Allgemeines Live-Blog vom 2. bis 6. Januar 2014


6. Januar

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Die Jupitermonde mit dem bloßen Auge blieben schwierig

letzte Nacht trotz Jupiter-Opposition (Bild oben dieses Bloggers gegen Mitternacht) und Oppositionseffekt (s.u.): Beim Aufrufer zu Beobachtungsversuchen gingen ein halbes Dutzend positive und weit mehr negative Rückmeldungen ein, und auch anderswo – siehe hier, hier (Zweifel) und hier – blieben Erfolge Raritäten. „Neben der lokalen Grenzgröße spielten auch die Sehschärfe und die Erfahrung des Beobachters eine Rolle“, lautet die erste Auswertung: „3 positive Rückmeldungen kamen von bekannten sehr erfahrenen Beobachtern. Es lohnt sich das Experiment etwas genauer auszuwerten und einen kleinen Artikel zu schreiben.“ Daher gibt es nun diese Online-Umfrage (alle Optionen anzeigen): „Falls es noch Beobachter gibt, die negativ sind und sich nicht gemeldet haben, möchte ich sie bitten gleichfalls einen Eintrag vorzunehmen. Die Erfolgsquote ist nur abschätzbar, wenn auch alle negativen Sichtungen erfasst sind. Zugleich werden so die Daten gesammelt, unter denen eine Sichtung nicht möglich ist.“ Im Feldstecher und fotografisch – drei Zeitschritte über 3 1/2 Stunden hier, hier und hier – war das Spiel der Jupitermonde ist der Oppositionsnacht jedenfalls auch nett. Auch die Venus-Sichel heute, Lovejoy gestern und die Sonne mit AR 1944 heute (auch aus Indien, im SDO-Vollbild und von den Philippinen) und gestern. [19:45 MEZ – Ende]


5. Januar

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Drei weitere ISRO-Fotos vom heutigen GSLV-Start aus dieser Sammlung – und weitere Artikel hier (mehr und mehr), hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [23:30 MEZ. NACHTRÄGE: noch mehr Artikel hier, hier (mehr), hier (mehr), hier (mehr), hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier]

Heute extra-helle Jupitermonde dank exakter Opposition?

Wenn der Jupiter heute Nacht gegen 22:00 MEZ seine Oppositionsstellung zur Sonne erreicht, steht er ihr so exakt gegenüber wie selten: Vom Jupiter aus würde man einen Erd-Transit sehen. Dazu schrieb gestern der Extrem-Amateur-Astronom Bernd Gährken (und u.a. hier, hier und hier wurde es auch verbreitet): „Der Phasenwinkel ist extrem klein und der Oppositionseffekt bei den Monden extrem stark. Die Monde werden mind. 30% heller sein als sonst! Zugleich stehen alle Monde auf der Westseite und der hellste Mond Ganymed hat auch noch die maximale Elongation. Unser Erdmond ist ab 22 Uhr weg und stört nicht. Die Chance ist sehr gut, dass die Jupitermonde mit freien Auge sichtbar sind!!! Zumindest nach Abdeckung des Planeten mit einer Hauskante sollte es klappen. Wer irgendwie kann, sollte es probieren und das Experiment dokumentieren. Eine bessere Chance gibt es zu unseren Lebzeiten nicht mehr!“ Fachliteratur zum konkreten Ausmaß des O-Effekts bei den Galileischen Mond ist kaum zu finden, aber Gährken zu diesem Blogger: „Die 30% für die Jupitermonde kann ich aus eigenen Messungen in den Vorjahren sicher ableiten. Der Anstieg wird vermutlich sogar etwas größer sein!“ Aber ausschließlich heute Nacht. „Beobachter sollten sich ein dunkles Plätzchen suchen, um das Maximum rauszuholen“, rät Gährken noch: „Über eine Hauskante sollten sich die Monde im Helligkeitsverlauf trennen lassen, selbst dann, wenn sie nicht aufgelöst werden können. Der Sprung von Kallisto auf Ganymed sollte noch relativ leicht fallen. Der Sprung auf Europa und Io erfordert vermutlich einen geübten Beobachter, da Ganymed und Kallisto zusammen schon sehr hell sind.“ Sichtungen der Jupitermonde ohne optische Hilfsmittel wären übrigens nichts Neues, nur heute Nacht halt besonders einfach. [17:35 MEZ]

