Posts Tagged ‘Sonnenfinsternis’

Weitere größere Artikel, nebst vielen Zugaben

22. November 2013

corona

SoFi-Safari in Uganda (1/3): eine Reise zum Planet der Affen – Links zu allen Bilderalben.

SoFi-Safari in Uganda (2/3): Ins Herz der Finsternis – der Tag des Ereignisses in 25 Bildern.

SoFi-Safari in Uganda (3/3): zurück zur Perle Afrikas? Ein Fazit. Auch die Druckmüller-isierte Korona (oben kontrastverstärkt), aus dem Atlantik ein wolkiger Bericht, aus dem Gabun noch dies, dies, dies und dies, aus Uganda dies, dies und dies [NACHTRAG: und dies], aus Kenia dies, dies, dies, dies, und dies und Artikel hier und hier [NACHTRAG: und hier].

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Noch eine Woche bis zum Perihel von ISON! Schwerpunkt sind die Beobachtungspläne rund um’s Perihel mit den Sonnensatelliten: auch Details zu den STEREO-HI-Plänen (oben ein erstes Bild in voller Auflösung, auch in Bewegung, mehr, weitere HI-Beacon-Bilder, mehr und mehr) und Plänen mit dem SDO, eine Übersicht über alle Satelliten-Planungen, ein Hangout genau während des Perihels am 28. November von 19:00 bis 21:30 MEZ, Mitteilungen über die Koma-‚Schwingen‘, den erfolgten FORTIS-Raketen-Flug und SOFIA-Beobachtungen (mehr) von ISON und ein Paper über Polarisations-Messungen mit Hubble im Mai.

Komet ISON hell vor dem Periheldurchgang: auch letzte Beobachtungen von heute aus den USA (mehr), La Palma (mehr; das Video oben ist vom GLORIA Project aus Teneriffa), Spanien, dem U.K. (mehr), Frankreich, Indonesien und Japan (mehr) und gestern aus New Mexico, Rumänien und Japan und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Ein Kleinplanet zerstört sich selbst: der Fall C/2013 P5.

Regen von Feuerkugeln im Mai 2014? Was alter Staub des Kometen 209P/LINEAR bringen könnte.

Kürzere Artikel

Weiterer Komet in Ausbruch: Nevski bei 8m – auch weitere Infos und Karten.

Heiße Kepler-»Erde« mit 8-Stunden-Jahr – was Kepler-78b ist und was nicht.

Auf dem Weg zur ultimativen Hubblekonstanten? An NGC 4258 gedreht, und schon passt’s – halbwegs – mit Planck.

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Viele neue Links zur Exoten-SoFi vor 2 Wochen

17. November 2013

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sind seit der ersten Zusammenstellung noch unterwegs in Uganda verfügbar geworden – darunter ganz frisch der komplette SoFi-Bericht dieses Bloggers von daselbst sowie der Bericht und ein Zeitraffer-Video eines anderen und Bilder und ein Bericht eines dritten Teilnehmers derselben Reise, jeweils an einem anderen Standort auf der Pakwach-Gulu-Straße. Auch ein Weitwinkel– und ein Tele-Video mit ähnlichem Wolkenschirm, plus wolkenfreie ugandische Bilder der Hybrid-SoFi aus Gulu hier (und ein Video), aus oder bei Pokwero hier, hier, hier, hier und hier (und ein Video, ein TV-Bericht und eine Mini-Doku) und aus der Nähe von Nebbi hier, hier und hier (und ein Video). Ebenfalls aus Uganda ein Zeitlupen-Video der Baily’s Beads, die hier ungewöhnlich dargestellt sind (sowie allerlei Zeitungs-Seiten und ein Prä-SoFi-Vortrag eines Outreachlers), aus u.a. Daten aus dem Gabun ein Komposit sowie von dort ein Flash-Spektrum, ein Bericht, ein Video und noch und noch eins, von einem – wolkigen – Schiff auf dem Atlantik dieser Bericht und dieses Video und aus dem Flugzeug über dem A-T-Punkt ein Chromosphären-Vollring-Flash-Spektrum inklusive Auswertung, Berichte hier und hier plus ein ZDF-Clip. Vom anderen Ende des Tracks noch eine schemenhafte Chromosphäre aus Kenia und nur Wolken über Äthiopien – und der Schatten von Meteosat 10 gesehen. Plus weitere Artikel hier, hier, hier, hier und hier, eine (totalitätsfreie) Galerie Pressebilder und jede Menge Links mehr.

Weitere größere Artikel – und zahlreiche Links zur hybriden Sonnenfinsternis vor fünf Tagen!

