Auf dem siebten deutschen Flug zum Polarlicht

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Sie sind schon eine Tradition, die nächtlichen Charterflüge von Köln zu einem „fiktiven Punkt“ über dem Nordatlantik und wieder zurück, die Polarlicht-Reisen zusammen mit Air Partner und Air Berlin durchführt: Die Premiere war im März 2014, und längst läuft alles reibungslos nach einem ausgeklügelten Drehbuch ab …

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… wie auch am Abend des 26. November, mit detaillierten Briefings am Gate über das Wesen von Polarlichtern und die geomagnetische Lage (im Hintergrund ein Aquarium mit internierten Rauchern …) bis zum Abkleben auch jener Lichtquellen im Flugzeug, die sich partout nicht ausschalten lassen. Insbesondere die Nichtraucherzeichen, die hier noch nicht abgedeckt sind – danach war es in der Kabine tatsächlich selbst für Langzeitbelichtungen zu finster.

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Und so wurde in der Nacht 26./27. November (21 bis 3 Uhr; auf dem West-Track nach Norden, auch eine andere Darstellung) geflogen: in mehreren Schleifen bei und über den Färöer-Inseln, so daß mal die rechte und mal die linke Seite des Airbus A 320 nach Norden ausgerichtet war. Oben drei Bilder von Wilfried Bongartz von rechts, wo auch dieser Blogger/“Flugbegleiter“ saß [NACHTRÄGE: auch Animationen und dieselben auf visuell getrimmt sowie ein Album mit Bildern diverser], darunter ein Zeitraffer-Video und ein Standbild von Peter Oden auf der linken Seite, von dem es hier und hier noch weitere Bilder gibt. Diese beeindruckenden Aufnahmen entstanden mit sehr empfindlichen Kameras, was auch an den vielen Sternen zu erkennen sind: Die Aurora blieb dieses Mal fast immer ziemlich lichtschwach und erschien nur mit dieser Technik so prachtvoll …

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… während die alte Bridgekamera dieses Bloggers – die bei manchem Polarlicht auf dem Schiff vor oder festen Land auf Norwegen gute Ergebnisse lieferte, wenn es richtig Gas gab – arg kämpfen musste. Trotz ISO 1600 und Belichtungszeiten um 30 Sekunden war nur vage die Lage des Polarlichtovals mit seinen leichten Variationen festzuhalten: ein Album mit mehr Bildern von Gate und Flug; beim Bild hier in der Mitte dürfte übrigens Färöers Hauptstadt Tórshavn in den Vordergrund geraten sein. Das ruhende – und grau erscheinende – Oval am Ende unter dem Sternenhimmel aus 11 km Höhe war für das Auge durchaus reizvoll, aber ein bisschen mehr ‚Action‘ wäre nett gewesen: Die Grafiken unten zeigen den (norwegischen) Stackplot der Magnetometer-Schwankungen, die vor und nach dem Flug größer waren, und den Kp-Wert, der über 3 nicht hinaus kam. Kurioserweise waren während des Fluges auch britische Aurora-Fans in der Nähe in der Luft – und ein paar Stunden danach entstanden aus einem Linienflugzeug über Kanada diese Bilder gegen 5:00 MEZ und auf der Isle of South Uist der Outer Hebrides eine Aufnahme des Aurorabogens knapp über dem Horizont gegen 5:30 MEZ.

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Eine Antwort to “Auf dem siebten deutschen Flug zum Polarlicht”

  1. Meeting der „Regionalgruppe West“ | Daniels Dies & Das Says:

    […] West“ – mit eigener Webseite Anfang 2017. Anschließend mal wieder auf einem Polarlicht-Flug ab/bis Köln […]

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