Allgemeines Live-Blog vom 14. – 22. August 2016

14. August 2016

22. August

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Bei den Perseiden-Grafiken tut sich nicht mehr viel, sei es bei der visuellen auf der Basis von 24’000 gemeldeten Meteoren, der aus arg eurozentrischen Videodaten mit entsprechenden Lücken oder dem Radio-Echo-Plot (ZHR-Achse in 80-er Schritten, Zeit via Sonnenlänge) mit dem mysteriösen zweiten großen Maximum – siehe auch hier und hier zu früheren Bilanzen. Die visuellen Daten zeigen jetzt das absolute und sehr spitze Maximum gegen 23:20 UTC am 11. August und weitere zwischen 2:00 und 4:00 UTC am 12. August: Von den diversen Vorhersagen hat keine exakt gepasst, aber zwei und vier Sonnenumläufe alter Swift-Tuttle-Staub scheint ein guter Kandidat für die hohe Aktivität in der Nacht 11./12.8. zu sein. Ob es eine nennenwerte Erhöhung des regulären Maximums später am 12.8. gab, ist weiter nicht erkennbar. Auch öffentliche Perseiden in Österreich, eine Animation von 646 Bildern à 15 Sekunden vom 12. August 2:30-5:40 UTC, nette Komposite hier, hier und hier sowie ein eher grenzwertiges mit Abendlicht und Morgen-Zodiakallicht im selben Bild. Und die abendlichen Planeten Jupiter und Venus heute (sehr schwierig aus Deutschland; mehr Bilder) und gestern leicht aus Australien samt Merkur, die bevorstehende Saturn-Mars-Antares-Aufreihung, ein Radioastronom zum Verbleib der Aliens, die guten Erfahrungen mit dem Dark Sky Reserve Rhön, ein Hintergrundartikel zu moderner Planetariums-Projektion – und eine große ’sprechende‘ Planisphäre für eine behindertengerechte Volkssternwarte. [23:55 MESZ – Ende]

STEREO B hat sich nach 2 Jahren Stille wieder gemeldet!

Seit dem 1. Oktober 2014 hatte es zu dem Sonnenbeobachter keinen Funkkontakt mehr gegeben, aber letzte Nacht empfing das Deep Space Network den Funkträger plötzlich wieder. Mehrere Stunden lang wurde die Verbindung gehalten, und sogar ein Kommando (Batterie schonen!) kam durch, aber erwartungsgemäß gab es keine Telemetrie – jetzt wird an Plänen zur Prüfung des Gesundheitszustands und einer möglichen Rettung des Satelliten gearbeitet. Auch eine Vorschau auf den Sonnensatelliten Proba-3 der ESA mit künstlicher Sonnenfinsternis, der 2019 starten soll, gefolgt von Indiens Aditya-Sonnensatellit 2020, in Österreich findet eine Tagung zu den BRITE-Minisatelliten zur Sternfotometrie statt – und die Folien eines Vortrags von einer Sternbedecker-Tagung zum Projekt Gaia GOSA zur Ermittlung von Asteroiden-Gestalten durch Sternbedeckungen mit Unterstützung des Gaia-Satelliten. [23:30 MESZ]

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Ein selbst für den Rosetta-Kometen ungewöhnliches Bild vom 15. August aus 6.8 km Abstand mit der Weitwinkelkamera von OSIRIS, hier stark aufgehellt. Auch wie man mit privaten Mondlandungen Geld verdienen könnte (mit einer sehr unscharfen Prognose, was Mondgestein auf dem freien Markt einbringen würde), wo Curiosity gerade steht – und die erste gelandete Falcon-9-Stufe steht nun vor dem Firmensitz. [23:20 MESZ]


21. August

Genau ein Jahr noch bis zur „Great American Eclipse“ …

So wird in den USA oft die Totale Sonnenfinsternis vom 21. August 2017 genannt, denn es hat im gesamten riesigen – kontinentalen – Land seit 1979 (eine andere Live-Sendung) keine TSE mehr gegeben, eine dreiste statistische Fluktuation, wie sie auf Zeitskalen von Jahrhunderten schon mal vorkommen kann. Eine Situation ähnlich wie in Mitteleuropa vor der SoFi von 1999 (übrigens dem Saros-Vorgänger), und mindestens so groß ist bereits – seit Jahren schon – der Wirbel im Vorfeld.

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Ein paar Links: die Wetteraussichten, viele Fakten & Links, eine Übersicht, mehr Grundlagen & Infos, diverse Visualisierungen, eine riesige und eine zoombare Karte, ein Factsheet des Dept. of Transportation, ein paar spezielle Orte, das faszinierende MegaMovie-Projekt, ein 7-Seiten-Paper über Wissenschafts-Pläne, eine 8-Seiten-Broschüre, eine astronautische Perspektive, 63 Seiten Unterrichtsmaterial und mehr Resourcen, von einem Workshop zur SoFi Aufzeichnungen von Vorträgen hier und hier sowie Fotos und das Programm, ein paar Artikel aus inzwischen einer unüberschaubaren Flut hier, hier, hier (mehr), hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier (mehr), hier und hier, ein Podcast – und von der letzten TSE im März noch späte Videos hier, hier, hier und hier. [19:45 MESZ. NACHTRÄGE: ein Circumstances Calculator für Kontaktzeiten etc., hier, hier, hier und hier die Wetterlage am SoFi-Tag, Bilder einer Reise entlang der Totalität und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und (von diesem Blogger) hier]

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Der SNR namens DEM L71 in der LMC auf einer HST-Aufnahme mit der WFC3 (das dürften genug TLEs – three-letter acronyms – für einen Sonntag sein). Auch die aktuellen Planeten-Konjunktionen am Abendhimmel und Bilder davon hier bzw. hier & hier, der Mond mit „etruskischer Vase“ (was hier erklärt wird) und anderweitig verzerrt – und die 200 Jahre alte Sternwarte der Uni München. [16:05 MESZ]

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Was Curiosity am 1433. Tag auf dem Mars sah, dem 17. August … noch viel mehr Bilder, ein Panorama daraus, ein früheres Panorama des Marsrovers – und Chinas weitere Mondpläne und ein OSIRIS-Bild aus 8.9 km Abstand vom 12. August.

Highlights einer ISS-EVA vorgestern zur Installation eines Docking-Adapters: mehr Video und Artikel hier, hier, hier, hier und hier – und die mögliche Privatisierung der ISS.

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Der Start einer Delta IV vorgestern: Artikel hier, hier und hier – und amateurastronomische Beobachtungen der Ankunft des geheimen Satelliten im Orbit. Auch ein Test des RS-25-Triebwerks für das SLS (Videos hier und hier) – und was die Rakete zu nutzen kosten dürfte. [4:25 MESZ]


20. August

Vollmond-Party auf der Volkssternwarte der griechischen Insel Rhodos, dem hier vorgestellten Astronomy Cafe: auch Bilderalben hier und hier. Ferner die verschwindenden Sonnenflecken am 18. und 17. August und Spuren von Sonnenstürmen in Baumringen sowie die aktuellen Planeten-Konstellationen. Plus bemerkenswerte Feuerkugeln am 19. August über Kalifornien (TV-Clip mit Video) und am 6. August über Frankreich (mehr) und das erste Meteoriten-Streufeld der Schweiz (mehr und mehr). Und schließlich Lichtverschmutzungs-Forschung in einem See in Deutschland, 100 Jahre Steward Obs. in AZ – und ganz unterschiedliche Beiträge hier, hier, hier, hier und hier zu Astronomie als Inspiration. [3:20 MESZ]


18. August

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11 cm pro Pixel auf der Oberfläche des Kometenkerns

von C-G hat eine OSIRIS-Aufnahme Rosettas vom 15. August aus 6.7 km Abstand: ein Ausschnitt mit voller Auflösung. Auch wie die Asteroiden-Bergleute heute schon was verdienen können, Jahr(zehnt)e vor den ersten echten Operationen, die Planung der Europa-Mission bei unsicherem Budget, Datenempfang von Cassini durch eine ESA-Bodenstation, der erste Datenempfang von Micius – und alle Papers mit NASA-Forschung sollen frei sein, wenn auch erst nach einem Jahr.

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Die gestrige Rückkehr der gelandeten Falcon-Unterstufe direkt an einem Strand vorbei und dabei perfekt verfolgt von einer Webcam, die sonst die Wellenlage für Surfer beäugt: Screenshots hier, hier und hier – und ein Guinness-Eintrag für die NASA für Experimente mit Höhenforschungsraketen 2015. [23:55 MESZ]


16. August

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Das immer noch fragmentarische Bild der Perseiden 2016 in drei Grafiken der Zenitstundenrate: oben aus Video-Daten abgeleitet vom 11. August 18:00 bis 13. August 6:00 UTC (Skala in 65-er Schritten), darunter vom 11. August 18:00 bis 12. August 12:00 UTC aus visuellen Daten der IMO (Skala in 100-er Schritten) und nochmals Video. Das schon vor drei Tagen konstatierte scharfe Maximum gegen 23:15 UTC am 11. August mit ein paar Minuten lang über 200 ist in den Video- wie visuellen wie auch Radioecho-Daten stabil erkennbar, gefolgt von einem starken Plateau von gut 100 mit einer erneuten Erhöhung auf etwa 150 zwischen grob 2:00 und 4:00 UTC. Danach wurde es in Europa hell, und es gibt leider weitere riesige Lücken den 12. August hindurch (womit Aussagen über das ‚reguläre‘ Maximum unmöglich bleiben); in der zweiten europäischen Nacht lag die ZHR dann um 80. Weitere individuelle Berichte hier, hier, hier, hier und hier, ein Einzelbeobachter gegen die IMO, Foren-Threads hier und hier, die Animation eines Persistent Trains, ein Komposit mit Erklärung (alt.), weitere hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, eine Foto-Sammlung und ein Artikel über die Nacht 12./13. August. [23:55 MESZ]

China startete Satellit für Quanten-Kommunikations-Tests

Der gestern Abend von einer Langer Marsch 2D auf eine 600-km-Bahn gebrachte Quantum Science Satellite alias QSS alias Mozi alias Micius (der mal Quantum Experiments at Space Scale oder QUESS hieß), an dem auch Österreich beteiligt ist, soll zusammen mit mehreren optischen Bodenstationen fundamentale Protokolle von Quanten-Kryptographie über sehr große Distanzen erproben: Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – und der Status des Gaia-Projekts nach zwei Jahren Arbeit des Astrometrie-Satelliten und einen Monat vor der Veröffentlichung des ersten Katalogs mit den Positionen und Helligkeiten von 1.1 Millarden sowie den Eigenbewegungen und Parallaxen von 2 Millionen Sternen. [22:20 MESZ. NACHTRAG: noch viel mehr zum QSS]

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Ein glattes Stück von Komet C-G aus nur 7.5 km Abstand von OSIRIS am 12. August aufgenommen – auch Messungen der Van Allen Probes der Strahlungsgürtel im Extremzustand, Hinweise auf „Nanostaub“ um den Mond aus LADEE-Daten, eine neue Technik der Lebenssuche auf der Mars mit dem 2020-er NASA-Rover, ein weiterer Design-Meilenstein für die Asteroid Redirect Mission, deren robotischer Teil teurer wird [NACHTRÄGE: wegen einem Jahr Verspätung, plus eine Partnership Umbrella], Zufriedenheit mit dem letzten SLS-Booster-Test und die Bestätigung, dass Russland bald nur noch 2 zur ISS pro Expedition schicken will. [21:55 MESZ]

Ein paar schöne NLCs zum Abschluss der Nord-Saison 2016

aus Russland aus der Nacht 13./14. August – auch kanadische Bilder der folgenden Nacht, ein ungewöhnliches Foto eines Jets aus China, die mögliche Herkunft der Tagish-Lake-Meteoriten aus dem Kuiper-Gürtel, die Abendplaneten-Konstellationen am 14. August (mehr) und 13. August (unten; mehr), die Sonne vorgestern, gestern & heute, Amateurastronomen auf der hellen und der dunklen Seite, eine Art Sonnenfinsternis im nächsten Star Wars-Film „Rogue One“, vielleicht durch den Death Star (Item 7), eine Sonnenuhr, die keine war, Forschungen im Dunkeln, das schlechte Seeing Indiens im Parlament thematisiert – und der Status der US-Astronomie analysiert, mit der Kostensteigerung von WFIRST als Problem für alle. [21:45 MESZ]


14. August

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Mal wieder ein ganz besonders kurioses Steinchen auf dem Mars, das der Rover Curiosity entdeckte [NACHTRÄGE: ein weiteres Bild und ein großes Mosaik] und dann mit der Kamera der ChemCam im Detail aufnahm – auch Klimamodelle für die Venus mit einer habitablen Vergangenheit und die Ankündigung der ersten interplanetaren Mission durch Deep Space Industries.

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Und wieder hat heute eine Falcon 9 einen Satelliten in den GTO gestartet, während die ersten Stufe sanft auf dem Drohnenboot aufsetzte: mehr Bilder hier, hier und hier und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – und ein neues NASA-Teleskop für die Suche nach Raumschrott auf Ascension Island.

