2. ISS-Besuch Gersts schon für 2018 angekündigt

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Im Rahmen eines Merkel-Besuchs auf dem DLR-Campus in Köln (Bilder oben; mehr und Webcast-Aufzeichnungen hier, hier, hier, hier und hier) ist der zweite ISS-Besuch Alexander Gersts – jetzt als Kommandant für die zweite Hälfte des Aufenthalts von Mai bis November 2018 mit den Expeditionen 56 und 57 – bekannt gegeben worden: weitere Pressemitteilungen hier und hier, die PK am EAC hier und hier, eine kurze spätere PK, heutige Gerst-Interviews hier, hier und hier, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, der Aufmacher der 20-Uhr-Tagesschau – und ein naheliegender Scherz … [NACHTRÄGE: noch mehr Bilder vom EAC-Besuch und ein weiterer Artikel]

Heute vor 25 Jahren startete die erste britische Astronautin (und der erste britische Staatsbürger überhaupt) in den Orbit, damals noch zur Mir: weitere Videos hier, hier und hier und Artikel hier, hier und hier. Und just heute endete auch die Bewerbungsfrist für eine private Initiative, endlich auch mal eine Deutsche in den Orbit zu befördern.

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Die letzten von insgesamt 17 CubeSats seit vorgestern sind aus einer „Kanone“ am japanischen Kibo-Modul der ISS ausgeworfen worden [NACHTRAG: Press Releases hier und hier zu den diversen Satelliten] – und was das US-Abgeordnetenhaus für den NASA-Haushalt des FY 2017 ausgeben will, das heute auch ein Hearing über „Next Steps to Mars: Deep Space Habitats“ abhielt [NACHTRAG: eine längere Zusammenfassung].

Ein kurzer Bericht über den experimentellen indischen Raumgleiter, der in Kürze starten soll – und wie sich der immer noch wortgewaltige Buzz Aldrin die Zukunft der NASA jenseits des LEO vorstellt, dito der Autor von ‚The Martian‘, der übrigens auch selbst wieder was im Schilde führt, mit seinem Regisseur zusammen.

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Afrika ohne Wolken – aus 7000 Bildern von Sentinel-2A

zusammengesetzt, die der europäische Satellit überwiegend zwischen Dezember 2015 und April 2016 aufgenommen hatte: Die Tropen dabei lückenlos abgedeckt zu haben, ist schon etwas Besonderes. Auch ein kanadischer Meeres-Minisatellit vor dem Start in Indien, ein schwedischer Beitrag für Chinas 2. Mond-Lander, auch ein japanischer Mondlander in Planung – und der offizielle Missionsbeginn von Akatsuki im Venus-Orbit.

Eine ESA-Doku über die Fahrt des ‚Mars-Rovers‘ Bridget in England, den ein Astronaut auf der ISS fernsteuerte. Auch die Fahrt des echten Rovers Curiosity auf dem Mars, die erste Missionsphase des Trace Gas Orbiters von ExoMars – und wie der folgende Rover noch gerettet werden soll.

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Komet C-G aus nur noch 9.4 km Höhe am 17. Mai von Rosettas OSIRIS-Kamera aufgenommen – auch ein früheres Bild, ein Interview mit dem Chef-Wissenschaftler und die Planung für das Missionsende sowie die bevorstehende Abreise von OSIRIS-REx zum Startplatz und neue Überlegungen zur Chemie des Europa-Ozeans.

Noch ein Satelliten-Video des Merkurtransits vom 9. Mai ist jetzt aufgetaucht: vom Satelliten IRIS, für den das pechschwarze Scheibchen genutzt werden konnte, um die Eigenschaften seines Teleskops genau zu vermessen. Auch die ersten Beobachtungen eines fernen KBOs durch New Horizons nach dem Pluto-Flyby 2015 und die dabei beobachteten Sternbedeckungen durch die Zwergplanetenatmosphäre.

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Ein Hubble-Bild der Face-on-Spiralgalaxie NGC 6814 – und Diskussionen in den USA und Kanada über den wissenschaftlichen Schaden durch den Verlust des japanischen Röntgensatelliten Hitomi und die wenigen Daten, die er zuvor noch übertragen hat.

5 Antworten to “2. ISS-Besuch Gersts schon für 2018 angekündigt”

  1. herschel400 Says:

    Glückwunsch an Herrn Gerst. Freue mich für ihn!
    Wie steht es eigentlich um eine (seine?) europäische Teilnahme am nächsten bemannten Mondflug mit der Orion und dem europäischen SM aus?

    • skyweek Says:

      Siehe das Video oben auf http://www.heute.de/astronaut-alexander-gerst-wird-erster-deutscher-kommandant-der-iss-43569732.html ab 3:10, wo ein Gerst’scher Mondflug als „gar nicht so unwahrscheinlich“ beschrieben wird – keine Ahnung, ob die ESA bei dem Event entsprechende Bemerkungen fallen ließ …

      • herschel400 Says:

        Wenn man im Internet die Quellen zur Orion durchstöbert, so werden dort bemannte Flüge zum Mond (2023) und später zum Mars (2030) beschrieben. Für mich ist das eine wirklich aufregende Entwicklung, die jedoch, verglichen mit dem Apolloprogramm, inZeitlupe abläuft und in der sich nirgendwo ein Lander wiederfindet. Man möchte doch sicher nicht nur in einen Mond-oder Marsorbit eintreten, wenn man schon da ist. Und bei dem für mich empfundenen Zeitlupentempo könnte es für mich als Ü40 spannend werden, ob ich die Fertigstellung eines Landers noch erlebe 😉

  2. skyweek Says:

    Die inzwischen von der NASA ad nauseam beschworene #journeytomars – amtlich vorgeschriebenes Hashtag … – beinhaltet in der Tat keine Marslandungen: Nachdem Studie auf Studie gezeigt haben, dass sowas hunderte Milliarden Dollar kosten wird (wenn man nicht ein hochriskantes Minimalprogramm im Apollo-Stil durchziehen will, was keiner will), beschränkt man die Vision zunächst auf Orbitalmissionen oder allenfalls noch ein Rendezvous mit einem Marsmond. Und das ist m.E. auch richtig so: Die hier in Kapitel III beschriebene Herangehensweise – Fernsteuerung eines Oberflächen-Roboters aus dem Orbit – ist die Hybrid-Lösung. Das viel beachtete Bridget-Experiment von der ISS aus letzten Monat, bei dem eine britische Halle Mars spielte, zielte genau in diese Richtung.

  3. herschel400 Says:

    Danke für die Infos! Natürlich wären die oben beschriebenen Methoden (Fernsteuerung aus dem Orbit/von Phobos aus mit Gesteinsrückführung zur Erde (?)) nicht nur ein Meisterstück für alle Beteiligten ohne Worte, sondern auch für uns alle ein langersehnter Fortschritt, gepaart mit wirklichem Abenteuergeist. Der Mars begeistert, und dass schon lange vor dem „Marsianer“. Wenn denn man nicht wie bei Apollo eine erfolgreich abgelaufene Mission ohne weitere Vision abrupt abgebrochen wird.

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