Alles „Crowd“ … sourcing, funding und überhaupt

 
 

Dreimal Massen-mäßiges von der re:publica 13, der großen Internet-Konferenz in Berlin diese Woche: Vorträge über Crowdsourcing in der Astronomie und das Crowdfunding von „Iron Sky“ (für eine Prequel-TV-Serie und ein Sequel-Film in Planung sind) und eine Diskussionsrunde über den LHC und die globale Verarbeitung seiner Datenmengen.

Space Warps: Massen-Jagd auf Gravitationslinsen der CFHT

Und wieder sind die Massen nicht zu bremsen: In Scharen schauen sich Freiwillige für das neueste Zooniverse-Projekt „Space Warps“ 400’000 Himmelsaufnahmen des Canada-France-Hawaii Telecope und seiner „Canada France Hawaii Telescope Legacy Survey“ an, um charakteristisch durch den Linsen-Effekt verbogene Galaxien zu identifizieren – das soll neue Erkenntnisse über die Massenverteilung im Raum abwerfen. Und zugleich den automatischen Detektions-Algorithmus „Arcfinder“ optimieren helfen.

Asteroiden jagen auf brandheißen Bildern großer Profi-Teleskope können engagierte Amateurastronomen im Rahmen eines internationalen Projekts, für das sie sich zu Teams von 3 bis 5 Personen zusammen schließen und mit der Software Astrometrica konzentiert an den Aufnahmen arbeiten müssen. Aber Entdeckungen von Mainbeltern und dem einen oder anderen PHA sind praktisch garantiert. Und noch drittes Crowdsourcing-Projekt: Für MERCCURI werden USA-weit Bakterien eingesammelt, um sie mit den Untermietern auf der ISS zu vergleichen.

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