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Komet C-G am 3. August aus 9.8 km mit OSIRIS – auch ein krass beleuchtetes Bild und NavCam-Aufnahmen vom 6.8. und 8.8., ein Status-Update von Kepler und seinen CCDs [NACHTRAG: mehr zum „Ruhestand“ des Moduls 4] und ein neuer Plan für Fermi zur Suche nach Dunkler Materie. [22:45 MESZ]

Allgemeines & Perseiden-Live-Blog 5.-13.8.2016

5. August 2016

13. August

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Die Perseiden 2016: Gesamtbild faszinierend wie konfus

Der tatsächliche Verlauf des Meteorschauers mit den vielen Prognosen ist auch einen guten Tag später nirgends zuverlässig dokumentiert: Die bisher vorliegenden visuellen Daten decken nur den scharfen Peak in den letzten zwei Stunden UTC des 11. = ersten zwei Stunden MESZ des 12. August exzellent ab, mit einem Maximum der ZHR von etwa 240 gegen 23:15 UTC = 1:15 MESZ. Von einer Zenit-Stunden-Rate kann dabei aber keine Rede sein, denn nur rund 1/2 Stunde lang lag der Wert über 150. Dann fiel er auf rund 100 zurück (vor dem Peak waren es etwa 50 gewesen), um zwischen 2:00 und 4:00 UTC = 4:00 bis 6:00 MESZ nochmals zeitweise wieder 150+ zu erreichen. Danach werden die Daten spärlich; zwischen 6:00 und 10:00 UTC mag man ein Plateau um wiederum 100 mit Ausbrechern bis 150 sehen. Danach ist die Abdeckung noch viel schlechter, und allenfalls erneute 100 gegen 20:00 UTC und (sehr gut verbürgte) 80 gegen 0:00 UTC heute können noch genannt werden.

Das Timing des Peaks passt wohl zu den 1 und 4 Orbits alten Dusttrails, die allerdings davor bzw. danach durchquert werden sollten, wobei die Höhe zu den optimistischeren Prognosen passt. Weiter gehende Schlussfolgerungen erscheinen angesichts der dürren Datenlage ziemlich gewagt: Insbesondere ist noch völlig unklar, ob es gestern Nachmittag dann zu dem regulären – und durch einen medial immer wieder beschworenen Effekt des Jupiter verstärkten – Maximum gekommen ist. Da helfen auch die bislang vorliegenden globalen Plots der Video-Meteore (oben) und Radio-Meteore (unten; ZHR-Skala in 80-er Schritten) nicht weiter: Ersterer geht nur bis in den Morgen des 12. August und löst immerhin vielleicht den Peak in zwei Komponenten auf und isoliert das folgende Plateau (es kommt aber stark auf das völlig frei wählbare Binning bei der Darstellung an). Und letzterer zeigt zwar den frührn Extra-Peak auch – aber einen noch höheren und längeren danach, der weder in den visuellen Daten (in schwarz im selben Plot) noch den Video-Daten existiert!

Die sehr andere Methode des Nachweises von Meteoren per Radioecho macht die Interpretation schwierig: Hat sich das Größenspektrum der Staubteilchen nach dem Peak stark verändert? Sind subtile Auswahleffekte im Spiel? Oder liegt es an der Analyse-Technik? Da ist mithin noch viel zu forschen, aber andererseits gibt es wohl Daten satt, auch ziemlich exotische. Die beiden Grafiken flankieren z.B. ein (schon mal erwähntes) Perseiden-Video von Bord der ISS ein und werden selbst von zwei Allsky-Video-Kompositen von Kameras der NASA im Südwesten der USA eingerahmt. Auch weitere frühe Zusammenfassungen der Perseiden 2016 hier, hier und hier, Beobachter-Berichte hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, multiple Einzelbilder Einzelner hier, hier und hier, z.T. gewagte Komposite hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, hier und hier, noch mehr Bilder hier und hier, Videos hier und Radiodaten von Einzelbeobachtern hier, hier und hier. [23:45 MESZ – Ende]


12. August

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Saturn, Mars und Antares im Dreieck nebst dem Mond heute Abend in Domburg in der niederländischen Provinz Zeeland aufgenommen: mehr Abend-Astronomie an der Nordsee mit weiteren Planeten, Mond und Sonne sowie die Situation und das Quartett gestern über Mexiko. [23:30 MESZ]

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Sehr langsam formt sich ein Bild aus der vergangenen Nacht der Perseiden, mit Aktivitätsprofilen aus Video-Daten (auch im Vergleich mit 2015) und Radio-Daten – der Verlauf wie die abgeleiteten ZHR-Zahlen (Radio: y-Achse = ZHR in 50-er Schritten, x-Achse = Sonnen-Länge; der Video-Plot geht von 139.4 bis 139.7) widersprechen sich freilich wie auch den aus visuellen Beobachtungen berechneten, die selbst noch keinen Sinn machen: Das obere Diagram zeigt einen Peak um 140, das untere maximale ZHR-Werte um 70. Kunde vom ‚regulären‘ Maximum, das in den vergangenen Stunden erwartet wurde, gibt es noch gar keine. [21:05 MESZ. NACHTRAG: War wohl ein Mathe-Problem, zwei Stunden später zeigte die zweite Grafik ZHR-Werte zeitweise bis über 200. Plus derselbe Perseide von zwei Orten und noch mehr Bilder]

Perseid Meteor Shower

Eine Perseide heute vom NASA-Chefphotographen eingefangen – auch ein weiterer und noch mehr, weitere Einzel-Perseiden auch hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, Video-Einzelbilder hier, hier und hier, Komposite aus Wales, Griechenland, dem UK (mehr und mehr), Kanada, Irland, Texas, Kroatien, Ungarn, Hawaii, Österreich (noch eins und Erläuterungen) und der Schweiz, ein Artikel, Galerien hier, hier und hier, die deutschen Wetteraussichten für heute Nacht – und eine Einladung zum Radio Meteor Zoo. [17:45 MESZ]

Die erste Maximums-Nacht der Perseiden 2016 für Europa

ist im Gange, aber ob die von einigen vorhergesagten Extra-Maxima der letzten Stunden stattgefunden haben, ist noch nicht erkennbar; bisher liegt nur diese enthusiastische Kurzmeldung vor, ohne weitere Bestätigungen. Oben zwei schöne Meteore in Bewegung in Farbe, auch ein helles Exemplar und auch ein Perseiden-Paar vom UK Meteor Network, dessen Bilder auf dieser Seite erscheinen (und die auch die bisher einzigen brauchbaren Visuals in der Slooh-Show sind). Und noch ein toller Meteor, aber das war ein Delta-Aquaride. [2:15 MESZ] Gleich noch eine ‚Live-Sendung‘, diesmal über das Meteorvideo-Kameranetz der NASA. [2:40 MESZ] Schon wieder vorbei, aber auf diesem Kanal soll es später Live-Meteore aus den USA geben – und die Slooh-Sendung läuft auch weiter, mit diversen Kameras und gelegentlichen Meteoren. [2:50 MESZ] Aus erster Hand: In Domburg in der niederländischen Provinz Zeeland hat dieser Blogger gerade klaren Himmel und in ca. 20 Minuten etwa 8 Perseiden aller Helligkeiten gesehen – sollte einer ordentlichen ZHR entsprechen. [3:25 MESZ] Jetzt gibt’s aus den USA und von den Kanaren Live-TV des Nachthimmels. Und ein Bild mit 2 Perseiden von heute Nacht – der Fotograf berichtet: „Lange passierte nichts und dann plötzlich ein unglaubliches Feuerwerk.“ [3:45 MESZ]

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Der zur Zeit einzige halbwegs aktuelle Plot der Perseiden-Aktivität ist dieser auf der Basis weltweit gemeldeter Radioechos (rot = daraus abgeleitete 2016-er ZHR, blau = die entsprechende 2015-er, schwarze Punkte = visuelle ZHR-Ableitung der IMO, ganz aktuell übrigens ~100 für 2:00 MESZ): Es hat tatsächlich Ausbrüche schon vergangene Nacht gegeben, die solche Komposit-Bilder aus Video-Frames ermöglichten. Von zwei separaten Ausbrüchen schwärmen auch visuelle Beobachter unter bestem Himmel, während andere immerhin einiges sahen (mehr, mehr und mehr Eindrücke) – harte Zahlen zur maximalen ZHR gibt es aber noch immer nicht. Und das reguläre – und mutmaßlich Jupiter-verstärkte – Maximum kommt ja noch in den nächsten Stunden -> auch heute Nacht unbedingt weiter beobachten, wenn’s das Wetter erlaubt! [11:55 MESZ]

So sah die JunoCam im Juli den Jupiter rotieren, als sich der frischgebackende Orbiter Juno auf seiner ersten Ellipse wieder vom Planeten entfernte – auch Beobachtungen Cassinis von gefluteten Canyons auf dem Saturnmond Titan und Komet C-Gam 10. und am 6. August von OSIRIS.

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Die Landeellipse von Schiaparelli auf einem 3D-Mars-Bild des Mars Express (der TGO hat derweil eine weitere kleine Bahnkorrektur absolviert), auch eine Bahnkorrektur von Indiens Mars-Orbiter MOM, der immer noch arbeitet – und Chinas Mondrover Yutu ist wohl doch nicht ganz tot.

Die Falcon 9 in Action mal von ganz nah gesehen, auch eine Verschiebung des Return to Flight der Antares auf September, russische Pläne zur Reduzierung der ISS-Crew von dieser Seite auf zwei – und Perseiden über der Erde gefilmt mit der neuen Meteorkamera auf der ISS! [0:30 MESZ]


11. August

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Perseiden vor dem Peak: Die 30 Stunden der Wahrheit

für den Verlauf des populären Meteorschauers dieses Jahr haben begonnen, denn zwischen heute Abend und morgen Nachmittag wird sich erweisen, ob es zu einem oder mehreren stärkeren Maxima als üblich kommt, die mehrere widersprüchliche Prognosen erwarten. Obiges Diagramm wurde soeben mit diesem Online-Tool automatisch aus weltweiten Amateur-Video-Daten erstellt und zeigt den Anstieg der Aktivität z.Z. noch klarer als eine andere automatische Grafik aus weltweiten visuellen Beobachtungen. Derzeit liegt die Zenitstundenrate (ZHR) bei etwa 35 – aber wie geht es weiter? Während die vage Hoffnung auf – maximal um einen Faktor 2! – erhöhte Raten rund ums Maximum mal wieder zu bedauerlichem Medien-Hype geführt hat und immer noch führt, sollte man die kommenden Stunden mehr als Wettlauf zwischen den Modellrechnungen betrachten: Die Natur entscheidet! Der Prognosen-Zoo nach dieser, dieser, dieser, dieser und dieser Quelle:

  • Sicher scheint nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre nur, dass das ’normale‘ Maximum der Aktivität durch alten Staub des Ursprungskometen Swift-Tuttle am Nachmittag des 12. August, auftreten wird, am wahrscheinlichsten zwischen 14:30 und 17:30 MESZ. Damit sind für Europa die Nächte 11./12. und 12./13. August ähnlich attraktiv, wobei auch wegen des bereits mehr als halb vollen Mondes beste Sicht immer erst in den Stunden nach Mitternacht herrscht.
  • Es sieht so aus, dass der Jupiter das für das reguläre Maximum verantwortliche Staubband dieses Jahr etwas näher an die Erdbahn geschoben hat als üblich, was in vergleichbaren Situationen der Vergangenheit zu einem Anstieg der Maximumshöhe um einige Zehner geführt hat und diesmal zu einer maximalen ZHR von rund 150-160 (statt üblicher 100 bis 120) führen sollte.
  • Dazu kommen eventuelle isolierte Dustrails, die Swift-Tuttle bei früheren Periheldurchgängen absonderte. Bereits gegen 0:30 MESZ in der Nacht 11./12. August könnte die Erde nur einen Kometenumlauf (also rund 130 Jahre) alter Staub treffen, was die ZHR dann um 10 oder vielleicht mehr erhöhen könnte – diese Staubteilchen wären aber durchweg klein und die Meteore entsprechend schwach.
  • Um 1:20 MESZ könnte dann vier Umläufe alter Staub in Erdnähe gelangen und zu wenigen aber hellen Extra-Perseiden führen. Beides zusammen könnte zu einem gemeinsamen breiten Zusatzmaximum führen, das auf dem normalen Aktivitätsprofil sitzen und zu einer Gesamt-ZHR von 120-130 (oder 210 nach einer abweichenden NASA-Simulation) führen würde.
  • Zwischen 2:00 MESZ und 6:00 MESZ könnte sich auch noch zusätzlicher Staub mit zwei Umläufen bemerkbar machen. Und Staub, der eine ganze Reihe Umläufe hinter sich hat, könnte später ebenfalls noch die ZHR verstärken, z.B. 7 Orbits alter gegen 6:40 MESZ. Während zwischen 6:00 und 7:00 MESZ zudem noch alter Staub in Orbit-Resonanz die ZHR etwas erhöhen könnte.
Auch wenn alle diese schönen Effekte eintreten, ist es aber praktisch ausgeschlossen, dass die ZHR auch nur das Doppelte des Üblichen erreicht – während z.B. im Jahr 1993 ein Spitzenwert nahe 500 erreicht wurde. Und da die ZHR die Fallrate für einen Beobachter unter Optimalbedingungen angibt, die praktisch nie erreicht werden, kann sich schon sehr glücklich schätzen, wer – im Schnitt – 1 bis 2 Perseiden pro Minute zu Gesicht bekommt, von denen die meisten aber wiederum schwach sind. Mehr oder weniger vollständige Informationen in vielen Sprachen sind auch in Press Releases hier, hier und hier, Artikeln hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und einem Radio-Feature zu finden – auch ein Foto, ein Video-Komposit, die Wetterlage in Deutschland (mehr und mehr) und weitere Links. Sowie Sonnenflecken heute (alt.), eine große Protuberanz (mehr) und fünf abendliche Planeten am 8. August, schon wieder eine wahrscheinliche Fälschung bei einem APOD – und die unbestrittenen Beiträge von Amateuren zur Astronomie. [12:30 MESZ]