8. November 2013

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Eine Sonnenfinsternis als Grenzfall – bei der Hybriden vom 3. November war Erstaunliches zu sehen: Fünf und vierzig Bilder dieses Bloggers aus Uganda (oben der kleine Kernschatten am Himmel), erstaunliche Aufnahmen von knapp außerhalb der Umbra (dito), die beste Korona und beste Chromosphäre, Bilder und Berichte aus einem Flugzeug im A/T-Umschlagspunkt hier, hier, hier, hier, hier und hier, von einem Schiff im Atlantik hier, aus dem Gabun hier und hier, aus Uganda hier (mehr), hier, hier (Detail), hier, hier, hier und hier, aus einem Flugzeug über Kenia hier und hier, aus dem Erdorbit hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier und remote in Deutschland hier und hier und hier sowie Bildersammlungen hier, hier, hier, hier und hier, und hier, eine wachsende Link-Liste, dazu Medienberichte hier, hier, hier, hier (Frontpage; alle mit Erwähnung dieses Bloggers), hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, weitere Links zu Artikeln und allerlei Videoclips hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier. hier, hier, hier, hier, hier und hier.
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Russische Bolidenbahn bestätigt durch Satellitenbilder des Trails in der Atmosphäre.

Kürzere Artikel

Die entferntesten Sterne der Milchstraße könnten in einem neuen Katalog stecken.

Der »kleinste direkt abgebildete Exoplanet« ist echt, beweist ein weiteres AO-Bild.

Das war die australische Sonnenfinsternis

29. November 2012

3 x Hot Air Balloon Cairns, mit freundlicher Genehmigung

Impressionen der Sonnenfinsternis vom Morgen des 14. November über dem Nordosten Australiens aus einer Flotte von Heißluft-Ballons.

Drei Weitwinkel-Zeitraffer-Sequenzen, die schön die bei tief stehender Sonne typische V-förmige Gestalt des Erdschattens zeigen.

Zahlreiche Links rund um die Finsternis, als da wären: prozessierte Koronen von A. Wong, Jean-Marc Lecleire, Paul Haese, S. Voltmer (mehr), Man To Hui und Rick S. Beobachtungen im Northern Territory zu Beginn des Finsternisstreifens am Ubirr Rock (keine Totalität; mehr Bilder) und im Arnhemland (tiefe Korona; Fotos, Video, Emotionen). Beobachtungen im weitgehend klaren Inland QLDs von Alan Dyer, B. Cooper (APOD), G. Sims, Sydney Obs., C. Legg (mehr, mehr, mehr), P. Hart, J. McHugh, M. Risch, T. Tezel (mehr), S. Linander, M. Hui, T. Aoyama, J. Schoppmeyer, H. Schremmer, J & R McCollough, Grupo SAROS (mehr), A. Bauer, Tom X. und Tony X.

Beobachtungen an der Küste mit Totalitäts-Glück in Gordonvale hier, am Flughafen hier, am Holloways Beach hier, in Palm Cove hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, am Ellis Beach hier, hier und hier, am Bramston Beach hier, am Clifton Beach hier, hier und hier und an Yorkeys Knob hier. Beobachtungen im Inland mit mäßigem Glück hier (mehr). Beobachtungen an der Küste mit mäßigem Glück hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Und Beobachtungen an der Küste ohne Glück hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Beobachtungen unter Wasser im Great Barrier Reef (mehr). Beobachtungen von Schiffen, Pontons oder dem Riff aus hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier (Bild, mehr) und hier – und ein Skandal um ein SoFi-Schiff, das die Zone nicht erreichte, hier, hier, hier, hier und hier. Beobachtung von Hubschraubern, Heißluft-Ballons und einem Stratosphären-Ballon aus von J. Pasachoff, Hot Air Balloon Cairns und Eclipser 1 (bemerkenswerte Schatteneffekte aus 36 km Höhe). Beobachtungen in Südamerika am Ende des Tracks hier. Beobachtungen durch Satelliten von Proba 2 (Video; mehr) und Hinode.

Weitere Videos hier, hier (schöne Beads bei C2), hier, hier, hier, hier, hier und hier. Aufgezeichnete Webcasts von SLOOH (3 1/2 h), Cairns (20 min) und Panasonic (13 min; komplett, Highlights, Stills). Bildergalerien hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Und Artikel über die SoFi hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier (mehr), hier, hier, hier und hier.

Zwei Wochen später gab es auch noch eine Halbschatten-MoFi am 28. November: Bilder hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, noch mehr Bilder und ein Artikel. NACHTRÄGE: noch ein Album von den Philppinen und noch mehr Bilder.

