Archive for the ‘Weltraumobservatorien’ Category

Bald kommt die Flut der 1.5 Milliarden Sterne

19. September 2015

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In ziemlich genau einem Jahr sollte die Welt der Astronomie mit einem Schlag eine völlig andere werden: Noch im Sommer 2016 wird voraussichtlich der erste von mehreren Sternkatalogen des Gaia-Projekts veröffentlicht, mit den bereits extrem genauen Positionen und Gesamthelligkeiten von rund 1.5 Milliarden Sternen der Milchstraße. Denn trotz allerlei anfänglichen Schwierigkeiten („Brillianter Vortrag …) arbeitet der Astrometrie-Satellit der ESA jetzt so gut, dass er mit einer Grenzgröße von 20.7 mag. noch einmal 50% mehr Sterne erreichen wird als geplant war. Und es sieht nun so aus, dass er den Ort eines 15-mag.-Sterns am Himmel am Ende auf 20 bis 25 Mikrobogensekunden genau angeben können wird. Diese erfreuliche Kunde gab es vorgestern in Kiel („Die letzte AG-Tagung vor der Veröffentlichung des ersten Gaia-Katalogs“) in einem Splinter-Meeting der AG-Tagung zu hören, auf dem sich Astronomen detailliert auf die kommende Datenflut vorbereiten konnten: Oben sieht man links den Großvater von Gaia, Erik Høg („Im Splintermeeting H …“), vorne ein Modellchen des Satelliten aus dem ARI in Heidelberg und rechts Toni Sagrista bei seinem Vortag über die Visualisierung der Gaia-Daten. Denn mit denen sinnvoll umzugehen, ist eine Herausforderung auch an die Informatik.

Die Zahlen sind in jeder Hinsicht beeeindruckend: Von einer guten Milliarde Sternen soll Gaia am Ende – der abschließende Katalog wird frühestens 2022 erwartet – Positionen, Eigenbewegungen, Parallaxen, Helligkeiten in zwei Farben, Spektren geringer Auflösung und mehr liefern, dazu detaillierte Spektren von 50 bis 100 Mio. Sternen. 50-mal genauer als bei seinem Vorgänger Hipparcos (dem Satelliten, nicht dem griechischen Astronomen natürlich) wird die Ortsgenauigkeit sein, und 10’000-mal empfindlicher ist er, mit 10’000-mal mehr Sternen. Und während Hipparcos nur stur einen Input-Katalog abarbeiten konnte, findet Gaia alles selbst und wird auch zur Entdeckungsmaschine: Man rechnet mit am Ende 5 Mio. neuen Quasaren, 1-10 Mio. Galaxien, 100 Mio. Doppelsternen, 400’000 Weißen Zwergen, 50’000 Braunen Zwergen, 50’000 Exoplaneten-Systemen (die sich durch die Ablenkung der Sterne in der Himmelsebene verraten) und 100’000 Asteroiden. Um mit dem kommenden Gaia-Katalog schon mal üben zu können, hat die ESA mit dem Gaia Object Generator einen Fake-Katalog erzeugt, auf den über das Table Access Protocol hier zugegriffen werden kann, mit der Datenbank-Sprache ADQL, die speziell für astronomische Anwendungen entwickelt wurde. Und spätestens in der Gaia-Ära sollte man sich wirklich mal mit dem German Astrophysical Virtual Observatory vertraut machen, dem Zugang zur astronomischen Datenflut des 21. Jahrhunderts.

Der Satellit ist nun seit gut einem Jahr im Routine-Betrieb, und die drei großen Probleme, die bei der Inbetriebnahme 2014 entdeckt worden waren, sind entweder gelöst oder so gut verstanden, dass man damit leben kann. Das Verschmutzungsproblem der Optik ist nach vier Erhitzungszyklen weitgehend verschwunden und scheint nicht mehr wieder zu kommen. Bei dem sehr ärgerlichen Streulicht weiß man jetzt, dass es von einzelnen Gewebefasern des Sonnenschilds stammt, die ein bisschen über den Rand hinaus ragen und das Sonnenlicht verblüffend effizient um den Schild herum in die Optik streuen (man wusste schon vor dem Start von den Fasern, hielt sie aber für nicht störend genug, um ein Kontaminationsrisiko beim Abschnippeln einzugehen). Und die periodische Variation des Basic Angles zwischen beiden Teleskopen Gaias ist zwar mit 1 mas statt 4 µas schockierend groß aber andererseits so regelmäßig, dass sie fast perfekt modelliert werden kann. Und so kann die Gaia Astrometric Global Iterative Solution (AGIS) ihre Arbeit tun, die Stern-Entfernungen in 40 parsec auf 1 Promille und in 4 kpc auf 10% genau liefern soll. Als spektakuläres „Abfallprodukt“ der Mission gibt es schon jetzt mit der „Gaia Sandbox“ einen tollen Online-Simulator des Satelliten wie des Kosmos für den Outreach, wobei aber empfohlen wird, die Standalone-Version lokal laufen zu lassen.