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Der Perseiden-Radiant erscheint bereits deutlich in kanadischen Radardaten, hier von 23:30 MESZ. Auch ein alternativer Plot solcher Daten, der steiler gewordene Anstieg der (Video-)Meteorrate, Perseiden-Bilder hier und hier, die prognostizierten Wolken über Europa jeweils um 2:00 MESZ am 12. August und 13. August und geplante Webcasts am 12. August ab 2:00 MESZ und ab 2:30 MESZ. [23:40 MESZ] Ein japanisches Perseiden-Zeitraffer-Video mit ungewöhnlicher Integration und zwei letzte Vorschau-Artikel hier und hier. [23:55 MESZ]


9. August

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Polarlicht, Airglow und der Manicouagan-Impaktkrater – das wohl aus dem Orbit meist-fotografierte Astroblem – auf einer Aufnahme von der ISS aus. Auch die Asteroid Redirect Mission vor Entscheidungen, die immer noch ankommenden Pluto-Daten, ein OSIRIS-Bild vom 3. August – und die Rosetta-Ausstellung in Berlin ist nun eröffnet, und mancher findet sich darin wieder …

Mit einer HDR-High-Speed-Kamera wurde der letzte SLS-Booster-Test aufgenommen, ein Mond-CubeSat als Begleiter der SLS-EM-1-Mission, wie sich die Rohbilder der JunoCam anfühlen, SpaceX beginnt bald mit Tests des Raptor-Triebwerks, das Versagen der ‚Super Strypi‘-Rakete scheint geklärt – und in Costa Rica glaubt man weiter an den VASIMR-Antrieb. [22:45 MESZ]


7. August

Kosmische Vierer-Kette weiter nur für südliche Beobachter

Die Mondsichel und die Planeten Jupiter, Merkur und Saturn – gestern über Santiago de Chile kein Problem für Yuri Beletsky, aber anderswo tut man sich mit drei der aktuell fünf Planeten am Abendhimmel viel schwerer: Bilder vom Mond mit & ohne Nachbarn von heute aus Neuseeland (mehr), gestern aus Spanien, Deutschland (mehr und mehr), Australien (mehr und mehr) und Neuseeland (mehr und mehr) und vorgestern aus Hawaii, den Kontinental-USA (mehr) und Spanien (mehr) sowie Venus & Merkur groß. Es gibt auch ein neues ‚Heft‘ (56 Seiten!) der Meteor News – und die Perseiden 2016 steigen bereits: Hier wird analysiert, ob sie etwas Besonderes werden. [14:35 MESZ] Mond und Planeten aus Australien gestern und heute. [23:15 MESZ] Und das Mars-Saturn-Antares-Trio und die Mondsichel heute nach vielseitigen Sonnenuntergangs-Effekten über der niederländerdischen Nordsee. [23:55 MESZ]


6. August

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Die irre Bahn Rosettas um den Kern von Komet C-G in den zwei Jahren seit der Ankunft, eingerahmt von OSIRIS-Bildern vom 27. und 31. Juli aus 8 bzw. 10 km Abstand. Auch ein Paper über Merkurs Schwerkraft, Gezeiten und Rotation aufgrund von MESSENGER-Daten, eine russische Vision eines Ganymed-Landers und ein Paper über die Kartierung von Titans Polen durch Cassini. Und ein großer Review-Artikel über die BRITE-Satelliten und ihren zunächst problematischen Betrieb, eine Störung von Kepler, ein Paper über Probleme mit Gaia und ihre Lösungen, eine Startverschiebung des Satelliten JPSS – und die ersten Bilder von Diwata-1 von den Philippinen und Florida. [2:15 MESZ]


5. August

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Der Mond heute Abend zwischen Jupiter & Merkur + Venus

aufgenommen von Shahrin Ahmad in Malaysia – auch der Mond bei Merkur gestern hier, hier (alt.) und hier – und 2:1-Zustimmung für das TMT bei einer Umfrage auf Hawaii. [16:50 MESZ] Mehr Mond & Planeten gestern Abend. [18:05 MESZ] Dito hier (viele bemerkenswerte Bilder), hier, hier, hier und hier (auch vorgestern) – und heute hier, hier, hier und hier. Sowie Mars, Saturn & Antares gestern, die besser zu sehen sind. [23:45 MESZ]

Heute vor vier Jahrend landete Curiosity auf dem Mars und kommt langsam in Richtung Aeolis Mons voran: eine kleine Übersicht, was im vergangenen Jahr erreicht wurde. Plus neue Diskussion über die Gullies (mehr) und RSL auf dem Mars: Ohne flüssiges Wasser geht es auch. [16:45 MESZ]

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Sorry, keine ’neue Physik‘ bei 750 GeV in Daten des LHC

Auf dramatische Erkenntnisse über das Standardmodell der Physik hinaus vom Large Hadron Collider müssen wir weiter warten: Seit ein paar Stunden ist es Gewissheit, was man in Hochenergie-Physikerkreisen schon seit einer Weile munkelte: Es gibt keine ‚Beule‘ bei 750 Gigaelektronenvolt, die ein Hinweis auf ein unbekanntes und vom nämlichen Standardmodell nicht vorhergesagtes Teilchen gewesen sein könnte – mit mehr Kollisionsdaten ist sie einfach verschwunden. Und dabei waren bereits hunderte gelehrter theoretischer Arbeiten über das freilich nie signifikant gewordene aber dafür potenziell weltbewegende Signal verfasst worden … Aber eine Erweiterung des Standardmodells ist nötig, und der LHC bleibt das beste Werkzeug für die Suche, und wir sind in der aufregendsten Ära der Teilchenphysik seit Jahrzehnten, über die gerade auf einer großen Tagung diskutiert wird. Das letzte Jahr LHC im Rückblick: mehr oder weniger amtliche Verlautbarungen – allesamt ohne Diskussion der Beule – vom 4. August (mehr und mehr), 21. Juni, 6. Juni, 9. Mai (mehr), 2. Mai, 21. März und 3. Februar 2016 und 18. Dezember, 25. November (mehr), 19. November, 4. November, 27. Oktober, 2. September, 1. September (kürzer), 24. August, 14. Juli (kürzer und mehr), 25. Juni und 11. Juni 2015 und Artikel vor dem offiziellen Ableben der Beule aber mit viel Diskussion derselben seit Dezember vom 4. August (mehr), 2. August, 4. Juli, 28. Juni, 24. Juni, 23. Juni (mehr), 22. Juni (mehr), 18. Juni, 8. Juni, 15. Mai, 1. Mai, 29. April (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr), 25. April, 22. April, 19. April, 24. März, 22. März, 18. März (mehr), 17. März und 8. März (mehr) 2016 und 24. Dezember (mehr), 21. Dezember, 18. Dezember (mehr und mehr), 17. Dezember, 16. Dezember (mehr und mehr), 15. Dezember (mehr, mehr, mehr und mehr), 14. Dezember (mehr und mehr), 12. Dezember, 5. Dezember, 27. November, 25. November, 24. November, 20. November, 18. November, 29. Oktober, 12. Oktober, 6. September (mehr), 5. September, 3. September, 30. Juli, 27. Juli (mehr), 26. Juli, 14. Juli (mehr, mehr und mehr), 12. Juli, 9. Juli, 15. Juni, 11. Juni und 27. Mai 2015. [1:45 MESZ. NACHTRÄGE: ein Statement von ATLAS zu dem ‚Verlust‘ der Beule, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und ein Storify sowie ein weiteres ATLAS-Resultat zur Diboson-Produktion]

Live-Blog zum Sturz des großen Kreutz-Kometen

4. August 2016

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Der Untergang des Kometen durch drei Satelliten-Augen

gesehen: LASCO C3 und LASCO C2 auf SOHO und COR 2 auf STEREO Ahead – von COR 1 kam bis auf das schon verlinkte Bild nichts weiter mit eindeutig dem Kometen drauf. Die Bilder sind, von oben nach unten, von 3:30, 4:00, 4:06, 5:12, 5:24, 5:36, 6:06, 7:00, 7:24, 7:42, 7:58, 8:09 und 10:06 MESZ: Noch lange nach dem Verschwinden des Kometenkerns war der lange Staubschweif zu erkennen, v.a. für LASCO C2. [17:25 MESZ] Sehr spät eine NASA-Animation von C2 und ein Artikel – und 2 von 3 SDO-Instrumenten arbeiten wieder. [21:45 MESZ] Und noch ein Nachruf. [23:35 MESZ – Ende]

Die letzten Stunden des Kometen in einer Kombi-Animation aus LASCO-C3- und C2-Aufnahmen. Auch eine Sammlung diverser Animationen und speziell C2-Animationen hier, hier und hier.

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Und hier noch eine C2-Aufnahme von 5:48 MESZ, zur Abwechslung mal in Schwarzweiß. Der Komet erreichte eine maximale Helligkeit von etwa -0.5 mag., in den Top 5 oder 10 der SOHO-Kreutz-Kometen. SOHO hat fast 3200 Kometen bei der Sonne gesehen, von denen 2700 zu dieser Kategorie gehörten. [15:50 MESZ]

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Das Ende ist nahe auf diesem STEREO-Bild von 4:54 MESZ

mit COR 2 und damit nur etwas mehr als zwei Stunden vor dem Perihel des Kometen: Dessen Koma erscheint nun schon ziemlich geschwächt, wozu aber teilweise auch der nach innen hin immer mehr absorbierende Koronograph beiträgt. Und der erste Artikel zum Thema, der aufgetaucht ist, stammt aus Indonesien. [5:20 MESZ] Der Komet ist jetzt auch mit COR 1 zu erkennen, der ein kleineres Gesichtsfeld hat: Seine Bilder erscheinen hier. [5:35 MESZ] Das 5:09-MESZ-Bild von COR 2 erweckt den Eindruck, als löse sich die Koma gerade auf, jedenfalls ist die ‚Spitze‘ des Kometen viel schwächer als der Hauptteil des Schweifs. [5:55 MESZ]

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Der Komet scheint bereits zu verblassen, jedenfalls ist auf diesem LASCO-C3-Bild von 1:54 MESZ das Blooming von der Korona schon weniger geworden – und das ist nicht nur die Wirkung des Koronographen: Kreutz-Kometen erreichen typischerweise ihre größte Helligleit in ca. 11 Sonnenradien Abstand und verblassen dann. Dieser hat schon länger als üblich durchgehalten, aber inzwischen sublimieren bereits seine festen Bestandteile in der Hitze. Das letzte COR2-Beacon-Bild ist ebenfalls von 1:54 MESZ. [2:45 MESZ] Während nun mehrere Stunden keine neuen SOHO-Bilder mehr kommen, hat für STEREO der neue UTC-Tag begonnen. Auch hier scheint die Koma zu verblassen. [3:00 MESZ]

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Auch der Satellit STEREO Ahead hat den Kometen im Blick

mit seinem Koronographen COR2 – hier ein Vorschau-Bild mit geringer Auflösung von 0:54 MESZ, die Versionen mit voller Auflösung gibt es immer erst Tage später. Die Beacon-Bilder vom 3. August UTC erscheinen hier. [1:45 MESZ] Nach Meinung eines Sungrazer-Experten hat der Komet „pretty much zero chance“, das Perihel quasi auf der Sonne zu überleben – oder auch nur zu erreichen. [1:55 MESZ] Das letzte LASCO-C3-Bild, das noch runter kam, ist von 1:42 MESZ, und auf dem letzten C2-Bild von 1:48 MESZ ist der Komet noch nicht drauf. Dafür ein schneller und ein langsamer Zeitraffer von STEREO A COR2 mit seiner Ankunft im Bildfeld; das letzte Bild ist von 1:39 MESZ. [2:25 MESZ]

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Der Komet heute um 0:18 MESZ von SOHO LASCO C3 gesehen und schon völlig überbelichtet und bloomt gewaltig: Es ist einer der hellsten Kreutz-Kometen der letzten 21 Jahre, seit SOHO Wacht hält. Der große Kometensturz kann derzeit nur vom weitwinkligeren LASCO-Koronographen C3 verfolgt werden: das aktuellste Bild, alle Bilder vom 3. August UTC und alle Bilder von 2016. In ein bis zwei Stunden sollte der Komet dann auch in LASCO C2 auftauchen, kurz bevor es wieder längere Funkstille gibt, aber immerhin gibt’s da gerade eine kleine Coronal Mass Ejection zu sehen: das aktuellste Bild, alle Bilder vom 3. August UTC und alle Bilder von 2016. Derweil erholt sich der SDO vom Schrecken der SoFi vorgestern, aber ob er für EUV-Beobachtungen des Kometen in der Korona bereit sein wird? Das Perihel ist gegen 7:15 MESZ. [1:15 MESZ]

Allgemeines Live-Blog vom 22. 7. bis 3. 8. 2016

22. Juli 2016

3. August

Ein paar deutsche Volks- wie Profisternwarten aus der Luft mit einer Drohne gefilmt – nicht unbedingt die bedeutendsten ihrer Art aber technisch exzellent. Und dann war da noch dieses Foto aus der Nähe von Bielefeld aus der Nacht Sa/So 31.7./1.8. um 2:05 MESZ: Dem Fotografen war das merkwürdige Phänomen am Horizont während der 25 s Belichtung gar nicht aufgefallen. Der Morphologie nach könnte es das Ausgasen eines Satelliten gewesen sein – und da berichtet doch das Luxemburger Wort heute über die mögliche Beobachtung von genau so etwas. [23:55 MESZ – Ende]

Ob das noch was wird mit dem Google Lunar X Prize …?