SoFi 2012: Wolkenkrimi beinahe mit Happy End

14. November 2012

Wie in der beginnenden Regenzeit zu erwarten, türmten sich schon am Morgen des 14. November (Ortzeit) Wolken in der Küstenzone Nordost-Australiens, wo die totale Sonnenfinsternis zu sehen sein würde: Es war ein reiner Glückfall, ob man die 2 Minuten Totalität in einem Wolkenloch stehen sah (allerlei Bilder, inkl. der Korona, und erste Videos) – oder nicht, wie es diesem Blogger an der Wangetti Beach widerfuhr, wo die Zentrallinie die Küste kreuzte. Dafür war die extrem schmale Sonnensichel noch Sekunden vor dem 2. bzw. nach dem 3. Kontakt zu sehen gewesen – und der farbenfrohe Tropen-Morgen war auch ohne Sonnenkorona (hinter dem Totalitätspanorama liegt eine Version mit 10-mal so vielen Pixeln) hübsch anzuschauen …

So wird die Sonnenkorona am 13.11. aussehen

8. November 2012

wenn sie die totale Sonnenfinsternis in Australien (am Morgen des 14.11. Ortszeit) zwei Minuten lang sichtbar werden lässt: der neueste Versuch eines Vorhersage-Projekts, das seit vielen Finsternissen läuft; bald soll es noch einen Update geben. Weitere Facetten:

• In diesem neuen NASA-Video zu dieser Story über die SoFi taucht übrigens bei 0:25 ein Foto dieses Bloggers von der SoFi 2010 auf.

• Über laufende Australien-Reisen zur SoFi wird bereits oder bald hier, hier, hier, hier, hier und hier gebloggt etc. NACHTRAG: Und von der Expedition dieses Bloggers gibt’s hier Berichte!

• Schon mal Blicke in die SoFi-Zone kann man übrigens mit Webcams in Cairns und bei Mareeba: Die letzen beiden Tage war es zur SoFi-Zeit (21:38 MEZ) in Cairns jeweils wolkig und in Mareeba klar.

• Spezielle Webcasts sind z.B. hier verlinkt: Dieser hier scheint besonders aufwändig zu sein.

• Diese amerikanische SoFi-Doku von 2010 [NACHTRAG: URL ausgetauscht] – die Episode 63 „Total Eclipse“ der Serie The Universe – wird in diesen Tagen vielfach auf n-tv gezeigt: Zufall oder Teil eines kosmischen Plans?

• Australischer Eclipse-Unfug I: Augenärzte wettern gegen SoFi-Brillen und kommen in die Zeitung (mit heftigem Gegenwind in den Kommentaren, auch hier) – schon seit Monaten wird „Turn your back to the eclipse“ gepredigt. Erinnerungen an das Jahr 1976 werden wach …

• Auf dem letzten Meeting der SoFi-Planungsgruppe Cairns, an der auch der australische SoFi-Spezialist Terry Cuttle teilnahm, wurde – siehe die Diskussion – offenbar bereits über Gegenmaßnahmen gegen die Kampagne beraten. Und der lokale SoFi-Brillen-Verkäufer protestiert auch schon.

• Australischer Eclipse-Unfug II: Beim Erzrivalen von Cairns, dem deutlich südlich der Totalitätszone gelegenen Townsville, versucht man jetzt, Besucher aus Cairns fort zu locken, mit einer reichlich fragwürdigen Wetterprognose.

Großes Palaver über PanSTARRS‘ max . Helligkeit

4. November 2012

hat auf der internationalen Comets Mailing List kürzlich eine spanische Helligkeitsanalyse für den viel versprechenden Kometen PanSTARRS ausgelöst, die aus den bisherigen Helligkeiten extrapoliert auf eine Maximalhelligkeit von -4 mag. schloss. Drei Tage später erlaubte eine neue Version immer noch -3 mag., doch in der Diskussion wird immer wieder betont, dass man nicht einfach die Beobachtungen nehmen und fortschreiben dürfe. Denn zum ersten Mal ins innere Sonnensystem vordringende Kometen würden oft erst schnell, dann aber viel langsamer heller, wobei 1.5 au Sonnenabstand eine magische Grenze zu sein scheint. Wie das konkret aussieht, zeigen hier die Kurven für einge prominente Kometen, die die heliozentrische Helligkeit gegen den log des Sonnenabstands in au auftragen: C/1973 E1 (Kohoutek) wurde langsamer, der Sensationskomet von Anfang 2007, C/2006 P1 (McNaught), hingegen nicht. Mit welcher Eigenschaft des Kometenkerns das unterschiedliche Verhalten korreliert, ist weiterhin unklar, so dass die Fortsetzung der Kurve von C/2011 L4 (PansTARRS) in alle möglichen Richtungen gehen kann: Nur +6 mag. Maximalhelligkeit – wenn man die bisherigen Daten wichtet und einen drohenden Lichtkurven-Knick annimmt – sind da ebenso ‚drin‘ wie 0 mag. im Maximum, allerdings nur in geringem Sonnenabstand.