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Eine Soyuz startet – eine andere kommt zurück

10. Juli 2014

 

Heute Abend MESZ ist in Französisch-Guyana die 8. Soyuz für Arianespace gestartet – und sieben Stunden zuvor ist über Australien die Oberstufe [NACHTRAG: und zwar diese hier] einer vorgestern in Russland gestarteten Soyuz („Start einer Soyuz …“) verglüht, wie die Videos oben so wie hier und hier zeigen: Der Zusammenhang von Reentry und Rakete wird auch vom US-Militär bestätigt. Auf einem der von der Soyuz auch gestarteten Kleinsatelliten ist übrigens ein Prototyp eines IR-Sensors, mit dem einmal NEOs untersucht werden könnten. Die Soyuz in Französisch-Guyana trug eine Fregat mit vier Satelliten für die O3b-Konstellation: Die Fregat-Operationen dauern noch an. [NACHTRAG: Und sind zu einem guten Ende gekommen. NACHTRAG 2: Arianespace freut sich auch. NACHTRAG 3: ein O3B Release, Artikel hier und hier und mehr Links]

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Rosettas Zielkomet nimmt allmählich Form an, auf drei OSIRIS-Aufnahmen vom 4. Juli aus 37’000 km Distanz – Abstand jeweils 4 Stunden (bei einer Rotationsperiode von 12.4 Stunden); der Kern füllt bereits ~30 Pixel à ~700 m aus; mehr hier, hier, hier und hier.

Der Venus Express fliegt jetzt tiefer als jemals zuvor

durch die Venusatmosphäre, was ihm die heisste Woche des Aerobrakings beschert, das bald endet und heute auch in diesem ESA-Hangout besprochen wurde. Derweil wächst dank der Mission z.B. das Verständnis der Superrotation der Venus-Atmosphäre über klare Wellenmuster. Und eine weitere ESA-Mission ins innere Sonnensystem macht Fortschritte: Der Start von BepiColombo 2016 zum Merkur scheint gesichert. Unermüdlich macht derweil der Mars Express der ESA weiter: Heute gab’s von ESA wie DLR mal wieder ein frisches Bild, in den üblichen multiplen Darstellungen.

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Eine aktuelle Aufnahme von Baikonur aus der ISS aufgenommen – auch ein Video über das High Definition Earth Viewing-System mit vier TV-Kameras („Dieses Bild wurde …“): Dabei wird auch explizit die Anwendung Columbus Eye der Uni Bonn erwähnt, die auch hier, hier und hier beschrieben ist. Derweil hat sich A. Gerst mit Seifenblasen befasst, vielleicht nicht nur PR. Und die NASA hat eine weitere Bodenstation des Near Earth Network.

LightSail hat endlich – kostenlose – Fluggelegenheit: 2016

Lange war es schon still um das 2009 wiedergeborene Projekt eines Sonnenseglers der privaten Planetary Society: Zwar hatte man bald eine prinzipielle Start-Chance bei der NASA („Nächster Sonnensegler auf Start-Shortlist …“), doch mit dem Angebot konnte man nichts Rechtes anfangen. Stattdessen hat man nun, wie vergangene Nacht bei einem feierlichen Event verkündet wurde, auf einer Falcon Heavy angeheuert, die es noch gar nicht gibt, bei deren Start des STP-2-Satelliten für die U.S. Air Force im Jahre 2016. Das LightSail ist dabei der Untermieter eines anderen Satelliten, Prox-1, der Operationen zweier Satelliten in enger Nachbarschaft ausprobieren soll: Der Tripel-CubeSat LightSail dient dabei zunächst als Target (was ihm einen kostenlosen Mitflug beschert) – und wird dann zu seiner eigentlichen Mission entlassen, die er in 720 km Höhe durchführen kann: Sonnensegeln im Strahlungsdruck der Sonne. Praktischerweise hat Prox-1 ihm noch beim Entfalten des Segels zuschauen. Ein zweites Flugmodell des LightSail wird eventuell bereits 2015 im Rahmen des alten NASA-Deals fliegen können, allerdings nur in eine viel tiefere Umlaufbahn, wo es nur eine Woche oder so überlebt und auch nur den Entfaltungsmechanismus, nicht aber das Sonnensegeln, ausprobieren kann: Artikel hier (früher), hier, hier und hier. Auf dem nächtlichen Event wurde übrigens auch das „Lunar Flashlight“-Konzept der NASA angesprochen, aber wie es um die Realisierung steht, ist nicht zu ergründen.

