulsar bei Sgr A*, dessen Rotationsverhalten verwirrend bleibt – und ein später Artikel zu den Amateur-Beobachtungen des GRB 130427A. Und – weniger explosiv, aber dafür mit bloßem Auge zu sehen – der Schwan mit Chi Cygni im Maximum heute Morgen.

Die Lichtkurve von Komet ISON ist mehr als mysteriös

Denn der Verlauf vom letzten September bis jetzt – mit kleiner Blende photometriert – ist einfach die Helligkeit eines reflektierenden Festkörpers samt einem Oppositionseffekt. Das wäre ein weiteres Indiz dafür, dass der Kern – bei einem früheren Periheldurchgang – seiner flüchtigen Substanzen verlustig gegangen ist. Und man erst in größerer Sonnennähe erkennen wird, zu was der Kern noch fähig ist. Auch ein ISON vom 5. Mai und PANSTARRS vom 6., 5. und 4. Mai.

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