Noch neun Tage bis zur nächsten totalen Sonnenfinsternis

Sie findet am Morgen des 14. November Ortszeit in Nordost-Australien statt (und trifft danach keinerlei festes Land mehr), was dem Abend des 13. November in Europa entspricht (hier tickt ein Countdown in Millisekunden): Hier gibt es zahlreiche Links, jetzt mit aktuellen Wetter-Trends ganz oben – die im Moment Regen für den 12. und 13. aber Aufklaren für den 14.11. erwarten lassen – und zahlreichen v.a. australischen Nachrichten über die gespannte Erwartung unten.

Sonst hat der November wenig zu bieten, außer dass sich der Jupiter nun seiner Opposition am 2. Dezember nähert: Vorschauen hier, hier und hier. Ein Kuriosum ist immerhin eine enge Passage von Komet 2012 A2 (LINEAR) an Polaris am 23. November. Und bereits in diesen Tagen wird mit dem Reentry des Satelliten SAMPEX gerechnet, der vor 20 Jahren startete.

Live-Blog zur ringförmigen Sonnenfinsternis

20. Mai 2012

Was bei der großen SoFi sonst noch heraus gekommen ist

Eine erstaunliche Menge zum Teil höchst bemerkenswerten Materials war bereits zwei Stunden nach dem Ende der Ringphase in den USA veröffentlicht worden, wie man den vielen Links ab dem übernächsten Eintrag entnehmen kann (oben mit freundlicher Genehmigung Ben Coopers geniales Bild; eine ähnliche Sequenz auch aus San Francisco, natürlich ohne Ring) – und seither ist noch manches mehr dazu gekommen. Videos gibt es bereits zahllose, z.B. aus Japan und den USA, von wo auch SLOOH im Zeitraffer kommt (aus dem kalifornischen Feed) und die SoFi im Untergang (dito, dito). Weitere Fotos gibt’s von Ringen aus Japan, Kalifornien (dito), dem Monument Valley, dem Bryce Canyon, Chinle, AZ, Nord-Arizona, Grants, NM, Albuquerque (dito, dito) und Ost-NM, vom Ring im Untergang hier, hier, hier und hier, von partiellen Phasen im Aufgang hier, von partiellen Phasen im Untergang hier, hier, hier, hier, hier und hier und von Beobachtern und ihrer Technik hier und hier.

Bildersammlungen gibt es schon endlos viele, neben der angeschwollenen Flickr-Sammlung z.B. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Von weiteren Satelliten hat auch Hinode geliefert (mehr einen Mondtransit denn eine Finsternis), und der Beobachtungsballon ist gelandet und gefunden worden. Artikel über die SoFi waren zunächst fast nur leichte Variationen der flinken asiatischen AP-Story so wie hier oder hier, inzwischen gibt’s aber doch auch was anderes zu lesen (dito, dito, dito); auch mehrere Stories, eine neue Automatik-Zeitung und eine erste Analyse des Veröffentlichten. Falsche SoFi-Bilder sind leider auch schon im Umlauf (und mancher Promi ist schon öffentlich drauf rein gefallen). Von diesem Fake ist bereits die Quelle bekannt, während diese Montage auch leicht entlarven ist: Wie bei der anderen stimmen die relativen Helligkeiten von SoFi und Vordergrund (hier: Himmel und Hände) um viele Größenordnungen nicht … [23:40 MESZ am 21. Mai – ENDE. Weitere Links gibt’s später in Cosmos 4 U, hier startet demnächst das zweite Dragon-zur-ISS-Live-Blog, nachdem der Starttermin 9:44 MESZ am 22. Mai nun bestätigt ist]

Die Antumbra aus der ISS gesehen um 1:35 MESZ von Don Pettit! Weitere Bilder aus dem Weltraum zeigen die SoFi aus Sicht der Wettersatelliten MTSAT und GOES – während Proba-2 mehrere partielle SoFis erlebte. Außerdem der Ring bei 17 GHz von einem japanischen Radioteleskop. Der Knaller aber kommt … aus China, wo jemand kurz nach Sonnenaufgang die Chromosphäre zwischen den Hörnerspitzen erwischte – DAS Bild dieser Sonnenfinsternis! [17:00 MESZ]