Droplets of star formation and two merging galaxies in SDSS J153

Das ist mal eine verwegene kosmische Konstellation, die Hubble hier im Galaxienhaufen SDSS J1531+3414 eingefangen hat: Die beiden zentralen dominanten elliptischen Galaxien verschmelzen gerade – und dabei ist erstaunlicherweise eine 30 Kiloparsec lange Kette aus 19 Riesenhaufen voll blauer Sterne entstanden. Und außen drum gibt’s tolle Arcs von Hintergrundgalaxien, die das Schwerefeld des Galaxienhaufens verbogen hat: Press Releases auch hier, hier und hier und ein Artikel – plus Chandra/Spitzer-Beobachtungen an den „abnormen Armen“ der Galaxie Messier 106.

ISEE-3 trotz Triebwerks-Versagens noch nicht aufgegeben

Klar ist – nach den Anstrengungen vorgestern und gestern („Und wieder wird mit dem Antrieb von ISEE-3 gearbeitet“) – nur, dass die Triebwerke der Uralt-Raumsonde einfach nicht mehr wollen und dass daran nicht nur ein klemmendes Ventil Schuld ist: Vielmehr fehlt jenes Stickstoff-Gas, das den Treibstoff in die Brennkammern zu treiben hat. Dass es zunächst gelungen war, durch ein paar Düsenstöße die Rotation des Satelliten neu einzustellen und dann auch mit der großen Bahnkorrektur zu beginnen, war wohl letzten Stickstoffresten im System zu verdanken – aber die sind nun … weg? Interessanterweise erging gerade ein Ruf an die Welt, mal über das Lösungsverhalten von Stickstoff in Hydrazin über Jahrzehnte hinweg nachzudenken: Man hat noch vage Hoffnungen, ihn in diesem Fall durch Heizen wieder heraus treiben und die Bahnkorrektur zu einem Verbleib in Erdnähe hin doch noch retten zu können. Aber längst wird auch der Plan B propagiert: So lange es geht, mit ISEE-3 auf der alten Bahn noch Kontakt halten und wenigstens etwas Wissenschaft zu produzieren. Ob eilige Nachrufe wie hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier oder hier verfrüht waren, wird sich noch zeigen müssen – populär gewesen sind die Bemühungen um das TCM des Satelliten jedenfalls.

Die erste orbitale Pressekonferenz von Alex Gerst

5. Juni 2014

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Eine Bildqualität wie gleich aus einem Büro nebenan, mit nur ganz leichten Störungen, und ein Ton wie aus dem Studio: Der erste TV-Auftritt des 11. deutschen Astronauten Alexander Gerst eine Woche nach Start und Ankunft auf der ISS für die Presse im European Astronaut Centre in Köln geriet so perfekt, dass es manchem schon fast zu wenig nach Weltraumabenteuer aussah – hätte sich Gerst nicht zuweilen lässig im Raum gedreht.

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In den 19 heute Nachtmittag zur Verfügung stehenden Minuten ließ das EAC nur Fernsehanstalten, große Radiosender und die Lokalpresse je eine Frage stellen: Man erfuhr etwa (im Original [NACHTRAG: bessere Version] bzw. mit englischem VO), dass Gerst noch immer ständig Neues lernt und deswegen gar keine Zeit für Heimweh habe, während er zehn Stunden am Tag beschäftigt sei.

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Die frechste Frage kam natürlich aus Kindermund: Ob er sich denn mit den anderen fünf vertrage, und wohin er flüchten könne, wenn es mal Streit gäbe. Nein, sagt Gerst, man verstehe sich blendend und habe viel Spaß miteinander – und notfalls könne er ja in der Schlafkoje die Tür zu machen.

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Was in den nächsten 5 Monaten bis zu Gersts Rückkehr am 10. November noch an PR-Events geplant sei, konnte der EAC-Sprecher übrigens heute nicht beantworten. Hier noch ein Zeitraffer-Film, Bildergalerien hier und hier und Amateurfilme hier (nett geschnitten), hier, hier, hier und hier aus Baikonur rund um den Start sowie Jubel hier, hier und hier über orbitale Bilder-Tweets (wobei der Absender nicht immer auch der Fotograf ist).

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Auch eine Sichtung im EAC: ein Modell der Orion-Kapsel der NASA mit ESA-Antriebsteil. Beim ersten echten Modell der Kapsel, noch ohne es, wurde übrigens gerade der Hitzeschild installiert – und der Testflug ist weiterhin für diesen Dezember geplant.

