Eine Sturzflut spektakulärer Kometen-Aufnahmen

jac0819

und -Animationen hat sich in den vergangenen Wochen über das Internet ergossen, etwa hier Komet Jacques am 19. August in Deep-Sky-Begleitung (Michael Jäger, Esprit 80/400, Moravian G3-11002): weitere Bilder, oft ebenfalls mit reichen DS-Zugaben, von Jacques vom 3.9., 2.9., 1.9. (mehr), 31.8. (mehr), 30.8. (mehr und mehr), 29.8., 28.8. (mehr), 27.8. (mehr, alt., mehr, mehr, mehr und mehr), 26.8. (mehr und mehr), 25.8., 24.8. (mehr, mehr, mehr und mehr), 23.8. (mehr, mehr), 22.8., 21.8. (mehr und mehr), 20.8. (mehr und mehr), 19.8. (mehr, mehr und mehr), 18.8. (mehr) und 17.8- (mehr und mehr), von Siding Spring – der den Marssonden keinen Ärger machen wird – vom 31.8., 30.8., 29.8. (mehr und mehr), 28.8. (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr) und 22.8., von Oukaimeden von heute, vorgestern, dem 31.8. (mehr), 30.8., 28.8. (mehr), 25.8. und 24.8. (mehr und mehr), von PANSTARRS von heute und von LINEAR vom 31.8. Und es gibt einen neuen Kometen Borisov, hier im Bild – und wohl noch einen ganz neuen Borisov.

20-Meter-Asteroidchen kommt Erde auf 40’000 km nahe

Wieder einmal erhält die Erde übermorgen Besuch von einem Klein(st)planeten, dem frisch entdeckten 2014 RC, wobei es gewissermaßen zwei Entdeckungen gab; mehr zu dem Brocken auch hier, hier und hier. Die größte Erdnähe geozentrisch erreicht 2014 RC am 7. September um Punkt 20:00 MESZ mit 0.00026676 au Abstand, macht 39’900 km: Im Gesamtbild von NEO-Besuchen ein 12. Platz – für Felsbrocken mit seiner Absoluthelligkeit (26.6), die einem Durchmesser von je nach Albedo 9 bis 30 Metern entspricht, ist es allerdings die bislang nächste bekannte Annäherung. Der dreimal größere 2012 DA14 kam freilich im Februar 2013 mit 41’100 km fast genau so nahe, und der halb so große 2011 MD kam bis auf 18’700 km ans Erdzentrum heran. Während der 2014 RC vergleichbare Chelyabinsk-Impaktor natürlich …

Die Helligkeit von 2014 RC – eine frühe Beobachtung, auch Artikel hier und hier – sollte im Laufe des 6. September mit dem Asteroiden im Aquarius von 17. auf 15. Größe steigen, wobei er in Deutschland gegen Mitternacht noch rund 20° über den Horizont kommt, bis er gegen 5:00 MESZ untergeht. Am 7. September entschwindet 2014 RC dann rasch in den tiefen Süden, während die Helligkeit bis auf 11.8 mag. gegen 19:00 MESZ steigt – und dann im Gegenlicht rasant auf unter 20. Größe abstürzt: Wenn wieder Mitternacht ist, sind es nur noch um die 27 mag. Kurz vorher war übrigens mit 2014 RA ein viel kleinerer Brocken ähnlich nah heran gekommen, im Gesamtbild ohne Bedeutung – und von beiden geht auch keinerlei Kollisionsrisiko bei späteren Besuchen aus.

Star formation in the southern Milky Way

Light and dark

The Dark Cloud Lupus 4

Interstellare Nebel, hell und dunkel, aufgenommen von MPG/ESO-2.2-m-Teleskop auf La Silla (oben und unten) und dem Hubble Space Telescope: von oben NGC 3603 & NGC 3576, wo eine Menge Sternentstehung abläuft, das Young Stellar Object SSTC2D J033038.2+303212, der Reflexionsnebel [B77] 63 und der Dunkelnebel Dobashi 4173, und schließlich die Dunkelwolke Lupus 4.

nebel4

Magnetische Bögen in der Sonnenkorona im August, vom Solar Dynamics Observatory im EUV aufgenommen. Auch die Überwachung der Sonnenaktivität mit dem SDO, Untersuchungen an spezifischen Sonnenstürmen hier und hier, laufende Messungen der Sonnenleuchtkraft, noch drei Jahre bis zur US-ToSoFi 2017, Mond, Saturn & Mars am 31. August (mehr und mehr), die Observe the Moon Night morgen (Webcast-Pläne), absurder Streit um ‚Supermond‘-Listen – und bemerkenswerte Aufnahmen von Schwerewellen in Airglow nebst Sprite-Blitzen.

Ein Astronom auf La Palma – im Zeitraffer in einem kleinen Experimentalfilm. Auch ein Citizen-Science-Aufruf im Rahmen des DASCH-Projekts (alte Beobachtungsbücher müssen abgetippt werden), Vorbereitungen für das LSST, neue Technik für Subaru, das drohende Aus für das Lick Observatory, das definitive Aus für den (Ex-)“Ahnert“, IYL-News mit Lichtverschmutzungs-Bezug, fettere Stadt-Spinnen u.a. durch zu viel Licht, das auch Vögel und Menschen beeinflusst, wobei blaues besonders schlecht ist – und nach Verzögerungen kommt El Nino wohl wirklich.

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