Das Video, auf das wir gewartet haben! Gedreht am Rand der Annularitätszone, mit herrlichen Baily’s Beads, die man dort viel besser als auf der Zentrallinie sieht. Auch neu: ein fast geschlossener Ring im Untergang, ein partieller Untergang – und eine partielle Phase über Hongkong, zumindest sehr stimmungsvoll! Und eine sehr chaotische Bildersammlung … [5:25 MESZ] Und natürlich hat Ben Cooper mal wieder was ganz Besonderes gezaubert! Nett auch partielle Untergänge ‚andersrum‘ in Illinois und Kansas, dieses irre Bild aus Arizona, ein neumexikanischer und ein japanischer Ring (mit rumänischer BU) und eine weitere Bildersammlung. [5:50 MESZ]

Baily’s Beads in einem Webcast hatte es auch zu sehen gegeben, bei der University of North Dakota – Stefan Krause griff im richtigen Moment zu! Nun auch aufgetaucht der sehr tiefe Feuerring über Texas und über New Mexico sowie tiefe partielle Phasen aus Texas, Kalifornien und Colorado, schmale Sicheln in Sieb– und Blätter-Projektion, mehr Wolkenringe aus Tokyo, ein partielles Bild aus Taiwan, bei dem ein Verlaufsfilter nachgeholfen hat, eine große & wachsende und eine kleine unsortierte Bilder-Sammlung und eine wachsende Liste mit Links zu Bildern und Berichten. [4:35 MESZ]

Das war die ringförmige Sonnenfinsternis in den USA!

Die Zeit läuft von oben: Beginn der Ringphase im mysteriösen Feed, wo in diesem Moment eine fette Wolke praktisch die gesamte Ring-Zeit verdeckte (zwar verschwand sie kurz vor dem 3. Kontakt wieder, aber da war leider der Fokus im Eimer) und von SLOOH der geschlossene Ring in Kalifornien und drei Ringphasen-Bilder aus New Mexico. Hier hätte es wohl auch für Baily’s Beads gereicht, aber die Bildrate war zu niedrig – und beim 3. Kontakt rutschte der Ring auch noch halb aus dem dämlichen Bullauge … [3:55 MESZ] Erste amerikanische Ringphasen-Fotos hier und hier, dazu partielle Phasen in Projektion durch ein Hemd und eine Mütze, durch Blätter und auf einen Teller, die SoFi ganz primitiv sowie kurz vor und praktisch im Untergang. Und noch ein japanisches Bild mit Flugzeug – oh, und Hongkong war wirklich clouded out gewesen. [4:15 MESZ]

Die letzten Blicke vor der Annularität: oben der kalifornische SLOOH-Feed, darunter die Nevada-Sichel in H-Alpha mit Protuberanzen, darunter der mysteriöse Feed – mit zahlreichen Zuschauern. [3:45 MESZ – plötzlich ging alles ganz schnell, daher diese Bilder 1/4 Stunde zu spät …]

Das Bild aus Nevada – aber besser ist der Soundtrack, Amateur-Astro-Geplapper in bester Tonqualität … [3:12 MESZ] Und noch ein Webcast, noch nicht klar, wo der her ist. [3:19 MESZ] Weitere Sonnentaler-Sicheln aus Arizona. [3:23 MESZ]

Fortschritte in Kalifornien – aber der SLOOH-Feed vom Grand Canyon ist abgeschaltet worden, warum auch immer. [2:47 MESZ] Sichel-Projektionen aus den USA hier und hier – und ein weiterer Webcast hat begonnen, diesmal aus New Mexico. [3:01 MESZ] Und die partielle SoFi im Untergang in Kanada. [3:04 MESZ] SoFi mit Landschaft, irgendwie. [3:06 MESZ] Und Sonnentaler mit Biss aus Arizona. [3:08 MESZ]

Auch in New Mexico fehlt schon ein Stück der Sonne. [2:35 MESZ] Allerlei wolkige Japan-Ringe tummeln sich schon in dieser Sammlung – und ein fast wolkenloser. [2:40 MESZ] Und ein erster Text-Bericht aus dem japanischen Ise ist über die Solar Eclipse Mailing List eingetroffen: „At the time of annularity, a thicker and darker cloud came in the way to spoil the show. However, it was not homogenous, and at maximal annularity a thin, perfect, ring of light could be comfortably seen with the naked eye.“ [2:45 MESZ]

Die partielle Phase in den USA hat nun begonnen

Wie das Live-Bild aus Kalifornien oben zeigt! [2:17 MESZ] Zwei weitere US-Webcasts hier eingebettet, auch in Nevada hat’s soeben angefangen – und noch ein allerletzter Vorbericht. [2:22 MESZ] Und ein weiterer Feed aus Kalifornien, riesig und unscharf. [2:28 MESZ]

In einer halben Stunde beginnt die SoFi in den USA

als partielle, während die Partialität in Japan in einer Stunde endet. In Tokyo gab’s den Ring durch Wolken: hier, hier und hier. Und in Kalifornien wird der Ballonflug zur Beobachtung vorbereitet. [1:30 MESZ] Yeah, das erste Foto mit Baily’s Beads ist da! Und noch ein geschlossener und ein offener Ring. [1:35 MESZ] Und schon eine erste kurze Wire-Story über die asiatische Erfahrung. Die Bilder aus Hongkong in der anhängenden Galerie – voller japanischer Ringe – sehen nicht gut aus … [1:47 MESZ] … während sie im Wilden Westen schon lauern! [1:58 MESZ] Wo SLOOH bereit ist: Zwischen Bildern aus Kalifornien, Arizona & New Mexico kann umgeschaltet werden – und überall ist das Wetter perfekt, auch die Sonnenflecken sind klar zu erkennen! [2:01 MESZ] Und das erste Fun-Foto der SoFi: ein Helikopter vor dem Ring … [2:04 MESZ] Und wieder aus den USA ein Webcast aus Nevada mit schiefem Bild und wüstem Ton. [2:13 MESZ]

Das war die ringförmige Sonnenfinsternis in Japan!

Gesehen über zwei Webcasts, die tatsächlich Wetterglück hatten: oben aus Wakayama, eingespielt in die Fuji-Feed (wo man im Basecamp wie auf dem Gipfel zur Ringphase clouded out war; die Zeiten sind für dort und passen nicht), und aus dem SLOOH-Feed in H-Alpha, der leider größere Zeitsprünge machte und sehr blass geworden war – hier wurde bis an die Schmerzgrenze nachgeholfen. Die Zeit läuft von oben nach unten. [0:49 MESZ] Weitere japanische Webcasts laufen noch hier, hier und hier, während hier gleich mehrere Feeds gleichzeitig zu sehen sind – vielleicht hat man ja auf „Record“ gedrückt, so dass unter denselben URLs später Aufzeichnungen zu sehen sind. [0:58 MESZ] Und die ersten Fotos der Ring- oder tiefen partiellen Phase aus Japan laufen ein: hier, hier und hier! Sowie ein Bild von SoFi-Beobachtern – und ein flinker Artikel über die SoFi als Web-Event … [1:11 MESZ]

Das H-Alpha-Teleskop von SLOOH hat wohl mit Wolken zu kämpfen, jedenfalls ist der Kontrast – hier massiv nachgebessert – stark abgesunken. [0:23 MESZ]

Am stabilsten kommt die SoFi weiterhin aus Okinawa – während sie in Hongkong dem (Nicht-)Webcast zufolge wohl komplett clouded out war – die Ringphase ist dort schon Geschichte. [0:20 MESZ]

Offenbar ein H-Alpha-Bild einer japanischen Sternwarte gibt es auf einem der SLOOH-Kanäle zu sehen, zwischen denen man mit den Pfeilen umschalten kann. [23:59 MESZ am 20. Mai]

Klare Partialität über Okinawa! Aus einem Webcast einer dortigen TV-Station, wie es scheint, ein Tipp von Alan Boyle von NBC. [23:37 MESZ] Mittlerweile tut sich auch in Hongkong was – ein Teleskop-Bild des Horizonts, wie es scheint. [23:40 MESZ] Und noch ein Stream aus Japan, aus Asakusa – wo die Sonne scheint, aber nicht gezeigt wird. [23:49 MESZ]

Die Sonne über Japan! Für Sekunden und durch dichte Wolken im Fuji-Stream – leider keine Zeit zum Ranzoomen; da müsste schon was fehlen. [23:28 MESZ]

Der Fuji-Webcast scheint nach wie vor der einzige zu sein, der schon läuft: Mangels Durchblick – inzwischen regnet’s auf die Kamera – diskutiert man lieber die tolle Technik des Sponsors. „Filming the Sun using the Sun“ … wenn denn welche da wäre. [23:06 MESZ] Die Inder in Hongkong haben Internet-Probleme … [23:09 MESZ] … wie dem Twitter-Stream von Stefan Krause zu entnehmen ist. Und am Fuji beginnt die – unsichtbare – Partialität in dieser Minute. [23:18 MESZ]

Die Sonnenfinsternis hat in diesem Augenblick begonnen!

In Südostasien geht die Sonne mit einem winzigen fehlenden Stück auf – Gelegenheit für ein paar tiefe Gedanken über das Wesen von SoFis schlechthin (der Blogger meint aber gehört zu haben, dass es erst in gut 1 Mrd. Jahren mit totalen SoFis vorbei sein wird). Aus Japan hört man, dass sich um 23:00 MESZ zum ersten Mal die Leute auf dem Fuji-Gipfel – wo es gerade schneit! – im Live-Stream melden sollen, der schon 15’000 Zuschauer hat. Und aus Texas wird berichtet, dass es in Lubbock wohl so schlecht aussieht, dass Beobachter Richtung New Mexico fliehen. Ob es wohl überhaupt Bilder des Feuerrings im Untergang geben wird? Oder im Aufgang – noch 70 Minuten, bis China so weit ist … [22:56 MESZ]

Der Fuji macht sich unsichtbar im Webcast von Panasonic, der durch Anklicken des Bildes zu erreichen ist – noch versprühen die fröstelnden Moderatoren Optimismus. Auch aus Hong Kong – wo die Ringphase noch früher erwartet wird – gibt’s auch schon Webcasts, erreichbar hier und hier: allerdings weitgehend schwarz; da hat wohl noch keiner den Deckel abgenommen …? [22:30 MESZ]

In exakt einer Stunde geht es los, wenn der Halbschatten des Mondes um 22:56 MESZ zum ersten Mal in Südostasien die Erde berührt: Diese von Sky & Telescope aus einer NASA-Grafik (der Original-Server scheint wegen starker Nachfrage in die Knie gegangen zu sein) entwickelte Darstellung zeigt den Verlauf der Finsterniszone und den zeitlichen Ablauf, der in dieser Animation zum Leben erweckt wird. Zum erstem Mal ringförmig gesehen werden kann die Sonne dann um 0:06 MESZ im Aufgang in China (Karte unten; am rechten Rand Hong Kong), gefolgt von Taiwan und Japan (in der Mitte ein netter TV-Vorbericht in Englisch, vom CENAP-Chef entdeckt): Dort sieht es zumindest im Basecamp am Fuji nicht gut aus für den weltweit beworbenen Webcast von Panasonic – ein Live-Bild gibt’s schon. Weitere Vorschau-Storys noch hier, hier und hier, mit aktueller US-Wetterlage; in dieser Automatik-Zeitung sind noch viele weitere verlinkt, leider auch einiger Unfug weiter unten … [21:56 MESZ]

Intermezzo! Dänische Amateur-Raumfahrer ließen es krachen vor 15 Minuten bei einem Triebwerkstest der rührigen Copenhagen Suborbitals. Was immer man von denen halten mag: Sie lieferten soeben einen exzellenten Webcast des Tests (hier ein Screenshot; der Stream läuft noch) mit scharfem Bild und klarem Kommentar – daran könnte sich SpaceX mal ein Beispiel nehmen. So hat man bisher nur gerüchteweise gehört, dass der Austausch des Ventils der Turbopumpe des Triebwerks 5 in der Nacht gelungen sei … [19:40 MEZ. NACHTRAG: ein Video aus anderer Perspektive, eine Galerie und noch eine]

Das ist die Zielscheibe für den Mond heute Nacht, die Sonne aus Erdsicht vor ein paar Stunden, zum Vergleich auch eine Amateur-Aufnahme. Die Fuji-Expedition hat – mit einiger Mühe – den Gipfel erreicht, und es gibt upgedatete Webseiten mit jeweils mehreren eingebetteten Streams hier und hier. Letzte Vorberichte auch hier, hier, hier, hier und hier. [18:45 MESZ]

Einen Sonnenring hätten wir schon mal, einen koronalen nämlich, den der Koronograph LASCO C2 auf dem Satelliten SOHO um 2:00 MESZ aufgenommen hat. Und aus Japan kommt ein klarer Himmel über dem Fujisan in der (vor)letzten Nacht: Selbigen erklimmt bekanntlich derzeit eine Gruppe unverwüstlicher SoFi-Webcaster, die gerade auch eine zweite Testsendung abgesetzt haben. Im Westen der USA ist die SoFi natürlich auch ein großes Thema, Erinnerungen an die kalifornische Ring-SoFi im Untergang im Januar 1992 inklusive. [3:55 MESZ]

Das war der Saros-Vorgänger der SoFi vom 20./21. Mai

Auch damals, am 10. Mai 1994, verlief die Annularitätszone über die USA (oben ein Bild dieses Bloggers mit Russentonne aus New Hampshire), und nun sind diese am 20. Mai 2012 wieder dran, wenn der Nachfolger zuschlägt, diesmal allerdings wegen des Dritteltages in der Saros-Periode weit nach Westen versetzt und nun auch Ostchina und Japan einschließend. Wie praktisch für eine lange Nacht mit Webcasts aus beiden Kontinenten: Da sind inzwischen zahlreiche ankündigt und u.a. hier, hier, hier, hier und hier verlinkt. Je nachdem, was dann wirklich funktioniert, werden die entsprechenden Einzellinks – darunter sicher das Projekt von SLOOH, schon früher erfolgreich – ganz oben in einem Extrakasten aufgeführt. Besonderes Aufsehen erregte im Vorfeld eine Expedition auf den Fuji in Japan, die schon fleißig auf Facebook berichtet.

