Das ist inzwischen aus PANSTARRS geworden!

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Diese Aufnahme von Michael Jäger aus der vergangenen Nacht – hier mal in der vollen Auflösung! – zeigt das „neue“ Gesicht des Kometen C/2011 L4, durch dessen Bahnebene die Erde am 27. Mai stoßen wird: Die bekannte Syndyne aus 10-µm-Teilchen verwandelt sich mehr und mehr in einen spektakulären Gegenschweif, der sich in diesem Mosaik über 6° erstreckt. In einem größeren Fernrohr ist die ungewöhnliche Staubstruktur auch visuell gut zu sehen, wie dieser Blogger in der Nacht davor im Harz bestätigen konnte. Weitere PANSTARRS-Bilder vom 20. Mai, 19./20. Mai, 19. Mai, 18. Mai (mehr und mehr), 17. Mai und 16. Mai (mehr und mehr), Artikel über PANSTARRS & Lemmon hier und hier und über Lemmons Plasmaschweif und Bilder von Lemmon vom 17. Mai und 16. Mai (mehr), NEAT vom 19. Mai und McNaught vom 19. Mai und 13. Mai. Und ein angenehm zurückhaltender Artikel über sowie neue hochauflösende Beobachtungen (auch hier) von Komet ISON, der sich bald für ca. 3 Monate im Glanz der Sonne verstecken wird.

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Das Planeten-Dreieck 2013 kündigt sich bereits an

Hier ist der Merkur gestern Abend tief unterhalb der Venus knapp aufgetaucht (aus einer Aufnahme von Bernd Brinkmann aus dem Harz heraus gekitzelt), während sich der Venus „von oben“ rasant der Jupiter nähert – bis alle drei vom 25. bis 27. Mai ein kompaktes Dreieck tief am Himmel bilden werden: Vorschauen und Sichtbarkeits-Analysen z.B. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Eine Protuberanz am 11. Mai in faszinierenden Amateur-Zeitraffer-Aufnahmen. Auch die Scheibe im weißen Licht am 17.Mai und 16. Mai – und Aurora-Hoffnungen, die sich kaum erfüllten. Sowie schon wieder ein neuer Transient bei Sgr A*, diesmal aber vermutlich eine bekannte Quelle.

Uranus und seine Ringe bedecken einen 9-mag.-Stern

am Morgen des 23. Mai, wobei der Sichtbarkeitsstreifen klein ist, „a small zone for the eastern mediterranean and south down to southern Africa. But the star is bright, the visual magnitude is 9m2, its I-Band magnitude even reaches 8m7. And Uranus has, due to its low temperature, very broad methane absorption bands. Using appropriate filters, the intensity loss for the occultation can reach 40% or more. Because its the brightest occultation since a lot of years, its an important opportunity to get data from the Uranian rings as well as of the atmosphere of Uranus.“

Amateurastronomische Splitter: viele Beschlüsse auf der Planetentagung / mögliche frühe Vorboten leuchtender Nachtwolken / ein paar Gedanken zu Aurora-Schall / die Übernahme von Meade durch Chinesen / und dieses Blog in der großen Vorstellungs-Serie – wo man auch dafür voten kann …

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