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Und auch das steht in einer Ecke im EAC-Foyer: eine Mondbasis aus dem 3D-Drucker … Wie es mit der bemannten amerikanischen Raumfahrt weiter gehen solle, hat just gestern mal wieder ein Papier des NRC empfohlen, das zwar dem NASA-Fernziel Mars zustimmt, den derzeitigen Weg dahin aber für zu zögerlich erklärt: eine Video-Zusammenfassung, die erste Reaktion der NASA, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links.

Rosetta hat auch ihren zweiten großen Burn absolviert

Erneut hat die Kometensonde gestern die Bahn weiter der des Kometen angepasst, das zweite derartige Manöver auf der langen Reise zu Komet 67P. Auch der Status von Dawn, der tatsächliche Bau von OSIRIS-REx, die aktuellen Aussichten vom Mars-Rover Opportunity am Pillinger Point, Erkenntnisse über Titan von Cassini, der Hitzeschild des Solar Orbiter, der immer noch gelegentlich sendende Sonnensegler IKAROS und der Status des LightSail, eine Flut von CubeSats (wobei sich einer von vieren, die Studenten bauen, nie meldet …), ein neuer Space-Fence-Vertrag (mehr, mehr, mehr und mehr Links) – und mysteriös taumelnde tote Satelliten.

Auf dem Satelliten Swift ist eins der Instrumente ausgefallen, aber auch ohne das XRT kann er noch GRBs detektieren. Auch die ersten Spektren von Gaia (mehr Grafiken) und seine Abdeckung des Himmels, die ersten Exoplaneten-Kandidaten (mehr und mehr) der neuen Kepler-Mission, die noch ein paar Jahre laufen könnte, die unsichere Zukunft des IR-Satelliten Spitzer, ein Weltraum-Laser für IceSat 2, die freie Daten-Politik von Copernicus – und Forschungs-Nutzlasten für das SpaceShipTwo von NASA und APL.

Weitere größere Artikel und viele weitere Links

23. Mai 2014

Kommt jetzt ein unbekannter Meteorschauer? Zu den möglichen „Camelopardaliden“ von Komet 209P/LINEAR auch ein Live-Blog des SETI Inst. (das auch in die Luft geht), das einzige Paper (und Blogartikel vom 22. Mai, 21. Mai und 13. Mai eines der Autoren), weitere Berechnungen von Asher, Maslov (auch für 1901-2100) und Vaubaillon, die globale Sichtbarkeit, spekulative frühe Meteore (weitere Kandidaten hier [22. Mai] und hier), Wirbel von der NASA (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr) und S&T, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, aus längenmäßig besonders ungünstigen Ländern hier, hier und hier und in vielen Sprachen hier, hier, hier, hier und hier – sowie eine polnische Expedition nach Kanada mit coolem Logo.

Warum einmal, wenn’s auch doppelt geht? Zwei öffentliche Sonnenbeobachtungen in Bonn am 16. Mai.

Jupiters »Großer Roter Fleck« schrumpft immer schneller: hier noch ein Hubble-Hangout dazu, auch weitere Links.

Субботник bei der VSB: Alles muss raus … beim letzten großen Ausmisten bei der VSW Bonn am 17. Mai.

Ein zweites Universum im Großcomputer mit der Illustris-Simulation – weitere Artikel hier und hier.

Dämmerungs-”Forschung” mit Jupiter und Merkur – wann sich das schwierige Paar am 18. Mai am besten ablichten ließ.

Wird Deutschland seinen elften Astronauten feiern? Public Viewings zum „Blue Dot“-Start gibt’s jedenfalls einige.

Kürzere Artikel

Kleinplanet spielt plötzlich Komet – inzwischen ist er auch offiziell so katalogisiert.

Supernova 14. Größe in Messier 106 – inzwischen heißt sie SN 2014bc: das Entdeckungs-Bild, weitere Beobachtungen hier, hier und hier und Artikel hier und hier.

Ein Stern, der zusammen mit der Sonne entstand? Zurückgerechnete Bahn und Chemie passen bei diesem einen Kandidaten jedenfalls – weitere Artikel hier und hier.

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Zweite Chance für Exoplanetenjäger Kepler mit der K2-Mission: auch ein detailliertes Paper und technische Hinweise für Beobachter.

Und wieder hat eine Proton-M-Rakete versagt …

16. Mai 2014

Beim Start einer Proton-M war noch alles o.k., aber etwa neun Minuten danach geriet sie außer Kontrolle und konnte ihre Nutzlast – einen russischen Nachrichtensatelliten – nicht in den Orbit bringen: erste Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und mehr Links. NACHTRÄGE: ein hier zunächst gezeigtes Video war falsch. Auch ein weiterer Artikel hier.

