Ein Tag auf der Kuffner-Sternwarte in Wien

Im Rahmen der Tagung des AK Geschichte in der AG daselbst konnte heute die Kuffner-Sternwarte in Wien-Ottakring – gewissermaßen ein Nebenprodukt der dortigen Brauerei (1882) – eingehend inspiziert und am Abend auch genutzt werden [NACHTRAG: mehr und größere Bilder, auch von der Tagung und vom nächsten Tag].

Einführung durch Günther Wuchterl vom Sternwarten-Verein, ein Luftbild der Gesamtanlage und das Hauptgebäude …

… mit dem größten Meridiankreis Österreichs von 1884 mit zahlreichen Zusatzinstrumenten und -anlagen für extrapräzise Messsungen, …

… einem seltenen Vertikalkreis von 1893 für Messungen von Schwankungen der Polhöhe nebst cleveren Liegen, die der Beobachter alleine fahren und einstellen konnte, …

… und dem drittgrößten Refraktor Österreichs (27 cm Durchmesser, 3.5 m Brennweite) von 1886, plus der Mechanik der großen Kuppel (an der sich der Blogger später noch zu schaffen machen sollte).

Im Nebengebäude eine originell beschriftete „Mist“-Tonne …

… und das größte Heliometer der Welt (21.7 cm Durchmesser) von 1893, noch nicht wieder ganz restauriert.

Es wird Nacht über Ottakring …

… und mit dem Refraktor können vier Planeten plus der Mond und (unter Mühen) mit dem Heliometer ein paar Sterne angepeilt werden, die dann alle doppelt erscheinen:

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Eine Antwort to “Ein Tag auf der Kuffner-Sternwarte in Wien”

  1. Dr.Ehn-Escher Anne Says:

    Very impressed.

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