In der Nähe nämlichen Berges ist auch Indiens Top-Astrofotograf angekommen, während eine andere indische Expedition in Hong Kong wartet und eine deutsche Gruppe im Westen der USA. Und auch Profiastronomen haben was vor mit der Ring-Finsternis: Was sie alle erwartet, zeigen zahlreiche Karten und ein Video. Auch Satelliten wie Hinode, dem der Ring entgeht, und mehrere Stratosphärenballons sollen die SoFi anpeilen, so Quest for Stars und mal wieder das Gummihuhn vom SDO. Was an Links zu dieser SoFi im Vorfeld sonst schon alles eingelaufen ist, kann man auf dieser Webseite finden, während die eigentlichen Beobachtungen in diesem Live-Blog und auch hier zu verfolgen sein werden, während Bilder z.B. hier eingestellt werden sollen. Schon bekannt ist der ungefähre „Hintergrund“ der SoFi: Die große Gruppe 1476 ist zwar weg, aber einige Fleckengruppen vorhanden. Und wie dann der Ring aussehen wird: siehe oben! [1:00 MESZ]

Neumond mit Meteor-Zugabe: Lyriden vor Peak

22. April 2012

Unmittelbar nach dem gestrigen Neumond – oben eine von zahlreichen Aufnahmen des SDO, das eine 25-minütige partielle SoFi erlebte – steht nun das Maximum der Lyriden bevor, das vollkommen mondfrei vermutlich gegen Ende der Nacht MESZ erreicht sein sollte: Die Zenitstundenrate hat inzwischen 20 erreicht, und mit wesentlich mehr ist auch nicht zu rechnen. Was aber die NASA nicht daran hindert, die PR-Maschine hoch zu fahren: Da ist (leider erst um 5:00 MESZ) ein Chat geplant und es sind Beobachtungen per Billig-Ballon und sogar koordiniert mit der ISS vorbereitet worden. NACHTRAG: Die maximale ZHR lag bei etwa 30 gegen Mitternacht UTC; ein paar Bilder gibt’s z.B. hier, hier und hier sowie ein All-Sky-Komposit und etwas vom Ballon-Start – die Bergung der Nutzlast zieht sich hin. NACHTRAG 2: Derweil war am Abend bereits wieder die Mondsichel neben dem Jupiter zu sehen, etwa in Rumänien, Italien oder Deutschland. Und es kann noch Tage dauern, bis der Ballon gefunden wird … NACHTRAG 3: Noch weiter oben sind jedenfalls auf der ISS „eine Anzahl“ Meteore fotografiert wurden! Hier dauert es allerdings noch Wochen(!), bis die Bilder zur Erde gesendet werden können: Datenstau im Orbit. Daher zum Schluss noch ein paar irdische Impressionen hier, hier und hier.

Heute vor 100 Jahren: Hybrid-Sonnenfinsternis über Europa – entscheidend für die Entdeckung der Kosmischen Strahlung durch Victor Hess

17. April 2012

Die hybride SoFi vom 17. April 1912 war in Mitteleuropa entweder als tief partielle Finsternis zu sehen oder als durchbrochener Ring: Das erregte einiges öffentliches Aussehen, wie auch deutschen Berichten z.B. hier (ein Radio-Featurechen), hier, hier, hier und hier zu entnehmen ist. Noch interessanter ist aber die Bedeutung der SoFi vor 100 Jahren für die Wissenschaftsgeschichte: Damals führte Victor Hess eine entscheidende Ballonfahrt durch, die ihm klar machte, dass die Kosmische Strahlung nicht von der Sonne stammen konnte. Zwar waren schon einige andere der KS auf der Spur, insbesondere – der von Hess auch zitierte – Domenico Pacini, den manche für zu Unrecht vergessen erachten, aber Victor Hess erhielt schließlich den Nobelpreis. Und ist indirekter Namensvetter eines bedeutenden Teleskopsystems in Namibia für Hochenergie-Astrophysik. NACHTRÄGE: ein historischer Abriss auf 24 Seiten, der CERN Courier, eine Pressemitteilung des DESY, ein STFC Release und ein BR-Artikel, die – wie auch der Abriss – erst eine hohe Ballonfahrt am 7. August 1912 für ausschlaggebend für die Entdeckung halten.