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Eine Hubble-Aufnahme der irregulären Galaxie NGC 4485, die NGC 4490 zu nahe gekommen war: Zusammen bilden sie das interagierende Paar Arp 269. Auch der ISS-Start von Arkyd 3 jetzt im Oktober und neue ESA-Technologie für Röntgenspiegel.

NASA Astrophysics Review: Kepler lebt, Spitzer muss gehen

Der Bericht der NASA Astrophysics Senior Review ist jetzt da – und auch die Reaktion der NASA bzgl. des Weiterbetriebs laufender Missionen der Astrophysik: glatte Missionsverlängerungen gibt es für Chandra, Fermi, Hubble, NuSTAR, Suzaku, Swift und XMM-Newton. Der schwer angeschlagene Kepler darf es mit der neuen K2-Technik versuchen (Artikel hier, hier, hier, hier und hier), während das Ende für das Spitzer Space Telescope gekommen sein könnte oder vielleicht doch nicht – und dem wiederbelebten WISE-Satelliten wurde zwar eine weitere astronomische Nutzung gestrichen, aber die anderweitig finanzierte Asteroiden-Jagd geht weiter.

Ein Vortrag über die Rosetta-Mission (in Englisch), der dieser Tage immer wieder in Skandinavien gehalten wird, wo ein Info-Truck unterwegs ist.

Das Missionsende von Venus-Express und MESSENGER naht

Bald haben die Venus und der Merkur keine Orbiter mehr: Vom 18. Juni bis 11. Juli wird der Venus Express aggressives Aerobraking durchführen, um die Bahnhöhe markant zu verringern – vielleicht geht der Orbiter schon dabei verloren, spätestens aber gegen Jahresende. Auch MESSENGER kommt dem Merkur jetzt sehr nahe – und mit dem Absturz wird im März 2015 gerechnet. Auch der Status der Mars-Rover Curiosity, die jetzt weiter fährt, und Opportunity, ein VMC-Bild des Mars von heute vom Mars Express, NASA-Ideen für eine Mars Sample Return, das Instrument RapidScat für die ISS – und am Sonntag kehrt der Dragon zurück.

Hubble beobachtet Hauptgürtel-Komet im Zerfall

6. März 2014

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Bereits bei der Entdeckung des unscheinbaren Kometen C/2013 R3 (CATALINA-PANSTARRS) war aufgefallen, dass dieser Bewohner des Asteroiden-Hauptgürtels nicht gesund und sein Kern im Zerfall begriffen war: Diesem Prozess hat danach das Hubble Space Telescope mehrfach zugeschaut, und jetzt gibt es eine Analyse des Prozesses. Danach handelte es sich um einen felsigen Körper, der sich selbst zerstörte (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr), vielleicht weil er durch den YORP-Effekt in zu schnelle Rotation geriet. Aus der Raumfahrt zu den kleinen Körper noch der Status von Rosetta (die Raumsonde ist durchgecheckt, jetzt kommt die Nutzlast dran) und Dawn (zwar Probleme mit Drallrädern, aber keine Gefahr für den Ceres-Besuch) – und weitere Erkenntnisse über Bennu, den Ziel-Asteroiden von OSIRIS-REx.

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LRO sieht alles: Das ist die Spur von Yutu auf dem Mond!

Eine neue Aufnahme der Landestelle von Chang’e-3 (blauer Pfeil) vom 17. Februar durch den Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA zeigt die Position, wo die Reise des ausgesetzten Rovers Yutu zu ihrem mutmaßlichen Ende gekommen ist (gelber Pfeil), denn auch im Januar stand er schon da; der weiße Pfeil zeigt, wo der LRO den Rover im Dezember vorgefunden hatte. Was man aus den Bildern lernen kann, ein China-eigener Update (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr Links) sowie Pläne für Chang’e-5. Und der Abschluss der Primärmission von LADEE, ein israelischer Kandidat für den Google Lunar X-Prize, eine neue Mars-Karte aus Viking(!)-Daten, warum der Mars Express Angst vor Siding Spring hat, der Status von Opportunity, Curiosity und MOM, die Vorbereitungen von ExoMars und anhaltende Mars-Hoffnungen Chinas – und der 100. Titan-Vorbeiflug Cassinis heute (mehr und mehr).

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Eine Spiralgalaxie erleidet Ram Pressure Stripping auf dieser Hubble-Aufnahme von ESO 137-001: Die Reise durch das Zentrum des Galaxienhaufens Abell 3627 bekommt ihr nicht gut. Auch Press Releases hier und hier zum 5. Jahrestag des Starts von Kepler (und dessen erhoffte Wiedergeburt), wie Astronomen erfolgreich die Drehmanöver Gaias beobachtet haben (eine mutmaßliche aktuelle Sichtung, die bereits verifiziert ist [NACHTRAG: und hier animiert]) – und die Erwartung, dass Indiens Sonnenforschungs-Satellit Aditya vor 2020 startet.