Bis Ende 2017 muss ein Rover sanft auf dem Mond gelandet werden, 500 Meter weit fahren und HD-Video-Streams zur Erde schicken: So sind die Regeln für den GLXP. Immer noch ist nicht wirklich abschätzen, ob irgendeiner der Bewerber eine realistische Chance hat, aber einer beiden derzeit wohl vielversprechendsten Kandidaten hat immerhin gerade eine amtliche Genehmigung für den Flug erhalten (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, hier, mehr, mehr, mehr und mehr), ein anderer hat einen Automobil-Konzern als Partner gewonnen, und der einzige deutsche – ebenfalls mit Auto-Sponsoring – hat seinen Rover in der Wüste getestet, in Katar (mehr und mehr). Aber auf der eigenen Webseite wie derjenigen des Sponsors sind immer noch herzlich wenig Details zu finden, 15 Monate vor dem erhofften Starttermin; auch weitere GLXP-Artikel von vor zwei und vor neun Monaten und eine amtliche Bestätigung, dass Yutu kaputt ist (mehr, mehr und mehr). Sowie die beginnende Betankung von OSIRIS-REx (mehr und mehr zu der Asteroirden-Mission), der aktuelle Plan der Asteroid Redirect Nission – und was Dawn über das Innenleben von Ceres durch die Schwerkraft und Bahnverfolgung herausfand. [23:05 MESZ]

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Ein heller Kreutz-Komet rast auf die Sonne zu: hier der Anblick von SOHO LASCO C3 von 18:18 MESZ; Anklicken liefert das neueste Bild, aber es kann mangels Antennen erst ab 23:05 MESZ wieder mit neuen gerechnet werden. Auch alle Bilder von heute, ein frühes, der Komet ca. +2 mag. und +1 mag. hell, eine Animation, ein Orbit mit Perihel gegen 7:00 MESZ morgen und die Hoffnung auf EUV-Bilder des SDO kurz vor dem Ende – die aber vielleicht unerfüllbar ist, weil dieser Satellit seit dem Mond-Transit gestern offenbar nicht mehr in Ordnung ist. Auch der jüngste Ausbruch von Komet 29P/SW, ein Polarlicht letzte Nacht u.a. über Norddeutschland und Dänemark (mehr und mehr) – und mit Ottó Faragó ist ein weiterer bekannter Sternbedeckungs-Beobachter und beliebter Amateurastronom verstorben. [20:50 MESZ] Die dänischen Polarlichter in Bewegung. [21:50 MESZ] Ein paar Erläuterungen dazu – und eine Wolken-Kamera bei Gemini South liefert nebenher nette Zeitraffer-Filme des Südhimmels. [22:15 MESZ]

Vor 25 Jahren wurde der große Mast „Sofora“ auf der Mir installiert, auf dem Modul Kvant während mehrerer EVAs – heute ein Grund zum Feiern. Auch der knappe Zeitplan für kommerziellen Crew-Transport der USA zur ISS (mehr und mehr), der Status von SLS und Orion, der Untergang des Vorgängers, eine FAA-Lizenz für das neue SpaceShipTwo, der erste ILS-Kontrakt für die Angara, ein bevorstehender Start von 90 Satelliten gleichzeitig – und Probleme mit MUOS-5, dessen eigener Raketenmotor kaputt ist (mehr, mehr und mehr). [20:35 MESZ]


2. August

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Na, heute Mittag auch die Sonnenfinsternis gesehen? Das kann nur bejahen, wer auf dem Satelliten SDO mitgeflogen ist. Auch ein scharfer Meteor-Schauer Ende Juli, den Videokameras von CAMS in den Niederlanden und auch die Kameras der IMO mitbekamen, eine Meteoritensuche in Irland nach einer Feuerkugel, ein Asteroid, der ganz kurz gefährlich schien („Focus on“), was aber kaum einer mitbekam, bis er sich schon als harmloser Hauptgürtler entpuppte – und NLC auch noch heute früh, allerdings auf 57°N.

Nächtliche Zeitraffer-Sequenzen aus dem Schwarzwald, auch ein Fischaugen-Zeitraffer die ganze Nacht und diverse Tag- & Nacht-Clips aus Australiens Red Centre. Sowie August-Astro-Vorschauen in Deutsch und Russisch, die neue Sternwarte des berühmten ‚blinden‘ Astronomen mit bester Nachtsicht – und Wissenschafts-Shows auf einem Musikfestival als neuer Weg der Kommunikation. [16:05 MESZ] Mehr zum Meteorschauer von Ende Juli. [20:10 MESZ] Noch eine mindestens Vollmond-helle Feuerkugel über dem Westen der USA heute früh Ortszeit – und Komet 29P/SW nach dem letzten Outburst mit Staubfächer. [23:30 MESZ]


1. August

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Aufgehende Mondsichel hinter leuchtenden Nachtwolken

So was geht nur von der ISS aus – auch ein angeblich schon 2017 geplantes chinesisches Mini-Weltraumteleskop mit 30-cm-Objektiv für Astronomie im Optischen (ein paar Monate nach diesen Gerüchten über einen Super-Hubble mit Riesen-Gesichtsfeld) und ein Paper zu einem Sternkatalog des UV-Teleskops auf dem Mond (frühere Papers hier und hier und ein langer Artikel auf Spanisch) auf Chinas robustem Lander Chang’e-3, der im Gegensatz wohl zum Rover Yutu immer noch funktioniert und z.B. auch vergeblich nach Wasser gesucht und viele andere Forschungen durchgeführt hat. Plus Amateur-Beobachtungen des jüngsten Geheimsatelliten NROL-61 der USA – und ein Interview mit David Southwood, der jetzt Chair des UK Space Agency Steering Board ist. [19:15 MESZ]


30. Juli

Eine streifende Aldebaran-Bedeckung am Taghimmel durch die abnehmende Mondsichel ist gestern in Süddeutschland erfolgreich beobachtet worden und auch in den USA – plus eine tolle Bildsequenz eines Ausbruchs von Komet 29P/Schwassmann-Wachmann (alt., früher), Komet PANSTARRS gestern und Dämmerung plus Polarlicht über Dänemark. [14:15 MESZ]

Hier brennt eine Falcon-9-Unterstufe, die schon im All war

während eines Starts im Mai, die komplette Dauer ein zweites Mal bei einem Test in Texas, der offenbar problemlos verlaufen ist: Artikel hier, hier, hier und hier. Derweil hat die NASA eine zweite bemannte ISS-Mission bei SpaceX bestellt, der ISS-Cargo-Shuttle Dream Chaser nähert sich den ersten Testflügen in der Atmosphäre, die NASA will ihre TV-Berichterstattung von der ISS künftig persönlicher gestalten – und es wurde wieder ein RS-25-Triebwerk (das ehemalige Haupttriebwerk des Space Shuttle) für das SLS getestet, nachdem ein früherer Test abgebrochen worden war.

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Unterdessen ist Juno auf der ersten Ellipsenbahn um den Jupiter nahe dem Planeten-fernsten Punkt angekommen – auch ein NavCam-Bild Rosettas vom 24.7. (die Mission bekommt auch ihre eigene Schallplatte, ganz kurz vor Schluss), die weitere Planung für Dawn bei Ceres, die Kamera-Steuerung von New Horizons, Fortschritte bei der Solar Probe Plus und Japans Hoffnung auf einen zweiten Hitomi, wieder mit einem NASA-Instrument. [1:45 MESZ]


28. Juli

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Heute vor 165 Jahren gelang das erste Foto der Sonnenkorona bei der totalen SoFi vom 28. Juli 1851: Die Umstände seiner Entstehung sind zeitgenössisch hier (vorletzter Absatz), hier (ab PDF-Seite 8) und hier (leider nur das Abstract online) beschrieben, und es ist z.B. auch hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier zu sehen. Der nächste Qualitätssprung der SoFi-Fotografie kam dann 1861 mit Warren de La Rue: Seine Originale waren 2001 in Stuttgart zu sehen – wo sie diesen Blogger so begeisterten, dass er ihnen später ’nach Hause‘ (in die Bibliothek der Royal Astronomical Society in London) hinterher reiste, um der Technik auf den Grund zu gehen.

Zahlreiche Beobachter im Westen der USA wurden letzte Nacht Zeugen des Wiedereintritts einer chinesischen Raketenstufe (mehr und mehr) – der unkontrollierte Reentry des größten Stücks Raumschrott seit Jahren! Auch der Satellit DSCOVR nun als Wächter des Weltraum-Wetters, was Amateure mit Komet C-G anfangen konnten (Bilder), der Komet PANSTARRS am 24. Juli, die Mineralogie des Meteor Crater in Arizona, die Psychologie dunklen Himmels – und eine neue Fachzeitschrift für Astronomie & Kultur, open access. [16:30 MESZ] Weitere Videos von der mittleren Phase und kurz vor dem Ende des Reentrys. [17:25 MESZ] Weitere Artikel hier, hier, hier, hier und hier. [20:15 MESZ. NACHTRÄGE: der Sturz der Stufe als Höhe gegen Zeit und auf Karten, das wohl beste Video (alt. & alt.), Zusammenschnitte weiterer hier, hier und hier, eine Langzeit-Belichtung und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier]

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Jetzt hatte auch der DNC seinen Auftritt eines Astronauten

mit Mark Kelly, der viermal in den Weltraum flog und über Gun Violence sprach – schließlich war seine Frau Gabby Giffords das Opfer eines Attentats, was sie aber nicht an einem starken Auftritt hinderte. Heute stehen zwei Raumfahrtereignisse an: die große Bahnkorrektur des Mars Express TGO mit einem 50-Minuten-Burn ab 11:30 MESZ und der Start einer Altas V mit einem NRO-Satelliten und wunderlichem Maskottchen (mehr, mehr und mehr) um 14:37 MESZ. [2:45 MESZ] Nach einer 52-minütigen Zündung des Triebwerks ist der ExoMars TGO auf bestem Mars-Kurs – und hier läuft der Webcast für den Atlas-Start: Wetter 100%, keine Probleme. [14:30 MESZ. NACHTRÄGE: ein Press Release von Roskosmos und Artikel hier und hier zu ExoMars] Die Atlas ist GO, und die letzten 4 Minuten des Countdown laufen. [14:35 MESZ]

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Wie üblich bei einer geheimen Nutzlast wurde der Webcast – Start, Booster-Abwurf und kurz vor dem MECO – nach wenigen Minuten abgebrochen: die Screenshots in groß. [14:45 MESZ] Ein Video der ersten Minuten – mehr Screenshots und ein Bild aus der Ferne. [15:00 MESZ] Dito hier, hier, hier und hier sowie ein Video aus einem Flugzeug, was die Rocketcam sah an diversen Anlagen am Cape – und ein, äh, Amateurfilm … [15:15 MESZ]

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Eine erste Nahaufnahme des Starts, auch noch ein Fern-Bild und ein detaillierter Artikel zum mutmaßlichen QUASAR-Start. Derweil gibt es mal wieder Zeit- und Kosten-Probleme mit SLS & Orion – und eine Studie findet, dass zum Mond fliegen ungesund ist (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr), wobei die Zahl der Probanden eher klein ist … [15:55 MESZ. NACHTRÄGE: … was nicht das einzige Problem ist; auch zum Atlas-Start ULA und USAF Releases, das übliche Pop-Video, weitere Bilder hier [alt.], hier, hier und hier und Artikel hier, hier und hier und zur drohenden Orion-Krise ein weiterer Artikel]


27. Juli

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Churyumov-Gerasimenko-Geröll vor einer Woche aus 9 km Entfernung von OSIRIS auf Rosetta aufgenommen – wo heute der Empfänger für Philae abgeschaltet wird, um Strom zu sparen (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr). Auch die Pläne für die Kartierung von Asteroid Bennu durch OSIRIS-REx, das Fehlen großer Krater bis 100-150 km hinab auf Zwergplanet Ceres, was für eine Neubildung der Oberfläche vielleicht durch eisigen Vulkanismus spricht (auch Artikel hier, hier und hier), der Oppositions-Effekt bei Zwergplanet Pluto, ein HangOut zum ExoMars TGO vor einem großen Bahnmanöver und der Mars-Ankunft, eine Atlas 5 für den 2020-er Mars-Rover der NASA, wie man das Lunar-Modul LM2 zeigen soll – und der SLS-Testflug weiter für Herbst 2018 auf dem Plan, mit Menschen im Mars-Orbit vielleicht schon 15 Jahre später und dazwischen der ARM. [2:15 MESZ] Philae-Nachrufe hier, hier, hier und hier (sein Kölner Kontrollzentrum wird bereits seit Ende 2014 [unten] für MASCOT umgewidmet), die Nutzlastverkleidung für OSIRIS-REx ist am KSC – und weiter reichlich vage Infos über einen von SpaceX für 2018 avisierten Marslander. [16:55 MESZ] Ein letzter Video-Update aus dem (Ex)-Philae-LCC in Köln. [18:45 MESZ. NACHTRÄGE: weitere Artikel hier, hier und hier]


26. Juli

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Beinahe eine Astrofoto-Ausstellung im Hbf von Köln

ist seit heute zu sehen – denn die durch deutsche Bahnhöfe tourende Ausstellung „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2015“ der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen ist reich an himmlischen Hintergründen. Wie bereits 2012 wartet sogar der Gesamtsieger mit Sternenhimmel auf, diesmal hinter einem Fuchs-Schatten, und für den ersten Preis der Kategorie Säugetiere war eigens eine Fotofalle auf die Milchstraße ausgerichtet worden, in der dann ein stattliches Wildschwein landete.

