Das ist mal ein Lichtecho: der Nebel um RS Pup

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Die periodischen Helligkeitsschwankungen dieses Cepheiden zeichnen ein Muster auf den Nebel um diesen instabilen Stern, das sich ständig nach außen bewegt – und das Hubble im Detail „gefilmt“ hat.

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Der Helix-Nebel, umgeben von Asteroiden-Spuren, auf einem Stack von IR-Aufnahmen des WISE-Satelliten von 2010 als Ketten gelber Pünktchen zu erkennen – bald nimmt der Satellit seine Asteroiden-Suche wieder auf.

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Galaxien-Durcheinander, wiederum von Hubble: Die helle Galaxie NGC 1190 rechts gehört zur Hickson Compact Group 22, deren andere vier Mitglieder aber außerhalb des Bildfelds stehen, während die Galaxien weiter links nicht dazu gehören.

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Noch anderthalb Tage bis zum Start des Satelliten Gaia

Hier wird er – bereits in der Nutzlastverkleidung eingeschlossen – gerade auf die Soyuz-Rakete montiert, die bereits senkrecht auf der Startrampe steht: weitere Press Releases hier, hier und hier, aktuelle Bilder hier und hier, laufende Updates, eine Infografik, technische Papers hier, hier, hier, hier und hier, Artikel hier und hier – und hier wird der Start übertragen. Auch ein Paper mit neu analysierten Planck-Daten: Das würde die Widersprüche zu anderen kosmologischen Messungen reduzieren, ist aber selbst auch wieder umstritten. Vom Röntgensatelliten Swift gibt es nun einen Katalog mit 150’000 Quellen, rund 100’000 davon neue Entdeckungen, von Chandra & XMM-Newton Beobachtungen an zwei Vorgängern von AM-CVn-Systemen. Und der SDO wird langsam alt – es gibt keine 450-nm-Bilder mehr (aber noch genug andere Farben).

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Der Kleinplanet Vesta mal ganz in bunt: Zwar fand die Sonde Dawn eine im Wesentlichen graue Oberfläche vor, aber man kann ja mal an der Farbsättigung drehen und mit den 7 Farbfiltern kreativ werden, wie hier um den Krater Aelia. Auch Indiens MOM als Hit im Internet, wenn auch oft mit falschen Seiten, Erinnerungen an Juno bei der Erde, der kürzlich gestartete FIREBIRD (Focused Investigations of Relativistic Electron Burst Intensity, Range, and Dynamics) zur Untersuchung ihrer Strahlungsgürtel, mit dem Solar Ultra-Violet Imager (SUVI) ein wichtiges Instrument für GOES-R – und erst mal kein Cygnus zur ISS mit ihren Kühlungsproblemen. NACHTRAG: Die Verschiebung ist bestätigt – dafür gibt’s drei EVAs am 21., 23. und 25. Dezember; Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links.

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Eine Antwort to “Das ist mal ein Lichtecho: der Nebel um RS Pup”

  1. Allgemeines und Gaia-Live-Blog ab dem 19.12. | Skyweek Zwei Punkt Null Says:

    […] aus himmelsmechanischen Gründen ist das Startfenster für den Astrometrie-Satelliten (“Noch anderthalb Tage …”) um 10:12:19 MEZ instantan, d.h. wird es verpasst, geht […]

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