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Das war das Quadrantiden-Maximum 2014: oben die visuelle ZHR, bei der sich die Zahlen nur langsam stabilisieren (und z.Z. einen Peak nahe 200 andeuten), unten die weltweiten Radioecho-Daten (rot) mit dem Verlauf 2013 (grün) der visuellen ZHR 2014 (schwarz) zum Vergleich. In der Mitte Video-Meteore und Summenbilder, noch wüstere in diesem polnischen Bericht. Und visuelle Eindrücke bei Super-Himmel in Nordamerika am Nachmittag des 3. Januar MEZ. [17:15 MEZ]

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Das erste ISRO-Foto des heutigen GSLV-Starts wurde soeben veröffentlicht – auch Artikel dazu hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Auch eine Bestätigung des Dezember-Starts der Asteroidenmission Hayabusa 2, die Premieren eines Planetariums-Programms zu Gaia – und die Start-Statistik 2013 mit einem Überraschungs-Comeback Russlands. [16:05 MEZ]

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Die Sonne heute Mittag durch eine SoFi-Brille aufgenommen: Die fette Gruppe 1944 ist auch leicht mit dem bloßen Auge zu sehen. Auch die SDO-Ansicht am Morgen (Detail) und philippinische Ansichten aus der Nacht (MEZ; mehr) und von gestern sowie Spekulation hier & hier über eine CME Richtung Erde. [14:05 MEZ]

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Heute soll eine überarbeitete indische GSLV-Rakete starten

Der 29-stündige Countdown für das Geo-synchronous Satellite Launch Vehicle (GSLV-D5) läuft längst, und um 11:48 MEZ soll es – mit dem Nachrichtensatelliten GSAT-14 an Bord – abheben: ein 8-Minuten-Video von der Integration, Vorschauen hier, hier und hier und ein aufgeregter Blogger, denn 2010 waren die letzten beiden Starts dieser Rakete gescheitert, und letztes Jahr musste ein Start wegen eines Lecks abgebrochen werden. [0:35 MEZ] Unmengen technisches Detail zum Start – für den die ISRO ab 11:22 einen Webcast ankündigt, während hier diskutiert wird. [2:00 MEZ] Den Webcast gibt es hier – und der Start ist freigegeben. [11:35 MEZ] Und da fliegt sie – wobei bei jeder Flugphase im Kontrollzentrum frenetisch applaudiert wird. Die kryogene Stufe brennt gut. [11:55 MEZ] Der Start war ein voller Erfolg! Nach 20 Jahren Arbeit hat’s die selbst entwickelte kryogene Oberstufe nun geschafft, freut sich der ISRO-Chef gerade. [12:10 MEZ] Und die Zielbahn wurde genau getroffen. [12:20 MEZ] Eine Aufzeichnung des Starts und Screencaps vom Abheben. [12:25 MEZ] Eine Wiederholung des ISRO-Webcasts jetzt hier, auch die Geschichte des GSLV und was GSAT-14 noch tun muss. [14:00 MEZ]


4. Januar

mflare

Etliche M- und C-Flares hat die Gruppe 1944 schon geliefert, so heute Abend einen M4.0 (bei dem auch Nachbar 1943 eine Rolle gespielt haben könnte): In drei Tagen steht die Gruppe in der Mitte der Sonnenscheibe. Auch ein immerhin 4 Minuten langes TV-Interview mit einem Aurora-Fotografen in Norwegen, eine Rolle von Schulen bei Alerts von Gaia – und Unmengen Links zum Outreach in der Wissenschaft. [23:10 MEZ]

Eine Venus-helle Feuerkugel heute Morgen über dem UK, die aber kein Quadrantid war – im Gegensatz zu den in den Summenbildern hier, hier und hier kreuz & quer vereinigten. Auch die Ankündigung, dass die Catalina Sky Survey selbst einen automatischen Impakt-Alarm zu installieren gedenkt: Bisher war das Entdecken von neuen Asteroiden auf Kollisionskurs Handarbeit und Zufall – und im Fall von 2014 AA lief es halt nicht so gut wie vor fünf Jahren bei 2008 TC3. [22:30 MEZ]

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Die große Sonnenfleckengruppe (1)1944 vor einer halben Stunde vom HMI-Instrument des SDO-Satelliten aufgenommen (Anklicken gibt das neueste Bild in 4K): einen C-Flare mit Effekten hat sie gerade hinbekommen, und bereits am Sonnenrand dominierte sie das Bild – weitere Aufnahmen vom SDO vor kurzem, von den Philippinen heute, vom SDO in der Nacht und von den Philippinen gestern. Auch die kuriose Lichtkurve der Nova Centauri, der Mars am 1.1. und Lovejoy heute und noch einer. [18:15 MEZ]

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Hier ist der Asteroid 2014 AA wohl herunter gekommen

In dieser gerade vom JPL veröffentlichten Analyse markiert die langgestreckte blaue Ellipse die Wahrscheinlichkeits-Verteilung der Impakt-Punkte, wie sie sich aus der (wenigen) Astrometrie des Asteroidchens ergibt, von dem es auch keine weiteren Datenpunkte mehr geben dürfte, denn keines der anderen Suchprogramm guckte hin, als er schon hell genug war. Und rot eingezeichnet ist der Explosionspunkt, der aus Infraschall-Messungen der Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization in Bolivien, Brasilien und Bermuda ermittelt wurde: 11.7° N, 319.7° O, 5:02 MEZ am 2. Januar, mit einer Ungenauigkeit von einigen 100 km und einigen 10 Minuten. Vor der Kollision mit der Erde hatte 2014 AA eine Bahn mit nur 1° Neigung gegen die Ekliptik gehabt, mit 0.9 bis 1.3 au Sonnenabstand und einer Umlaufszeit von 1.2 Jahren. Die Quadrantiden haben sich derweil den Radio-Daten nach erwartungsgemäß entwickelt und ihr Maximum schon deutlich hinter sich – auch dieser Blogger wurde eines Exemplars ansichtig, das praktischerweise fast head-on aus dem Radianten kam und diesen so nett markierte … [2:35 MEZ]


3. Januar

mer

Vor 10 Jahren landete der Mars Exploration Rover Spirit auf dem Mars, mit der rustikalen Airbag-Methode, die 1997 der Pathfinder erprobt hatte: zeitgenössische Berichte dieses Bloggers in Deutsch und Englisch, von der NASA Sonderseiten und ein Press Release, Artikel hier und hier, noch mehr Bilder und in Bewegung der Landetag, eine 55-Minuten-Doku von PBS und ein 80-Minuten-Vortrag über die Ergebnisse. Plus Artikel hier und hier über die NASA-Ex-Vize, die gegen den Curiosity-Klon für 2020 (und das SLS) wettert. [23:55 MEZ. NACHTRAG: noch einer zum Jahrestag]

NEA 2014 AA explodierte vor der NO-Küste Südamerikas

kurz nach 4:00 MEZ gestern und fernab allen Landes: Das ist das vorläufige Ergebnis aus dem Infraschall, der an mehreren Orten gemessen wurde und nur wenig über dem Rauschen lag. Die vage ableitbare Explosionsenergie von 500 bis 1000 Tonnen TNT passt zur aus der Helligkeit geschätzten Größe eines Autos. Auch eine Animation von 851 virtuellen Asteroiden, deren Bahnen zu der Astrometrie von 2014 AA gepasst hätten: „I use Find Orb to calculate Monte Carlo orbits and Celestia to visualize them.“ Und die Entdeckungsbilder in Bewegung – sowohl 2014 AA wie auch 2008 TC3 hatte übrigens derselbe Astronom in Arizona entdeckt, was auch hier thematisiert wird; weitere frühere Artikel hier und hier. Die Quadrantiden (s.u.; mehr Vorschauen hier, hier und hier) nehmen derweil Fahrt auf, wie zusammengeführte visuelle wie Radio-Daten zeigen. Und philippinische Sonnenbilder von heute, die neue dicke Gruppe 1944 auch vom SDO und früher. [18:10 MEZ]

stardust

Vor 10 Jahren flog Stardust am Kometen Wild 2 vorbei und sammelte Komastaub ein, der zwei Jahre später in dieser Kapsel auf der Erde landete, die sich seit 2008 im National Air & Space Museum in Washington, DC, befindet: „zeitgenössische“ Artikel dieses Blogger zum Kometenbesuch, zur Landung und ersten Ergebnissen, ein damaliger Press Release und viele Bilder. Auch ein langes ESA-Feature zu Kometenforschung in Europa – und der Komet Lovejoy vor wenigen Stunden über New Mexico. [17:05 MEZ. NACHTRÄGE: dito (in Farbe) und dito (im Negativ)]

Heute Abend kommt das spitze Maximum der Quadrantiden

voraussichtlich gegen 20:30 MEZ: Dann ist es in Europa zwar dunkel, der Mond ist längst untergangen, und die Zenitstundenrate könnte 120 erreichen. Aber der Radiant steht eben nicht im Zenit sondern im Norden just gegen 21:00 MEZ in seiner tiefsten Stellung: Die am Himmel tatsächlich sichtbare Meteorrate sinkt auf einen Bruchteil. „Von einer ZHR von 120 werden dann selbst bei 6,5 mag. Grenzhelligkeit nicht einmal 20 Strommeteore pro Stunde sichtbar“, heißt es in METEOROS 16 [12/2013] 235: „Der Anblick dürfte angesichts der flachen Eintrittswinkel dennoch eindrucksvoll sein. Wegen des meist spitzen Peaks sind die Aussichten am Morgen des 3. bei hohem Radianten nicht günstig und zum 4. morgens nimmt die Rate merklich ab.“ Weitere Vorberichte – für den US-Markt – hier, hier und hier: Auch dort passt die Zeit nicht, aber im Westen ist am Morgen des 3. hin der Peak immerhin schon näher (was in der Ankündigung einer Live-Übertragung der NASA reichlich verzerrt dargestellt wird). Nur wenn der Peak 5 Stunden früher als o.g. käme, was ein einsamer Modellrechner glaubt, wäre er für die USA fast ideal. Außerdem noch ein Lovejoy von vorgestern, auch im Negativ, und die Flares der AR 1936, die gerade (s.u.) von der Sonnenvorderseite rotiert. [1:05 MEZ]


2. Januar

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Start eines BARREL-Ballons in der Antarktis am 31.12.2013 zur Erforschung der Strahlungsgürtel der Erde: Der Balloon Array for Radiation belt Relativistic Electron Losses der NASA besteht aus gleich 20 solcher Stratosphärensonden. Auch der – erfreuliche – Status von Gaia auf dem Weg zu L2 und Dawn zwischen Vesta & Ceres, eine Briefmarke für Chang’e-3 & Yutu, das nächste GSLV auf der Rampe – und warum es keine GPS-Hinweise auf Dunkle Materie im Inneren der Erde gibt. [23:55 MEZ. NACHTRAG: mehr zur Mond-Marke]

Schwacher Infraschall von 2014 AAs Atmosphären-Knall?

Diese Möglichkeit – „there have been a few weak signals collected from infrasound stations in that region of the world that are being analyzed to see if they could be correlated to the atmospheric entry of 2014 AA“ – ist die einzige echte Neuigkeit in einer Notiz des JPL zur Kollision des Asteroidchens mit der Erde (s.u.). Leider fehlt der Hinweis, wann diese Signale auftraten: Der Unsicherheits-Zeitraum des Impakts – an dem selbst es keinen Zweifel gibt – wird weiter mit 20:00 MEZ gestern bis 15:00 MEZ heute angegeben, wobei aber ein Atmosphäreneintritt vor der westafrikanischen Küste als „most likely impact location“ genannt wird, was einer Zeit gegen 3:00 MEZ heute Morgen entspricht. Die Frage, warum die Fälle 2008 TC3 und 2014 AA so unterschiedlich verliefen, beantwortet das JPL nicht. [22:55 MEZ] Das war übrigens das Entdeckungs-Bild des gewesenen Asteroiden. [23:25 MEZ]

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Eine fette Sonnenflecken-Gruppe ist im Anmarsch, die AR (1)1944, hier ganz links auf einer SDO-HMI-Weißlicht-Aufnahme von 17:30 MEZ (Anklicken gibt das jeweils aktuellste Bild; rechts noch die Flare-aktive 1936, auch die neue um 15:00 MEZ im Detail): die Chancen auf Flares, ihre Vergangenheit, das erste Lebenszeichen, eine Detail-Aufnahme und ein paar Bilder von den Philippinen. Auch die Sicheln von Venus & Mond heute (mehr und mehr Aufnahmen) – und toller Galaktischer Zirrus bei M 81 & 82. [19:15 MEZ] Das beste Mond/Venus-Bild bisher, letztere durch einen ‚Naturfilter‘ optimal gedämpft. [19:45 MEZ. NACHTRÄGE: ein Bild aus Indien zeigt die enorme Differenz der Flächenhelligkeiten – und die 14 Stunden junge Mondsichel am Vortag erwischt]

Gestern 2-m-Asteroid entdeckt – heute schon gecrasht!

Der Fall 2008 TC3 (siehe z.B. ISAN 70-5) hat sich soeben in gewisser Weise wiederholt: Wie einem Minor Planet Electronic Circular von heute 14:08 MEZ zu entnehmen ist, wurde der Klein(st)planet 2014 AA gestern auf dem Mt. Lemmon entdeckt – und nach der Analyse des leider nur kurzen Bahnbogens ist es praktisch sicher, dass er heute Morgen in die Erdatmosphäre eingetreten ist. Und zwar irgendwo entlang dieses Streifens, der sich aus Monte-Carlo-Simulationen ergibt: Am wahrscheinlichsten ist ein Ende über dem Atlantik oder Westafrika. Da die Absoluthelligkeit von 30.9 nur 1 bis 3 Metern Durchmesser entspricht, ist das „fliegende Sofa“, wie solche Kleinstkörper manchmal genannt werden, mit Sicherheit verglüht – was ein Wetter- oder Frühwarnsatellit (und mit viel Glück auch ein Beobachter am Boden) mitbekommen haben könnte. Was die Fälle 2008 TC3 und 2014 AA – beide Asteroidchen waren ähnlich groß – unterscheidet ist, dass diesmal die Bahnrechnung mit der Kollisionserwartung erst nach dem Impaktzeitpunkt vorlag: Damals war dies noch vor dem Crash gelungen, was eine spontane Beobachtungskampagne mit viel zusätzlicher Astronmetrie und erheblicher Bahnverbesserung ermöglichte. [16:45 MEZ] Die Erde aus Sicht des Asteroiden animiert und weitere Zusammenfassungen hier, hier und hier, ohne neue Fakten – woher auch? [18:40 MEZ] Wenn man davon ausgeht, dass die Mt.-Lemmon-Astrometrie gut war, dann ist 2014 AA über dem Atlantik verglüht – und warum der drohende Impakt nicht früher entdeckt wurde. [19:10 MEZ]

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Beinahe hätte die Sonne das neue Jahr mit einem X-Flare begrüßt, aber dann wurden es gestern Abend doch nur M9.9: der Flare als Film, ganz bunt und nochmal – und die weiße Sonne ein paar Stunden früher. Auch die Venus-Sichel gestern und Komet Lovejoy gestern (mehr und mehr), vorgestern (mehr und mehr) und vorvorgestern. [0:10 MEZ]

3 Antworten to “Allgemeines Live-Blog vom 2. bis 6. Januar 2014”

  1. askywok Says:

    Danke für die Zusammenstellung der aktuellen Infos zu dem sonst weitgehend unbemerkten Impakt!

  2. Allgemeines Live-Blog ab dem 16. August 2014 | Skyweek Zwei Punkt Null Says:

    […] und hier erzählt. Auch die Seiten eins, zwei und drei der Auswertung eines Massen-Experiments zur Sichtung der Galileischen Jupitermonde mit freiem Auge während des Oppositionseffekts 2014, der bevorstehende 150. Jahrestag des ersten […]

  3. Daniels Dies & Das | Planetentagung auf Burg Rothenfels Says:

    […] Sonne kommt mal raus. Danach u.a. Gährken über den Oppositionseffekt der Jupitermonde und deren Sichtbarkeit mit dem bloßen Auge diesen […]

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