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In der Kategorie Landschaft wiederum gewann ein nächtlicher Halo samt Polarlicht, und eine andere Aurora fand lobende Erwähnung. Ebenfalls ausgezeichnet wurden diese Stern-Strichspuren – und der Mond über einer Wal-Fluke. In other news sind die 380 Seiten starken Proceedings der letzten Int’l Meteor Conference frei im Web erschienen – und ein Katalog mit über 7 Mio. Sternspektren, „the world’s largest database in the field“, vom chinesischen Guo Shou Jing Telescope, vormals LAMOST, und seines LAMOST Experiment for Galactic Understanding and Exploration (LEGUE). [23:45 MESZ]


24. Juli

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Saison der Leuchtenden Nachtwolken nähert sich dem Ende

So sagen es Erfahrungen, die Statistik und die detaillierte Chronik: In der dritten Juli-Dekade fällt die Zahl der NLC-Nächte deutlich gegenüber den vier 10-Tages-Intervallen davor, und dann ist es bald ganz vorbei. Aber in der Nacht 22./23. Juli sah es zumindest in Norddeutschland – eine Animation und ein Panorama aus Rügen – und weiter nördlich nochmal gut aus (Videos oben); weitere Erinnerungen an die Nord-Saison 2016 auch vom Niederrhein, aus München, Dänemark und Schweden. Derweil haben die soeben entschwindenden Sonnenflecken drei M-Flares in rascher Folge produziert (mehr und mehr), ist es 25 Jahre her, das der erste Planet eines Pulsars behauptet wurde, der aber bald widerrufen werden musste (wiederum bald gefolgt von den ersten echten), soll eine von Hanns Ruder konzipierte Ausstellung im ostbayerischen Bad Kötzting permanent installiert werden – und hat es am Radioteleskop von Jodrell Bank ein gewaltiges Musik- & Physik-Festival gegeben: Bilder auch hier und hier. [17:35 MESZ. NACHTRÄGE: und hier, hier und hier sowie Details eines Projektions-Effekts auf dem Teleskop – plus ein netter BBC-Beitrag zu den NLC 2016] Und gleich noch zwei weitere M-Flares zum Abschied. [22:55 MESZ]


22. Juli

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Die großen Sonnenfleckengruppen verlassen die Scheibe

Ein SDO-HMI-Bild des Paares von 22:53 MESZ (dahinter das aktuelle Bild) – weitere Aufnahmen von heute hier und hier, von gestern und vorgestern hier, hier und hier, auch im Kalzium-Licht. Plus Amateur-Lichtkurven der Sternbedeckung durch Pluto vom 19. Juli hier und hier, NLC über Dänemark in der Nacht 20./21. Juli sowie eine neues optisches Interferometer in New Mexico, das POLAR-Instrument für GRB-Polarisation im Optischen für Tiangong 2, 50 Jahre MPIfR, Nachthimmel-Zeitraffer-Clips in einem Video von der RNC am Anfang und Ende (zum Kontext siehe hier unten) – und wie man mit LEDs in der Straßenbeleuchtung richtig und falsch umgeht. [23:35 MESZ. NACHTRÄGE: noch mehr Infos zu diesem leidigen aber auch hoch aktuellen Thema]

Das nächste „Frontier Field“ Hubbles ist fertig

21. Juli 2016

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Beim aufwändigen „Frontier Fields“-Programm mit dem HST („Das Zentrum des ersten …“) werden besonders tiefe Aufnahmen von ausgewählten großen Galaxienhaufen gemacht, um durch denen Gravitationslinsen-Wirkung auf Galaxien dahinter Kosmologie zu betreiben: hier ein entsprechendes Bild eines weiteren Haufens, Abell S1063, und der von seiner Schwerkraft verstärkten und verzerrten bläulichen Hintergrund-Galaxien. Derweil scheint es möglich, dass die NASA ein neues Instrument für einen 2. Hitomi-Satelliten bereit stellt, den man in Japan anstrebt.

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Landezeit und -ort von Rosetta auf Komet C-G stehen fest

Gegen 12:30 MESZ am 30. September soll Rosetta in der Ma’at-Region den Boden berühren – hier ein früheres OSIRIS-Bild aus dieser Region. Die Wahl kam durch bahnmechanische wie wissenschaftliche Erwägungen zustande: In Ma’at wurden aktive ‚pits‘ gesehen.

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Bis unmittelbar vor dem Bodenkontakt – mit dem die Mission schlagartig enden dürfte – wird natürlich weiter geforscht: hier z.B. ein Ausschnitt aus einer OSIRIS-Aufnahme vom 16. Juli aus 13 km Abstand.

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Auch vom anderen aktiven Kleinkörper-Orbiter gibt es regelmäßig neue Bilder: die Dawn-Aufnahme eines Kraterrandes vom 16. Juni aus 385 km Höhe. Derweil sind es noch 50 Tage bis zum Start der Asteroiden-Mission OSIRIS-REx – und Japan möchte mit einem Sonnensegel zu den Trojanern Jupiters und wieder zurück.

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Die Sonnen(nkorona) und die Planeten Merkur, Venus und Erde aus der Sicht des Satelliten STEREO-A vor drei Tagen. Derweil macht die Merkur-Mission BepiColombo Fortschritte für einen Start im April 2018, hat der ExoMars TGO heute im 2. Anlauf (!) einen Triebwerkstest für ein großes Manöver am 28. Juli hinbekommen – und darf Curiosity jetzt autonom seinen Laser benutzen, das gab’s bei einem Planetenroboter noch nie.

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Einen 7 Meter großen Mond aus Bildern des Lunar Reconnaissance Orbiters will ein Künstler in den nächsten zehn Jahren an vielen Orten auf der Welt zeigen: Der ist zwar viel kleiner als der 25-Meter-Mond in einer Ausstellung in Oberhausen 2009/2010, aber der war nicht transportabel.

Ein ganzes Jahr Erdrotation aus Bildern von DSCOVR und seiner Kamera EPIC im Lagrange-Punkt zwischen Erde und Sonne zeigt dieses hektische Video – das sich bei 1:55 mal verlangsamt, wenn der Kernschatten des Mondes im März 2016 auffällig über Indonesien und den Pazifik zieht. Und heute vor fünf Jahren endete das Shuttle-Programm mit der letzten Landung eines Orbiters: ein umfassender Nachruf dieses Bloggers von damals.

Allgemeines Live-Blog vom 12. bis 20. Juli 2016

12. Juli 2016

20. Juli

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Hier jagt der Dragon die ISS heute hoch über den Himmel

Europas knapp 10 Stunden vor dem Einfang des Transporters durch die Astronauten, auf einer 15-Sekunden-Aufnahme dieses Bloggers in Königswinter: weitere der Bilder sowie Aufnahmen aus anderen Ländern hier, hier und hier plus ein Video des Paares – und beide eng zusammen aus Australien. Zum Einfang und Ankoppeln auch Fotos und Screenshots (mehr), das NASA-Blog (früher und noch früher) und Artikel hier, hier, hier und hier sowie der Wunsch von SpaceX nach mehr Landeplätzen – und die Zukunft der Safran-Rakete in Europa.

Ein Video vom Wiedereintritt der Oberstufe der Soyuz-Rakete über Neuseeland, die zuvor den jüngsten Progress gestartet hatte (mehr und mehr) und dessen Ankunft an der ISS (mehr, mehr und mehr plus ein Video) sowie ein mysteriöses Ereignis bei WorldView-2 mit Trümmerteilen aber weiter Bildern des Erdbebachters, das erfolgreiche Fallschirm-Versagen des New Shepard – und für diese kuriose Kurzgeschichte über Helmut Gröttrup und ein denkendes Ei hat es einen Literaturpreis gegeben. [23:55 MESZ – Ende]

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Komet C-G aus 12 km Abstand am 9. Juli von Rosettas Navcam aufgenommen – weniger als ein Vierteljahr verbleiben bis zum Ende. Derweil sind auf der Juno-Webseite die rohen Bilder der JunoCam vom Anflug verfügbar geworden, aus denen zum Beispiel dies gemacht werden konnte, es ist aber nicht leicht; auch die Mission jetzt und wie ihre Daten zur Erde gelangen. Heute vor 40 Jahren landete Viking 1 auf dem Mars, woran z.B. in Artikeln hier, hier und hier und NASA-Videos hier, hier und hier erinnert wird, der nächste NASA-Marsrover wird teurer als geplant mit über 2 Mrd.$, die Missionen Cluster & MSS zusammen haben die Mechanismen von Aurorae ergründet – und es gibt bereits Technologie-Entwicklungen für LUVOIR, ein Riesen-Weltraumteleskop in der Nach-Nach-Nachfolge von Hubble. [22:45 MESZ]


19. Juli

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Weiterhin ein Paar recht großer Fleckengruppen auf der Sonnenscheibe war heute zu sehen und – wie hier – mit einfachster Technik aufzunehmen: weitere Bilder im weißen Licht hier, hier, hier, hier, hier und hier sowie ein H-Alpha-Bild. Und es gab heute Morgen schon wieder NLC, über Deutschland in einem kompakten aber hellen Feld: weitere Bilder hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und ein kleiner Zeitraffer. [23:55 MESZ. NACHTRÄGE: eine Bilderserie seiner Entwicklung, Animationen hier und hier und noch mehr schöne Bilder des Displays]


18. Juli

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Ein namenloser alter 50-km-Impaktkrater auf dem Mars in synthetischer Schrägsicht des Mars Express. Auch Fortschritte beim NASA-Marsrover 2020 (mehr und mehr), der auch ein Mikrophon tragen soll, eine Ausschreibung für künftige NASA-Orbiter, die langen Irrwege eines bemannten Aufbruchs, wie der Venus Express durch die Wolken schaute, eine VLT-Aufnahme des Ziels von Hayabusa 2, ein langer Vortrag über Dawn, die gut 100 Exoplaneten der K2-Mission Keplers (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr), was es von Gaia genau geben wird, ein möglicher Ersatz 2020 für Japans verlorenen Satelliten Hitomi, die ersten 5 Jahre Spektr-R – und ein fettes Objektiv eines sowjetischen Aufklärungssatelliten ist jetzt zu kaufen … [23:55 MESZ]

Ein weiterer Zeitraffer der hellen NLC über Kiel am 13./14. Juli, die bereits diskutiert wurden – auch ein Artikel des dänischen NLC-Zeitraffer-Machers, der schon mehrfach ‚auftrat‘, die Aurora Australis von SOFIA aus während eines Fluges aus Neuseeland (mehr, mehr und mehr) und Aurora-Australis-Zeitraffer aus der Antarktis von der Station Neumann III.

