„Pilgerfahrt“ zu Stockholms Vädersolstavlan

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Knapp 23 Jahre nach der ersten Begegnung stand dieser Blogger heute zum ersten Mal wieder dem Gemälde „Vädersolstavlan“ – Schwedisch für „das Nebensonnen-Gemälde“ – gegenüber, das zum Pflichtprogramm für Himmelsfreunde auf Stockholm-Besuch gehört: Nach wie vor gilt es als Darstellung einer spektakulären Halo-Erscheinung über Stockholm im Jahre 1535 und auch früheste Ansicht der Stadt überhaupt. Aber eine kleine Informationstafel gibt darüber Auskunft, dass zwischenzeitlich bei Restaurierungsarbeiten 1998-99 die überraschende Erkenntnis gewonnen wurde, dass es sich gar nicht um das Original aus der Zeit handelt! Die Baumringe im Holz, auf das gemalt wurde, datieren das Gemälde vielmehr in die 1630-er Jahre, der jüngste Ring ist von 1618. Inzwischen steht wohl fest, dass der Hofmaler Jacob Heinrich Elbfas 1636 den Auftrag zur Erneuerung des – verschollenen – Originals allzu wörtlich nahm und es einfach nachmalte, wenn auch sehr akkurat. Wie auch immer: Das Bild hängt nun wieder in der Storkyrkan (unten) gleich vis-a-vis dem Stockholmer Schloss. Direkt rechts vom Eingang und damit praktischerweise auch während Gottesdiensten zugänglich, aber leider auch sehr schlecht beleuchtet und für eine eingehende Inspektion der optischen Phänomene unpraktisch hoch.

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