A quasar located about 6 billion light years from Earth.

Chandra und XMM messen QSOs SMBH-Rotation bei z=0.66

Röntgenstrahlung aus nur 3 Schwarzschild-Radien Abstand vom mutmaßlichen supermassiven Schwarzen Loch im fernen Quasar RX J1131-1231 deutet auf dessen extreme Rotationsrate hin (mehr, mehr, mehr und mehr sowie das Prinzip), denn sonst könnte sich die Akkretionsscheibe so nah daran gar nicht halten. Die Messungen durch die Satelliten Chandra und XMM waren überhaupt nur möglich, weil eine freundlicherweise genau in der Sichtlinie stehende massereiche elliptische Galaxie die Strahlung des fernen Quasars – Lichtlaufzeit 6 Mrd. Jahre – verstärkt. Dabei wird er gleichzeitig zu einem hübschen Einstein-Ring: Das Bild ist ein Komposit aus einer optischen Aufnahme Hubbles und der Chandra-Daten in Rosa.

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Interessante Wind-Effekte auf der Meeresoberfläche südlich der Kanarischen Inseln zeigt eine Aufnahme des MODIS-Instruments auf dem Satelliten Terra. Auch THEMIS-Messungen eines Magnetosphären-Effekts, der die Erde gegen Weltraumwetter schützen kann, NASA-Experimente zur robotischen Betankung, die mühsame Suche nach dem SkyCube nach dem Aussetzen aus der ISS, der kommende Massenstart der Sprite-Satelliten, zwei unheimliche Orbital-Begegnungen des ZACUBE-1 (mehr und mehr), die amerikanisch-russischen Beziehungen jetzt (mehr und mehr Links), warum eine SLS-Orion-Reise zum Mars 2021 nicht passieren wird – und ein Interview mit Chinas Ober-Weltraumforscher über gemeinsame Pläne mit der ESA und anderen.

‚Global Precipitation Measurement‘ gestartet

28. Februar 2014

Global Precipitation Measurement (GPM) Mission

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Der japanisch-amerikanische Niederschlags-Forscher GPM Core Observatory ist in der vergangenen Nacht in Japan auf einer H-IIA gestartet, die betagte Tropical Rainfall Measurement Mission (TRMM) von 1997 abzulösen: NASA, JAXA und JPL Releases, eine Langzeit-Belichtung, ein Video, ein weiteres Standbild daraus, ein Live-Blog mit mehr Bildern, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, Vorschauen hier, hier und hier und mehr Links. Und auf derselben Rakete war auch der Space Tethered Autonomous Robotic Satellite-2 mit einem Experiment zur Raumschrott-Bekämpfung (mehr, mehr und mehr) mit einem stromführenen Seil.

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Ein Blick über den Aufschluss „Junda“ auf den Aeolis Mons

mit Curiositys Navcam am 19. Februar (Sol 548 der MSL-Mission): Dieses geschichtete Gestein war den Planern schon aus dem Orbit aufgefallen, da kann man ja mal gucken. Auch weitere Sorgen um den Mars Express wegen des Kometen, ein erfolgreicher Relais-Test mit MAVEN, der russische Beitrag zu JUICE, die dritte Nacht von Yutu und Chang’e-3, die erste Kometen-Entdeckung des wieder erweckten WISE-Satelliten, die Höhepunkte von 10 Jahren Rosetta, die Helligkeit von Gaia während der Drehmanöver mit dem Satelliten, mal wieder SoFis für das SDO – und die laufenden Startvorbereitungen für Sentinel-1A in Kourou.

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Die letzten der vielen Nanosatelliten haben die ISS verlassen, und nach dem Abschluss dieser Operation wird nun das Ende der Expedition 38 am 10. März vorbereitet. Unten noch mehr ISS-Polarlicht nebst Venus, auch neue µg-Möglichkeiten für die ISS, wie es Menschen daselbst ergeht, Erinnerungen an den SuitSat, Fortschritte bei den kommerziellen ISS-Zubringern – und eine kuriose Erde-Venus-Mars-Erde-Flugbahn, die 2021-23 möglich wäre und ein kurioses Hearing verursacht hat: Statements hier und hier, Artikel hier, hier und hier und Testimony hier und hier. NACHTRAG: ein weiteres Statement und Artikel hier und hier.

ESA wählt Exoplaneten-Jäger PLATO als M3 aus

19. Februar 2014

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Wie allgemein erwartet (unten) hat das Science Programme Committee die Mission PLATO ausgewählt (mehr, mehr, mehr und mehr), um nach dem Solar Orbiter und Euclid die dritte „Mittelklasse“-Mission des langfristigen Forschungsprogramms Cosmic Vision zu werden. „Planetary Transits and Oscillations of stars“ war seinerzeit der 3. Finalist gewesen und hat sich nun gegen vier andere Konkurrenten durchsetzen können: Zusammen mit der Klein-Mission CHEOPS soll er – leider erst 2024 – die mit CoRoT erfolgreich begonnenen ESA-Beobachtungen von Exoplaneten-Transits im Orbit weiter führen: mit 34 Teleskopen, die bis zu einer Million Sterne am halben Himmel überwachen und einer Such-Strategie, die besonders auf Planetensysteme analog zu Sonne und Erde getrimmt ist. [NACHTRÄGE: eine PM der Uni Wien (auch mit dem endgültigen Go für CHEOPS), Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links]

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NuSTAR kartiert radioaktives Titan im Supernovarest Cas A

Diese Darstellung zeigt das Titan-44, das bei dem Kernkollaps eines massreichen Sterns vor ca. 350 Jahren entstand und dessen harte Röntgen-Emission nun – als einziger – der kleine NASA-Satellit NuSTAR räumlich auflösen kann, in blau, vor einem niederenergetischeren Röntgenbild des Supernovarests von Chandra in gelb: Die entscheidende Erkenntnis ist die chaotische Verteilung des radioaktiven Elements, das bei der Typ-II-Supernova heraus geschleudert wurde. Sie gibt Hinweise auf die physikalischen Abläufe bei der Sternexplosion, mit deren Funktionsweise sich die Theoretiker seit langem abmühen, denn in Computermodellen explodiert es trotz reichlich Neutrinofluss oft nicht richtig. Die Titan-Verteilung in Cas A – leider nur dort so klar zu beobachten – spricht nun gegen eine vorgeschlagene Lösung mit Jets und eher für ein „sloshing“ des detonierenden Sterns: Press Releases hier, hier, hier, hier und hier [NACHTRAG: sowie Science@NASA mit überzogener Hed] und Artikel hier und hier [NACHTRAG: und hier, hier, hier, hier und hier]; auch RXTE-Beobachtungen an den Kernen Aktiver Galaxien.

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Hier steht der MER Opportunity an der Murray Ridge am Westrand des Kraters Endeavour auf einer Aufnahme des Mars Reconnaissance Orbiter (rot: der Rover, blau: seine Spur zuvor), die keinen frischen Einschlagskrater in der Nähe zeigt: ein weiteres Indiz, dass der Stein Pinaccle Island nicht angeflogen sondern vom Rover selbst ‚befreit‘ wurde. Auch allerlei Ideen zu den ‚Hollows‘, die es nur auf dem Merkur gibt, wie die Erweckung Rosettas ablief, was New Horizons am Pluto für Risiken drohen, was es beim Google Lunar X Prize zu gewinnen gibt, warum der ESTCube-1 sein Seil noch nicht entrollen konnte, wie gefährlich ENVISAT für andere Satelliten ist – und das Ende des ersten operativen Cygnus.

Der Zwergplanet Ceres stößt Wasserdampf aus

23. Januar 2014

Eine kuriose Entdeckung in Daten des – schon lange nicht mehr aktiven – Weltraumteleskops Herschel: Der Zwergplanet Ceres im Asteroiden-Hauptgürtel sondert zuweilen Wasserdampf ab, mindestens 10^26 Moleküle pro Sekunde und aus räumlich begrenzten Quellen in mittleren Breiten. Ob dies eine Sublimation von Eis wie bei einem Kometen oder gar eine Art Kryovulkanismus ist, lässt sich allerdings nicht erkennen. Und genau so unklar ist, wie der Zwergplanet innerhalb der ‚Eisgrenze‘ des Sonnensystems überhaupt zu nennenswerten Eis-Vorräten gekommen ist: eine Pressemitteilung, ein Interview, Press Releases hier, hier, hier, hier und hier, Science@NASA, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links.

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Opportunity hat sich den mysteriösen Stein selbst vor die Kamera gekickt, als der betagte Marsrover bei einer Drehung sein kaputtes Rad über den Boden schleifte: Dessen war sich der PI S. Squyres auf einer NASA-PK gerade (ab Minute 19) zu neuen Oppy-Papers (mehr) und dem 10. Jahrestag der Landung übernächste Nacht (mehr) praktisch sicher. Die Stelle, wo – offenbar nicht nur – dieser Stein aus dem Boden gerissen wurde, ist allerdings derzeit nicht zu sehen, da wohl von den Solarzellen verdeckt. Und er ist offenbar kopfüber zum Liegen gekommen und bietet nun frische Oberfläche zur Untersuchung an, vielleicht Teil der Erklärung für seine ungewöhnliche Chemie: weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier sowie zu Wolken auf Mars-Express-Bildern, einem kuriosen Stein und anderen Ausblicken auch für Curiosity – und es gibt viele Experiment-Vorschläge für seinen 2020-er Nachbau.

Bislang keinerlei Berichte über Probleme mit Rosetta

nach der Wiedererweckung gibt es aus dem Kontrollzentraum – genauer gesagt, bis auf erfreuliche Kunde am Tag danach, dass der lange Winterschlaf offenbar gut überstanden wurde, hat es überhaupt keine Mitteilungen mehr gegeben (während es andererseits über die Inbetriebnahme des Satelliten Gaia über dessen dessen Twitter-Feed täglich Updates gibt). Stattdessen eine PM der Uni Bern, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, mehr Links, ein TV-Clip, ein Radio-Interview, die Szene im Konferenzraum des ESOC bei der AOS, danach feiernde Manager, Bilder von einem Event in Graz, noch ein Storify, die vergleichsweise geringe Follower-Zahl Rosettas, warum keiner im ESOC weiß, was da auf dem Monitor passierte – und wie Amateurfunker den Träger von Rosetta empfangen. Auch ein besseres Chang’e-3-Panorama (auch in Rund; mehr hier, hier, hier und hier), Erinnerungen an 20 Jahre Clementine, russische Mond-Pläne, Präsentationen der M3-Finalisten der ESA [NACHTRAG: von dieser ein knappes Statement dazu], eine NASA-Rakete zur Aurora-Forschung, gleich fünf neue Erdbeobachter dieses Jahr, der Temperatur-Zustand der Erde (Karte) – und warum 800 Ameisen zur ISS gebracht worden sind.

Das ist mal ein Lichtecho: der Nebel um RS Pup

17. Dezember 2013

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Die periodischen Helligkeitsschwankungen dieses Cepheiden zeichnen ein Muster auf den Nebel um diesen instabilen Stern, das sich ständig nach außen bewegt – und das Hubble im Detail „gefilmt“ hat.

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Der Helix-Nebel, umgeben von Asteroiden-Spuren, auf einem Stack von IR-Aufnahmen des WISE-Satelliten von 2010 als Ketten gelber Pünktchen zu erkennen – bald nimmt der Satellit seine Asteroiden-Suche wieder auf.

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Galaxien-Durcheinander, wiederum von Hubble: Die helle Galaxie NGC 1190 rechts gehört zur Hickson Compact Group 22, deren andere vier Mitglieder aber außerhalb des Bildfelds stehen, während die Galaxien weiter links nicht dazu gehören.

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Noch anderthalb Tage bis zum Start des Satelliten Gaia

Hier wird er – bereits in der Nutzlastverkleidung eingeschlossen – gerade auf die Soyuz-Rakete montiert, die bereits senkrecht auf der Startrampe steht: weitere Press Releases hier, hier und hier, aktuelle Bilder hier und hier, laufende Updates, eine Infografik, technische Papers hier, hier, hier, hier und hier, Artikel hier und hier – und hier wird der Start übertragen. Auch ein Paper mit neu analysierten Planck-Daten: Das würde die Widersprüche zu anderen kosmologischen Messungen reduzieren, ist aber selbst auch wieder umstritten. Vom Röntgensatelliten Swift gibt es nun einen Katalog mit 150’000 Quellen, rund 100’000 davon neue Entdeckungen, von Chandra & XMM-Newton Beobachtungen an zwei Vorgängern von AM-CVn-Systemen. Und der SDO wird langsam alt – es gibt keine 450-nm-Bilder mehr (aber noch genug andere Farben).

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Der Kleinplanet Vesta mal ganz in bunt: Zwar fand die Sonde Dawn eine im Wesentlichen graue Oberfläche vor, aber man kann ja mal an der Farbsättigung drehen und mit den 7 Farbfiltern kreativ werden, wie hier um den Krater Aelia. Auch Indiens MOM als Hit im Internet, wenn auch oft mit falschen Seiten, Erinnerungen an Juno bei der Erde, der kürzlich gestartete FIREBIRD (Focused Investigations of Relativistic Electron Burst Intensity, Range, and Dynamics) zur Untersuchung ihrer Strahlungsgürtel, mit dem Solar Ultra-Violet Imager (SUVI) ein wichtiges Instrument für GOES-R – und erst mal kein Cygnus zur ISS mit ihren Kühlungsproblemen. NACHTRAG: Die Verschiebung ist bestätigt – dafür gibt’s drei EVAs am 21., 23. und 25. Dezember; Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links.