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Zwei große Fleckengruppen heute um 16:53 MESZ vom SDO mit dem HMI-Instrument aufgenommen sowie ebenfalls heute von Amateuren hier, hier, hier, hier und mit einfachen Mitteln hier, gestern hier, hier und hier und vorgestern. Sowie unter Schwierigkeiten die Venus-Merkur-Konjunktion über Australien – und eine Initiative gegen die Abriss des Planetariumsgebäudes in Halle, das nach dem letzten Hochwasser aufgegeben wurde. [17:50 MESZ] Die Fleckengruppe im Größenvergleich mit der Erde. [19:00 MESZ] Eine Gesamtanalyse der NLC-Show 5./6. Juli. [19:30 MESZ]

plume

So sah die ISS-Crew den jüngsten Start eines Progress zu ihr, als die Abgaswolke der Rakete vom Licht der aufgehenden Sonne erreicht wurde: zu ihrem Start ein NASA-Blog-Report, Artikel hier, hier und hier, ein Video und Standbilder. Auch die weitere Soyuz-Politik der USA, eine russische Doku zu ökologischen Aspekten von Baikonur-Starts, der Return to Flight der Antares Ende August mit einem Cygnus, die Steigerung der Start-Rate von Space X – und heute um 6:45 fliegt der nächste Dragon zur ISS: die Aufzeichnung einer PK dazu und Artikel hier, hier und hier. [1:15 MESZ]

updown

Gestartet – und gelandet: Der Dragon ist unterwegs, und die Falcon-Unterstufe hat weich am Cape aufgesetzt. Ein Foto und ein Video vom Start, weitere Bilder der feurigen Spuren hoch und runter hier, hier (erläutert) und hier, ein Video der Landung, die zurück kehrende und wohlbehalten gelandete Stufe, noch mehr Bilder, die Abtrennung des Dragon, das Öffnen seiner Solarpanele – und der komplette Webcast und hier und hier zusammen fassende Artikel. [8:55 MESZ] Ein NASA-Blog-Report und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [11:35 MESZ] Ein NASA Release, immer mehr Bilder der Nacht in diesem Album, noch eine Strichspur und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, und hier. [17:35 MESZ. NACHTRÄGE: eine Strichspur mit Erläuterungen und weitere bemerkenswerte Bilder hier, hier und hier]


16. Juli

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Enorm helle Leuchtende Nachtwolken am 13./14. Juli

haben im Norden Deutschlands für Begeisterung gesorgt, reichten aber leider besonders weit nach Süden: mehr Bilder hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und (von diesem Blogger aus Süd-NRW gerade noch so) hier sowie eine Galerie und allgemeine Worte. Derweil ist die Sonne heute ziemlich fleckig (auch im Detail und das Wachstum der Gruppe), steht am 19. Juli die nächste Sternbedeckung durch Pluto bevor, in Europa gut sichtbar, wurde die VSW Graupa gerettet, hat das Radioteleskop MeerKAT erste Bilder geliefert, soll der CTA andere Cherenkov-Teleskope weit übertreffen – und wird das ArXiv 25 Jahre alt, eine der Primärquellen dieses Blogs, das den Preprint-Server bereits zum 20. feierte. [16:30 MESZ]


14. Juli

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Heute vor einem Jahr kam New Horizons dem Pluto am nächsten: hier eine weniger bekannte und nun neu prozessierte LORRI-Ansicht des Zwergplaneten vom 12. Juli 2015, auch zehn ausgewählte Bilder, ein simulierter Anflug und die wichtigsten Erkenntnisse des Besuchs (mehr, mehr und mehr).

epic

Der Mond vor der Erde aus Sicht des DSCOVR-Satelliten am 5. Juli 2016 – wobei offenbar bedenklich viele solche Bilder für unecht halten, mangels Verständnis simpler Zusammenhänge …

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Und Komet C-G am 4. Juli mit der Weitwinkelkamera von OSIRIS aus 13 km Abstand: auch Verarbeitungen davon und weitere aktuelle Rosetta-Bilder hier, hier und hier. Sowie ein Gesundheits-Check von MASCOT auf Japans Hayabusa 2, internationale Überlegungen, ob der Mond oder der Mars das nächste große Ziel sein sollen (mehr), die Übernahme eines Startkomplexes durch „Moon Express“ am Cape, weiter große Ankündigungen der ‚Part-Time Scientists‘, der Bau der Solar Probe Plus der NASA, 2019 als Starttermin von Proba-3 der ESA, kuriose Technologie für Spiegel von Teleskopen auf CubeSats, die Sierra Nevada Corp als Transporteur zur ISS, Hoffnung auf Stabilisierung der NASA-Programme mit dem SLS und der Orion – und erstmal sicher kein Absturz von Tiangong-1 in nächster Zeit (mehr und mehr). [23:55 MESZ]


13. Juli

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Die Schönheit der Leuchtenden Nachwolken im Juli 2016

bisher in drei Zeitraffer-Videos vom Morgen des 6. Juli aus Frankreich, von mehreren Juli-Nächten in Dänemark und von der Nacht 12/13. Juli nördlich von Berlin (sowie die dänische Perspektive davon); auch in der Nacht 11./12. Juli hatte es ein nettes Display gegeben, das auch diesem Blogger knapp vor die Linse kam. Derweil sieht ein Paper einen Trend zu mehr NLCs durch den Klimawandel, welcher diesem Paper zufolge auch die Wolkenmuster der Erde wie vorausgesagt spürbar verändert hat, der vor allem für seinen gezeichneten Mondatlas bekannte tschechische Astronom Antonín Rükl ist gestorben – und in diesen Tagen zieht der Mond wieder an Mars, Antares und Saturn vorbei (Grafik), bevor es im August noch interessanter wird. [23:55 MESZ]

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Eins der ersten Bilder der JunoCam aus dem Orbit um Jupiter ist soeben veröffentlicht worden: Es entstand am 10. Juli aus 4.3 Mio. km Entfernung. Während des gesamten ersten Orbits sind Bilder geplant, die schärfsten natürlich bei der Rückkehr zum Jupiter am 27. August. Auch die präzisen Argumente, warum Juno dann keinen Geschwindigkeitsrekord aufstellt, 12 Jahre Erforschung der Saturn-Magnetosphäre durch Cassini – und die Wiederaufnahme der Arbeit Curiositys nach dem Safemode. [0:45 MESZ] Ein JPL Release und Artikel hier und von diesem Blogger hier zur JunoCam. [3:40 MESZ] Eine verarbeitete Version des Jupiter und weitere Artikel hier, hier und hier. [23:25 MESZ]


12. Juli

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Ein großes Kuiper-Belt-Objekt auf einer elliptischen Bahn

bis etwa 130 au von der Sonne weg ist von einem großen Suchprogramm entdeckt worden: Die Grafik zeigt seine Bahn und den aktuellen Ort sowie frühere Entdeckungen der Survey in 2 Keilen. Mit dieser sortierbaren Tabelle (Pfeile im Header klicken) kann man erforschen, wie selten die Eigenschaften von 2015 RR245 sind oder auch nicht: Nur in der Kombination Größe – sehr grob 700 km – und Halbachse/Aphel kommt etwas Besonderes heraus. Aber ein Zwergplanet ist es deswegen – Schlagzeilen wie hier oder hier oder hier oder hier zum Trotz – natürlich noch lange nicht, zumal noch mehrere deutliche größere KBOs auf der Warteliste stehen. Auch eine Feuerkugel über Spanien (mehr und mehr), Komet PANSTARRS am 9. Juli, der chaotische Orbit von Halley, eine elaborierte Hypothese zu mutmaßlichem Schall von Polarlichtern – und ein schönes All-Sky-Bild aus Brasilien. [1:15 MESZ]

Weitere größere Artikel

11. Juli 2016

Heute vor 25 Jahren: bei der Riesen-SoFi in Mexiko, von der die Spuren im Web aber bescheiden sind.

Jung-Planet abgelichtet – in einem Dreifach-System! Auch ESO, U of A und NASA Releases, ein AMA und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [NACHTRAG: und die Originalarbeit open access].

Planetenseminar … mit Zugaben, insbesondere einer Mond/Jupiter-Konjunktion.

Leuchtende Nachtwolken 2016: die größte Show am Morgen des 6. Juli (vom DLR auf Facebook und Twitter geteilt) – auch das Protokoll eines erstaunlichen Morgens mit zahlreichen Bildern.

Lampen-Palaver über LED-Straßenlampen im Dorf des Bloggers.

Juno in perfektem Jupiter-Orbit angekommen! Und zuvor NASA-Sonde Juno: Fünf Tage bis zum Jupiter.

Feuerwerke, künstlich & natürlich, womit ein wilder Sonnenuntergang gemeint ist.

Rasender Stern im Milchstraßenzentrum genau im Blick dank GRAVITY am VLT: eine PM des MPIA, ein verwandter CNES Release und ein Artikel.

Im Erdbeer-Wahn, auch When the full moon meets the summer solstice und Kosmische Ansichten in und bei Bochum – dazu eine 200-Jahres-Tabelle, AutoCalc als Tool dafür (mehr und mehr) plus hier und hier zwei fiese Beispiele.

Riesenwurz und kosmisches Quartett erneut aus Mond, Mars, Saturn und Antares.

Professional astronomer lets the crowd fund her science on KIC 8462852 – auch Artikel dazu hier, hier und hier und frühere Papers hier, hier und hier und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Gravitationswellen: die zweite sichere Detektion! Auch Press Releases von NAO, Southampton, UWM und LMSU und Artikel hier, hier, hier, hier und hier sowie eine PM des AEI und einer GW-Konferenz in Hannover und ein Artikel zu einer anderer Nachweismethode im Weltraum.

Abenteuer Poppelsdorf und Poppelsdorf reloaded mit Ansichten der Alten Sternwarte in Bonn.

Neuer Präzisionsatlas der Lichtverschmutzung vorgestellt – und Involuntary data journalism, der darob nötig wurde (mit Formeln hier, hier und hier und eigenen Messungen hier, hier, hier, hier und hier). Auch eine italienische Webseite, das Ganze als Buch, eine Weltkarte, ein interessantes Echo aus dem Ruhrgebiet zur dunklen Elfringhauser Schweiz, ein anderes aus Singapur (mehr, mehr und mehr), Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und mehr Links.

Und wieder versinkt die Sonne feurig hinter dem Horizont, wie auch schon am Tag zuvor mit Fake-SoFi – und noch früher der große Sonnenfleck extrem am Rand (unten).

Testsatellit beweist: Gravitationswellenjagd im Weltraum möglich, nämlich der LISA Pathfinder – hier und hier weitere Artikel.

Pückler im Planetarium: eine kuriose astronomiegeschichtliche Entdeckung in der Bundeskunsthalle.

„Spannung“ um die Hubble-Konstante: der Stand der Dinge bzgl. H0 seit Planck für Verwirrung sorgt – auch das Paper, Press Releases hier und hier und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier sowie hier, hier und hier Anmerkungen zu PR-Problemen und Papers mit einem noch größeren H0 und einem Versuch der Versöhnung der Daten.

Wir kaufen uns ein Teleskop … für 400 Millionen € ein E-ELT.

Erdschein des Mondes als Messgerät für die Erde: auch das Paper, ein Press Release, eine Art Homepage mit dem Original-Proposal, ein Paper von 2001, eine Story von 2004, Infos zu CERES hier, hier und hier und eine verwandte Fragestellung zum Mondlicht.

Allgemeines Live-Blog vom 6. bis 10. Juli 2016

6. Juli 2016

10. Juli

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Das Innenleben des Krebsnebels auf einer Hubble-Aufnahme der Umgebung des Pulsars, des rechten der beiden hellen ‚Sterne‘ nahe der Bildmitte: ACS-Bilder durch lediglich zwei Filter (bei 550 und 606 nm) wurden hier fantasievoll eingefärbt. Auch der Termin der ersten Katalog-Veröffentlichung des Astrometrie-Satelliten Gaia am 14. September mit bis zu 1.5 Milliarden Sternen (die Daten werden über dieses Portal verfügbar und am besten via ADQL abgefragt), die Veröffentlichung eines einsamen Resultats von Hitomi, bevor sich der Röntgensatellit zerstörte (weitere Press Releases hier, hier, hier und hier und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier), Planetensuche durch Studenten mit Kepler, Indiens kommender Sonnensatellit Aditya-1, ein möglicher Wiedereinstieg der NASA bei eLISA, Erkenntnisse von Cluster zur leckenden Erdatmosphäre, eine drohende Datenlücke bei US-Wettersatelliten – und erste Erfahrungen mit dem neuen deutschen Kleinsatelliten BIROS im Orbit. [18:00 MESZ – Ende]

Juno schaltet langsam ihre Instrumente wieder ein

Während des Alles-Oder-Nichts-Manövers zum Einschuss in den Jupiter-Orbit war die Nutzlast des Nunmehr-Orbiters Juno – Star des Wochen-Videos der NASA oben – komplett ausgeschaltet, aber das ändert sich jetzt: Bereits am 6. Juli wurden 5 Instrumente wieder aktiviert, und der Rest soll bis zum Monatsende folgen. Erstmal gibt’s aber eine kleine Bahnkorrektur am 13. Juli, wobei der gewünschte 53.4-Tages-Orbit aber schon jetzt erreicht ist: Am 27. August ist Juno also wieder am Jupiter, dann mit aktiver Nutzlast – und um dem 1. September sollte es schon erste Ergebnisse geben. Die NASA erinnert aber daran, dass pretty pictures nicht das primäre Ziel der Mission sind. Derweil hat sich der Amateur-Planeten-Spezialist Christopher Go am 2.5-m-Teleskop auf dem Mount Wilson betätigen können, in Unterstützung der Mission – auch weitere Press Releases der Unis von Arizona und Colorado, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, ein Radio-Interview, was nach Juno kommt (mehr), eine fälschliche Ehrung der Mission durch Guinness (erläutert hier, hier und hier), die Physik des GRF und noch mehr Jupiter-Forschung. Plus die Extended Mission von New Horizons, potenziell eisreiche Krater auf Ceres in Dawn-Karten (mehr und mehr), die Start-Vorbereitungen von OSIRIS-REx, ein aktuelles OSIRIS-Bild von C-G, der harmlose Safe Mode von Curiosity, Spuren von Wasser in einem der größten Täler auf dem Mars vom Mars Express – und Erkenntnisse des MRO zu CO2-Frost und Staub im Marsboden. [17:30 MESZ]

