Zwergnova mit 10. Größe im Pegasus zu sehen

Entdeckt gestern Mittag von der All Sky Automated Survey for SuperNovae (ASAS-SN oder „Assassin“) mit dem vierfachen 14-cm-„Brutus“-Teleskop in Haleakala, Hawaii, und rasch spektroskopisch als Zwergnova erkannt, kann der hellste von der ASAS entdeckte Transient vielleicht ja noch zulegen.

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Wolkenstrahlen heute Abend über Bochum von Witten-Herbede aus gesehen. Auch neue Cizizen Science mit Sonnen-Magnetfeldern, ein erstaunlicher Saturn mit Simpel-Kamera (aber 50-fach-Zoom), die Rolle von Amateurastronomen bei Rosetta, das baldige Erscheinen von Komet Jacques bei den Sonnensatelliten, wilde Spekulationen über den Kometen P/2013 UQ4, Komet C/2012 X1 beim Helix-Nebel, die weiteren Aussichten für PANSTARRS, überraschende Radio-Emission von Meteoren (bestaunt auch hier und hier) – und Camelopardaliden-Beobachtung aus dem Flugzeug.

Der „Australia SKA Pathfinder“ ist jetzt ein Radioteleskop

geworden, nach nur wenigen Monaten Inbetriebnahme: Das zeigen neue Ergebnisse mit ASKAP, das als direkter Vorgänger des Square Kilometer Array – Baubeginn 2018 – gilt. Auch drei neue Stationen für LOFAR in Polen, die neuen Calar-Alto-Instrumente CALIFA & CARMENES, wie man eine zeitgemäße Art Fachzeitschrift schaffen könnte – und wie der Stil des Abstracts den Impact eines Astro-Papers beeinflusst …

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Drei aktuelle Bilder aus anderen Welten: ein Felsen (der 1.5 m hohe „Dragon Rock“), den der chinesische Mondlander Chang’e-3 aufnahm, eine überraschende Ringstruktur im Sternentstehungs-Gebiet NGC 7538 (hat da ein Stern eine Blase geblasen?) in Herschel-Daten und ein Resonanzring in der Galaxie NGC 3081 auf einem Uralt-Hubble-Bild mit der WFPC2 – der zentrale Balken oder die Gravitation einer anderen Galaxie war Schuld.

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Die ISS-Crew beobachtete einen russischen Raketen-Start

Und Alexander Gerst verbreitete ein paar Bilder sogleich auf allen Kanälen: Es handelte sich um den Soyuz-Start eines weiteren GLONASS-Satelliten, der Russlands Konstellation von Navigations-Ssatelliten vervollständigen und auch eine neue Frequenz einführen wird. Schon früher hatten ISS-Besatzungen Raketen-Starts verfolgen können.

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