BoHeTa 2017: Schaufenster der Astro-Kreativität

Die 36. Ausgabe der Bochumer Herbsttagung bot das gewohnte Potpourri aus originellen Heimlösungen, etwa beim besonders preisgünstigen Sternwarten-Bau oder der Fotografie ringförmiger SoFis mit einfachster Technik über Missverständnisse über Polarlichter bis zu Planetenforschung und Astrophysik auf Profi-Niveau aber von Amateur- oder Schulastronomen in Eigenregie durchgeführt. So der Messung der Lichtkurve des Zwergplaneten Haumea – mit folgender ‚Kartierung‘ des unförmigen Körpers, in Farbe – und der Sternbedeckung durch ihn mit dem 80-cm-Spiegel der VSW München.

Oder der Überwachung zahlreicher Aktiver Galaktischer Kerne an der Haffner-Sternwarte, die von einem Naturwissenschaftlichen Labor für Schüler und einer Universität gemeinsam betrieben wird und z.B. zu diesem multispektralen Paper erstklassige visuelle Daten beisteuerte.

Oder schließlich der Teide Observatory Tenerife Asteroid Survey, bei der Asteroiden-Fans, die mit eigenem Equipment in Heppenheim quasi den Himmel leer beobachtet hatten, Beobachtungszeit mit einem ESA-Teleskop auf Teneriffa bekamen und erheblich mehr fingen – drei Kometen inklusive. Und auch allesamt anwesenden Träger der Reiff-Preise hatten wieder Erstaunliches geleistet – sie gingen u.a. an die Sternfreunde Siebengebirge – und eine bemerkenswerte Initiative für den Selbstbau von Planetariums-Projektoren (!) mit 3D-Druckern:

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