Alfons Gabel, SoFi- und Sternbedeckungs-Fan, 1952 – 2016

Gerade hat dieses Blog die Todesanzeige von Alfons Gabel erhalten, der bereits am 30. Juni mit nur 63 Jahren „nach schwerer Krankheit“ verstarb, wie die Astronomische Gesellschaft Urania ergänzt. Gabel hatte dieser Blogger 1983 auf der Zentrallinie der großen Sonnenfinsternis in Indonesien kennengelernt, denn SoFis waren eine große Leidenschaft Gabels – ebenso wie Sternbedeckungen: Auf die Reise zu einer streifenden Sternbedeckung während einer totalen MoFi in Namibia 2004 hatte Gabel diesen Blogger gelockt. Und er war der Star auf einem Workshop zur Ring-SoFi 2005 („Epilogue“): Das „particularly dramatic video“ im 3. Absatz hatte er aufgenommen. So lebt Alfons Gabel in der Erinnerung derer, die den überaus unterhaltsamen Sternfreund kennen lernen durften, ebenso weiter wie in manch ungewöhnlichem Bild- und Filmdokument. [16:25 MESZ]


9. Juli

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Überarbeitete Soyuz nach 2-Tages-Reise gut angekommen

Sogar 6 Minuten früher als angekündigt hat die Soyuz mit den vielen Modifikationen zwei Tage nach dem Start problemlos an der ISS angedockt: auch Video-Clips von Fly-Around, Annäherung und Andocken. Plus Probleme mit MUOS 5 auf dem Weg zum GEO (mehr, mehr und mehr), ESA-Ideen für Satelliten gegen Raumschrott – und Deep-Space-CubeSats auf der Suche nach einer Mitflug-Gelegenheit. [6:15 MESZ] Ein NASA-Blog-Eintrag und Artikel hier und hier zum Andocken. [7:10 MESZ] Ein Blog-Eintrag zum Umsteigen in die ISS und weitere Artikel hier, hier, hier und hier. [23:55 MESZ]

Und nochmal die Leuchtenden Nachtwolken vom Morgen des 6. Juli (s.u.) aus dem U.K., wo immerhin das noch funktioniert: auch weitere Bilder hier und hier [NACHTRÄGE: und aus Polen mit Gewitter, aus der Eifel und aus Frankreich]. Plus ein neues Instrument für ein 50 Jahre altes Teleskop mit 1-m-Spiegel im Kontrast zu einer verlassenen Sternwarte und einem restaurierten alten Radioteleskop sowie dem weiter ungewissen Schicksal des TMT, eine Mathe-Kuriosum im Sonnensystem – und die Mondsichel beim Jupiter jetzt und in heute Abend (mehr). [5:30 MESZ. NACHTRÄGE: das Mond-Jupiter-Paar heute in Australien (mehr), Tasmanien (mehr), Deutschland (unten mehr) und anderswo]


8. Juli

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C-Gs Kern mit 16 cm/Pixel aus 9 km Abstand am 3. Juli mit der NAC von Rosettas OSIRIS aufgenommen (oben; ein Ausschnitt mit voller Schärfe) sowie eine OSIRIS-WAC-Augnahme vom 2. Juli aus 14.5 km Abstand (Mitte) und eine NavCam-Aufnahme vom 25. Juni aus 16.7 km – auch ein niederländisches Mini-Radioteleskop für Chang’e-4 auf der Mondrückseite (mehr und mehr), Curiosity in einem Safe Mode (mehr), was Oppy so treibt, Erkenntnisse des MRO zu RSL auf dem Mars (mehr), die mögliche Entstehung der Marsmonde durch einen Impakt (mehr, mehr, mehr und mehr), die präbiotische Chemie auf Titan [alt.], solare Magneteffekte am Saturn – und die lange Reise von New Horizons. [1:45 MESZ]


7. Juli

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Um 3:36:41 MESZ sollen diese drei in den Orbit starten, um die ISS am 9. Juli um 6:12 MESZ zu erreichen: Die inzwischen ungewohnt lange Reise hängt mit dem Testen von Upgrades der Soyuz-Kapsel zusammen; auch mehr Bilder der Expedition 48 und hier und hier laufende Updates zu Start und Flug. [2:50 MESZ]

Expedition 48 Wave Farewell

Ein nächtlicher Videoclip vom Einsteigen, die Details des Flugverlaufs, ein Portrait von Kate Rubins, ein weiterer Artikel – und ein Live-Feed von Roskosmos mitsamt der Musik, die die Kosmonauten gerade hören! [3:05 MESZ]

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Die Rakete auf der Rampe in der Morgendämmerung, inzwischen ist es hell geworden – und in 6 Minuten geht’s los. [3:30 MESZ] Und pünktlich ist es losgegangen – und der Start aus der NASA-Übertragung mit anderen Perspektiven. [3:40 MESZ] Diesmal sendet Roskosmos mit Splitscreen – sieht eher aus wie ein Ariane-Start … und die Soyuz ist abgetrennt und im Orbit! Weiter geht’s auf diesem Kanal. [3:45 MESZ]

Expedition 48 Launch

Das erste echte Foto vom Start – natürlich wieder von Bill Ingalls von der NASA. Und die Ankunft im Orbit und schnelle Artikel hier und hier. [3:55 MESZ] Ein Clipchen aus dem Orbit, das NASA-Blog zum Start und ein deutscher Artikel. [4:10 MESZ]

Expedition 48 Launch

Ein ungewöhnlich cooles Foto des Starts (auch mit Ingalls als Credit – mindestens eins stammt demnach von einer automatischen Kamera) und der NASA Release dazu, plus Artikel hier und hier. [4:25 MESZ] Und hier, hier und hier. [4:45 MESZ] Die Roskosmos-Version des Starts – komplett anders als bei der NASA. [4:55 MESZ] Noch ein Artikel. [5:25 MESZ] Ein weiterer NASA-Blog-Entry, ein paar Statements der Amerikanerin, weitre Bilder vom Start, Artikel hier, hier, hier, hier und hier – und was mit der letzten Soyuz zurück kam. [23:55 MESZ. NACHTRAG: die obige Szene in Bewegung und in weniger gutem Winkel (Bild 6) sowie der Start als 360°-Video mit fortfliegendem Schuppen (auch mal nach hinten gucken!) und weiteren Bildern – und die Meteor-Kamera für die ISS (ganz unten letzter Halbsatz) ist nun installiert worden]


6. Juli

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Gigantische leuchtende Nachtwolken über Deutschland

hat es heute Morgen gegeben, nachdem sich das Display bereits am Vorabend gut entwickelt hatte – insgesamt wohl die größte Show in Mitteleuropa seit der Nacht 3./4. Juli 2014): hier drei Weitwinkel-Aufnahmen dieses Bloggers, auch 24 Bilder in groß und ein Protokoll mit 39 Aufnahmen [NACHTRAG: und ein Artikel dieses Bloggers]. Dazu ein instruktiver Zeitraffer und mehr Fotos aus anderen Orten in der Nähe, weitere Bilder aus Deutschland (mehr und mehr) und dem UK (mehr, mehr und mehr) – und von früher eine Aurora & NLC zusammen aus Kanada. Plus die Ramadan-beendende Mondsichel gestern aus Frankreich, Namibia und den USA, was den Erwartungen entsprach (weitere Vorberichte hier und hier), eine Schaltsekunde am Jahresende – und immer Ärger um blaue LEDs in der Straßenbeleuchtung.

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Hier landet gerade der Super Pressure Balloon der NASA mit dem Compton Spectrometer and Imager (COSI) in Peru und sieht seinen eigenen Schatten – 46 Tage und 20 Stunden war er in der Luft geblieben! Auch zur Fertigstellung des Riesenradioteleskops FAST chinesische Artikel hier [alt.] und hier, ein TV-Clip und Bilder und ausländische Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [NACHTRÄGE: und hier, hier und hier], Fortschritte beim Square Kilometer Array (mehr, mehr und mehr) – und ein historisches Fundstück: ein IAU-Zirkular von 1970 zu den Schüssen auf ein Teleskop in Texas … [23:45 MESZ]

Live-Blog zur Ankunft von Juno am Jupiter

3. Juli 2016

5. Juli

Der komplette Anflugsfilm der JunoCam, vom 12. bis 29. Juni, als der Abstand von 16 auf 5 Mio. km sank – auch weitere Artikel hier, hier, hier, von diesem Blogger hier, hier und hier. [7:55 MESZ] Die Bilder aus dem Anflugs-Video aufaddiert, Aufzeichnungen der heutigen PK [alt.] und der Live-Sendung von der JOI, Press Releases von SwRI und ULA, australische Expert Reaction und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [10:05 MESZ] Ein großes NASA-Album mit JPL-Bildern von Juno-Events, weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – und noch ein Live-Blog. [15:45 MESZ]

Bestätigt: guter Orbit und auch wieder Strom für Juno

Nach all zu langem Warten kam endlich indirekt die ersehnte Mitteilung: Junos Solarzellen sind wieder auf die Sonne ausgerichtet – und noch später dann die amtliche Bestätigung. [6:45 MESZ]

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Ein strahlender Principal Investigator auf der Pressekonferenz danach, die gerade begonnen hat. Ein Press Release und weitere Artikel hier, hier und hier. [7:05 MESZ] Bisher gibt es nur Töne, die Telemetrie beginnt erst in diesen Minuten wieder – Genaues zur Navigation lässt sich daher noch gar nicht sagen. [7:10 MESZ]

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Juno ist jetzt bereits in einer Art Jupiter-Orbit!

Denn rund 20 Minuten des Burns sind vergangen, und der Dopplereffekt auf dem Funkträger zeigt, dass der Bremseffekt im grünen Bereich liegt. Beim Erreichen der Marke kam sogar Applaus im Kontrollraum auf. Mit jeder weiteren Minute kommen wir dem Zielorbit näher. [5:40 MESZ] Leider gibt’s dem Doppler-Plot nicht zu sehen, die einzige Informationsquelle über den Fortgang des Burns – vor 21 Jahren bei Galileos JPI war das anders gewesen … [5:50 MESZ]

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„Welcome to Jupiter!“ Juno hat per Ton gemeldet, dass der Burn beendet ist – und offenbar genau das Ziel erreicht hat. Großer Jubel im Kontrollraum. [5:55 MESZ. NACHTRAG: alternativer Clip] Der Burn hat 2102 Sekunden gedauert, lag nur eine Sekunde daneben. Jetzt muss Juno die Rotation wieder verlangsamen und sich wieder in die Sonne drehen: Erst dann kann aufgeatmet werden. [6:00 MESZ] Juno dreht sich wieder in die Sonne. Auch eine Jubel-Szene in einem anderen Kontroll-Raum – und erste Artikel hier, hier und hier sowie ein anderes Live-Blog. [6:10 MESZ] Weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [6:25 MESZ] Die Informationspolitik der NASA lässt gerade sehr zu wünschen übrig: Null Informationen über den Fortgang der Operation! [6:35 MESZ]

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In einer knappen Stunde – Spacecraft Event Time – soll das Triebwerk zünden, was 5:18 MESZ Earth Received Time entspricht: Juno ist noch 200’000 km vom Jupiter entfernt und 112’500 km/h schnell. Die Telemetrie ist aus, stattdessen kommen simple Signaltöne – und die Sonde dreht sich für den Burn: So lange gibt es keine Sonnenenergie. [3:35 MESZ] Eine Livesendung beginnt jetzt hier – und in SCET beginnt die Zündung. [4:30 MESZ] Die Umschaltung auf die Low-Gain-Antenne hat stattgefunden – und die Nutations-Dämpfung nach der Drehung hat begonnen und geendet: Die Signaltöne kommen wie geplant rein. [4:45 MESZ] Juno hat seine Rotation von 2 auf 5 U/m erhöht, um für den Burn stabiler zu sein – das Manöver kam einige Minuten früher als in der Timeline, aber das ist o.k. [4:55 MESZ] Der Burn hat begonnen!!! Es gab die entsprechenden Töne und einen klaren Effekt im Doppler-Signal. [5:20 MESZ] Der Moment der Zündung im Webcast und im Auditorium – etwa 20 der geplanten 35 Minuten sind nötig, um irgendeinen Orbit zu erreichen. [5:25 MESZ]

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Das letzte von ca. 1500 Bildern der JunoCam im Anflug

auf den Jupiter, die bis zum 29. Juni entstanden sind, aus 5.3 Mio. km Abstand und mit dem Großen Roten Fleck und zwei der Monde – auch Antworten auf Fragen zu der Auflösung der Kamera, der Planung der Aufnahmen und Beobachtungen der Monde, der Daten-Übertragung und der Strahlungsresistenz der Elektronik. Plus ein langer Vorschau-Artikel, ein britischer TV-News-Clip – und die Situation im Raum vor 10 Minuten. [0:00 MESZ] Ein kurzer NASA Release ohne besondere Vorkommnisse. [0:15 MESZ] Harte Zahlen zu Junos Geschwindigkeit in der Periapsis hier, hier und hier. [0:45 MESZ] Etliche Fotos von der PK gestern. [1:20 MESZ] Juno ist inzwischen näher am Jupiter als der Mond an der Erde und fast 100’000 km/h schnell. Und ganz Goldstone lauscht. [2:25 MESZ] Wer keine Lust hat, Eyes on Juno zu installieren, kann diese Simulation einfach hier live verfolgen. Und Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier. [2:45 MESZ] Gemäß der Timeline – z.B. hier und hier wird Juno – inzwischen weniger als 100’000 Meilen vom Jupiter entfernt – in 3 Minuten auf die Medium-Gain-Antenne umgeschaltet und mit dem Kommunizieren des Status über Signal-‚Töne‘ beginnen. In Earth Received Time natürlich: Alles ‚passiert‘ am Jupiter 48 Minuten früher. [3:10 MESZ]


4. Juli

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Die Situation jetzt, rund sechs Stunden vor der Zündung, wie sie Eyes on Juno sieht – auch eine Aufzeichnung der Pressekonferenz heute, allerlei JPL-Juno-Links für Bildungszwecke, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, ein Radio-Interview – und Amateur-Beobachungen von kleinen verschmelzenden Stürmen auf dem Jupiter im Juni. [23:15 MESZ]

Im Anflug auf den Jupiter – aus der Sicht der JunoCam

Eine gerade veröffentlichter Filmclip – auch ein BBC-Clip und Artikel in mehreren Sprachen hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [15:55 MESZ] Ein Kommentar zum Video, wo noch viel fehlt, weitere Artikel hier, hier, hier und hier, noch ein Vorschau-Video – und in 20 Minuten ist die letzte PK vor der JOI. [17:40 MESZ] Die PK läuft auch hier; ein weiterer Artikel und was zur Wortwahl … [18:00 MESZ]

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Handfeste Demonstration der Drehungen bei der Orbit Insertion während der Pressekonferenz – Juno ist so programmiert, dass das Bremsmanöver selbst bei einer strahlenbedingten Störung wieder aufgenommen wird: Es gibt ja nur diese eine Chance. [18:15 MESZ] Das allerletzte Bild der JunoCam, kurz bevor sämtliche Instrumente abgeschaltet wurden. [18:25 MESZ] Die Durchquerung des Bugschocks kam später als erwartet (aber noch innerhalb möglicher Modellvorhersagen): Die Jupitermagnetosphäre war damals vom Sonnenwind zusammen gepresst. Über den Zustand jetzt besagt das wenig. Und das mit der JOI alles gut gegangen ist und der Orbiter sich wieder korrekt gedreht hat, wird man gegen 6:30 MESZ – also in genau 12 Stunden – wissen. [18:35 MESZ]

Ein aktueller Jupiter-Rotationsfilm aus einer Amateur-Gesamtkarte vom Juni, ein Artikel über einen anderen bekannten Amateur, der Juno zuarbeitet, ein Interview mit dem PI der Mission, weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – und Erinnerungen an den Start vor 5 Jahren und die acht Vorgänger Junos, wenn man Ulysses mitzählt. [1:45 MESZ] Australien in Erwartung, Juno-Beiträge aus Lüttich, weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, ein Mini-Clip – und eine dynamische Forscherin. [9:45 MESZ]


3. Juli

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Juno ist bereits im System der Galileischen Monde

Die Ankunft der Sonde Juno am Jupiter (mehr) steht bevor: Bereits heute gegen 20:00 MESZ wurde die Bahn von Callisto gekreuzt, morgen sind um 13:00, 19:30 und 23:15 MESZ auch Ganymed, Europa und Io dran – der Fortschritt kann (simuliert) ‚live‘ mit Eyes on Juno verfolgt werden. Für 18:00 MESZ ist das letzte Briefing vor dem Orbit-Einschuss geplant und übermorgen ab 4:30 MESZ eine Live-Sendung. Zuvor um 3:16 MESZ sollte Juno begonnen haben, die richtige Position für die Triebwerkszündung einzunehmen: Alle Angaben zu Ereignissen an Bord sind hier in ‚Bodenempfangs-Zeiten‘, also wenn entsprechende Funksignale die Bodenkontrolle erreichen würden. Um 4:41 MESZ wird auf die Low-Gain-Antenne umgeschaltet, um 4:46 MESZ zwecks stabilerer Rotation von 2 auf 5 U/m beschleunigt, und um 5:18 MESZ beginnt die 35-minütige Triebwerkszündung für den Orbit-Einschuss: Gegen 6:00 MESZ sollte klar sein, wie es gelaufen ist, und um 7:00 MESZ gibt es ein Briefing dazu. [23:00 MESZ]

Allgemeines Live-Blog vom 28. Juni – 2. Juli 2016

28. Juni 2016

2. Juli

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Ein Ausschnitt aus der ‚tiefsten‘ Durchmusterung eines großen Himmelsareals bisher, dem Data Release 11 der Ultra Deep Survey (UDS) im Rahmen der UKIRT Infrared Deep Sky Survey (UKIDSS) – ein visuell-infrarotes Falschfarben-Bild durch B-, z- und K-Filter, mit Zoom-Tool ins Gesamtbild dahinter. Die UDS gilt als die tiefste Nah-IR-Durchmusterung eines großen Himmelsfeldes von 0.8 Quadratgrad, die 250’000 Galaxien zeigt, um deren Entwicklung es geht. Auch nächtliche Zeitraffer-Aufnahmen über Chinas FAST [NACHTRAG: die Fertigstellung der 500-m-Schüssel], Komet PANSTARRS am 24. Juni, der Mars [NACHTRAG: heute und] neben einem Sternhaufen gestern, der Himmel im Juli, Artikel aus Marokko und dem UAE mit Astronomen als Ramadan-Experten – und die Gründung einer Stiftung in Berlin, die beide Planetarien und beide Sternwarten unter einem Dach betreiben soll. [18:35 MESZ – Ende]


1. Juli

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2. New Horizons-Flyby genehmigt / Dawn bleibt bei Ceres

Die NASA hat sich heute entschieden: Die Fortsetzung der Reise von New Horizons – hier Bildverarbeitung an Plutos Sputnik Planum, an der sich auch Fans beteiligen – zum kleinen Kuiper-Gürtel-Objekt 2014 MU69 kann stattfinden, das am 1.1.2019 erreicht wird. Insgesamt wurden neun Verlängerungen interplanetarer Missionen befürwortet (nicht alle sicher finanziert), auch von Dawn, dessen Primärmission gerade zuende ging und für den nach neuen Aufgaben gesucht worden war: Im Gegensatz zu einer kuriosen Falschmeldung gestern wird nicht zu einem Asteroiden weiter geflogen sondern im Orbit um Ceres verblieben, deren Perihel naht. Auch der Betrieb des kleinen kanadischen Astro-Satelliten MOST gegen Geld für Messzeit, was das JWST für die Kosmologie tun kann, wie einem Landsat die ISS vor die Linse kam, ein Betankungs-Experiment mit Chinas neuem Satelliten (leider ohne jedes Detail) – und eine große Bürger-Anhörung durch die ESA, mit je 100 demografisch Auserwählten pro Mitgliedsland. [21:45 MESZ] Artikel zur Dawn-Entscheidung hier und hier und zu New Horizons, was sonst im Sonnensystem passieren soll – und mehr zur jüngsten Mission Chinas. [23:45 MESZ]


30. Juni

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Juno ist im Jupiter-System angekommen! Am 24. Juni wurde der Bugschock der Magnetosphäre des Riesenplaneten durchquert, wie die soeben auf einer noch laufenden Pressekonferenz gezeigten Messungen (y = Frequenz, logarithmisch) oben zeigen. Darunter ein neues Video von UV-Aurora-Aufnahmen des Hubble Space Telescope im Vorfeld der Ankunft Junos: Press Releases hier, hier, hier und hier, Artikel hier, hier und hier und zum Vergleich HST-Jupiter-Aurorae von vor 25, 20 und 16 Jahren. Und unten ein neues JunoCam-Bild vom 28. Juni aus 6.2 Mio. km Abstand; weitere Juno-Artikel hier, hier und hier – und es gibt ein paar neue Details (alt. und ein Artikel) zur Versenkung Rosettas am 30. September. [19:30 MESZ. NACHTRÄGE: mehr Artikel dazu hier, hier, hier und hier] Nähere Erklärungen zum oberen Plot des Waves-Instruments und weitere Messungen von ihm – beide auch mit Sonifikation. [19:45 MESZ] Ein NASA Press Release dazu – und gerade streamt hier eine weitere NASA-PK, speziell zu Outreach-Fragen. [20:10 MESZ] Eine merkwürdige Veranstaltung – kostenlos ist das Ergebnis jedenfalls nicht. [20:40 MESZ] Ein weiterer NASA Release: Ab heute fliegt Juno mit Autopilot. Und ein 360°-Video über die Mission. [20:45 MESZ] Ein paar Bilder von der Pressekonferenz. [23:40 MESZ. NACHTRÄGE: Aufzeichnungen derselben hier und hier und eine Zusammenfassung der ersten Forschungen, JPL, Cornell und JHU APL Releases, noch eine Timeline, weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – und Jupiter-Forschung ganz anderer Art]

15 Meteoriten nach der Arizona-Feuerkugel vom 2. Juni

sind inzwischen gefunden worden, auf Land der White Mountain Apachen – auch ein Meteoriten-Treffer eines Hauses in Thailand, ein möglicher Doppel-Impakt in Marokko und der dubiose „Asteroid Day“ heute: siehe dazu hier („Kritik an …“), hier („Eine außerordentlich …“, letztes Unter-Item) und hier zu den konkreten Zahlen. Auch der Mars am 25. Juni, eine Neptun-Bedeckung durch den Mond, der Beginn der NLC-Saison, kuriose Wildtier-Fotos vor Sternenhimmel, der geplante Abriss des Planetariums in Halle, Reformen beim ArXiv, eine Riesenkamera für ein 2.5-m-Teleskop, neuer Widerstand pro Astro auf Hawaii – und das Riesen-Radioteleskop FAST in China ist praktisch fertig, mit First Light im September. [2:05 MESZ]


29. Juni

Der Status der Rosetta-Mission 3 Monate vor ihrem Ende

mit der Landung auf dem Kometenkern – auch eine Animation von Rosettas Schatten auf dem Kern, ein Vortrag über Rosetta von gestern, die Aufklärung der hellen Ceres-Flecken als Natriumkarbonat (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr [NACHTRAG: und mehr]), die Analyse der Itokawa-Proben von der ersten Hayabusa-Mission, wie OSIRIS-REx Bennu kartieren wird, die Frühgeschichte Merkurs, der geologische Kontext der Landestelle von Apollo 17, eine Animation von Akatsuki-IR-Bildern der Venus-Wolken, was der Venus Express über ihren Magnetschweif fand, die Entdeckungen von Curiositys ChemCam, die Physik der Staubteufel auf dem Mars – und wie New Horizons‘ 2. Ziel gefunden wurde.

Luftaufnahmen des nächtlichen Reentry des letzten Cygnus, auch Amateurbeobachtungen des jüngsten Geheim-Satelliten, der Satellit DSCOVR bald als Weltraum-Wetter-Wächter – und eine Image-Kampagne zur Raumfahrt des BDLI. [23:55 MESZ]


28. Juni

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Das war der zweite Test eines Boosters für die SLS-Rakete

vor wenigen Minuten in der Wüste von Utah nach einer Verspätung um eine Stunde: Screenshots aus dem Webcast der zweiminütigen Zündung und unmittelbar danach. Auch die gesamte Zündung und ein paar Clips daraus, weitere Screenshots hier und hier, ein Bild aus der Ferne, Artikel hier, hier und hier und ein Vorschau-Clip. Auch die Fortschritte mit dem Orion-SM, die mögliche Auflösung der ISS, eine Verschiebung des Antares-RTF, Chinas Tiangong 2 vor dem Start – und der erste Flug von Chinas Langer Marsch 7 mit einer Testkapsel, einem Service-Satelliten und mehr: Bilder auch hier und hier und weitere Artikel hier (früher, noch früher), hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier. [17:15 MESZ. NACHTRÄGE: und zu dem Satelliten & Verwandten und der Kapsel]

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Ein paar NASA-Fotos des Tests und weitere Bilder aus der Ferne hier und hier. [17:35 MESZ] Ein NASA Release und mehr Bilder von heute und generell aus dem SLS-Umfeld. [23:45 MESZ. NACHTRÄGE: ein Orbital ATK Release und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier]