Posts Tagged ‘Erde’

Suomi NPP liefert beste Nachtbilder der Erde

5. Dezember 2012

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6-mal schärfer (740 m statt ~5 km Pixelgröße), 14 statt 6 bit tief und damit von größerem Dynamikumfang und auch noch besser kalibriert als die ‚klassischen‘ Nachtbilder der Erde von den DMSP-Satelliten (Defense Meteorological Satellite Program) sind die entsprechenden Produkte des Satelliten Suomi NPP, über die heute auf einer AGU-Pressekonferenz berichtet wurde – inklusive einer Fülle von Anwendungen, die von Stadtplanung über Wetterbeobachtung bis zur Standortsuche für Sternwarten reichen. Das „day-night“-Band der Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) Suomis sieht nicht nur Polarlichter (2. Bild von unten) sondern – zur Überraschung seiner Konstrukteure – selbst den Airglow der Erdatmosphäre, inklusive erstaunlicher Wellenphänomene (ganz unten), ausgelöst von einem texanischen Gewitter. NACHTRAG: Auf dieser Seite gibts von diesem Tag (15.4.2012) und auch anderen Zeitraffer-Videos solcher Wellen vom Boden aus!

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Himmlische Fotogrüße (garantiert) aus Moskau …

9. April 2012

Ob Flickr, Twitter, Google+, Facebook oder Astronauten-Blogs: Seit Monaten quellen westliche Social Media über von Astronauten-Fotos der Erde, des Himmels oder auch von technischen Operationen – aber nie wird konkret dasjenige Crewmitglied der ISS genannt, das auf den Auslöser drückte. Dass der Bildautor nicht unbedingt mit dem Betreiber des entsprechenden Bilder-Streams identisch sein, ja noch nicht einmal zur selben Weltraumagentur gehören muss, wissen Insider schon lange – aber alle Bilder dieser Roskosmos-Sammlung (hier sieben Kostproben) stammen unter Garantie von russischen Kosmonauten, hat Peter Caltner heraus gefunden. Und siehe da, auch die spektakulären Nachtaufnahmen vom Anflug des ATV-3, die dieser Tage immer mehr Weltraum-affine Webseiten ‚entdecken‘, sind aus dieser Quelle.

Und die nächste „Blaue Murmel“ von Suomi NPP

2. Februar 2012

als Gegenstück zur Ansicht Amerikas („Eine Erde …“) ist da, diesmal am 23. Januar auf den Indischen Ozean zentriert. Bei diesen Erdansichten handelt es sich nicht um direkte Bilder, wie sie z.B. die geostationären Wettersatelliten schießen: Vielmehr werden Scan-Streifen aus 824 km Höhe umprojiziert und zusammengestitcht, so dass ein Blick aus 12’743 km Höhe simuliert wird (wobei die vertikalen hellen Streifen jeweils von der Sonnenreflexion im Ozean während der Überflüge stammen). Ob man dies noch als „Foto“ bezeichnen darf? Laut Merriam-Webster ist photography der „process of producing images by the action of radiant energy and especially light on a sensitive surface (as film or a CCD chip)“ – und Photonen wie Detektor waren hier echt …

Die Wärmeabstrahlung der Erde am 29. Januar, gesehen von einem anderen NPP-Instrument, dem Clouds and the Earth’s Radiant Energy System (CERES), kurz nach dem Öffnen seines Deckels: Bei langen Wellen zeichnen sich in dieser Falschfarbendarstellung die kühlen Wolken blau ab.

Acht Monate ist der Puyehue Cordón Caulle in Chile schon aktiv – siehe Weltraumbilder hier („Der Ausbruch …“), hier („Der Ausbruch …“) und hier („Ein Radarbild …“) vom Beginn der Aktivität. Auf diesem Bild des Advanced Land Imager (ALI) auf dem Satelliten Earth Observing-1 (EO-1) vom 26. Januar hat Asche schon ein großes Gebiet bedeckt.

Die große Eros-Parallaxen-Kampagne läuft!

28. Januar 2012

Die kritische Woche für die „Nachstellung“ bahnbrechender Messungen der Dimensionen des Sonnensystems aus den 1930-er Jahren (siehe ISAN 153-10) hat soeben begonnen: Vom 28. Januar und 3. Februar sind zu jeweils drei international koordinierten Uhrzeiten – in Europa: Punkt Mitternacht MEZ – Bilder von Eros & Sternen auf zu nehmen, die dann astrometrisch ausgewertet werden sollen. Auf exakt diese Weise wurde mit demselben Kleinplaneten vor 80 Jahren eine bessere Astronomische Einheit als zuvor mit den Venustransits erhalten, und das 2012 bietet die einmalige Chance, beide Methoden im selben Jahr nach zu stellen! Die weltweite Bewerbung der Idee wird hoffentlich zu genügend ‚erotischen‘ Daten führen: Hier gibt’s die beste Aufsuchkarte – und die Bilder dieses Bloggers hier und hier zeigen, dass man Eros mit seinen 8.5 mag. sogar mit stehender Kamera erwischen kann.

Christoph Gerber

Eine visuelle Lichtkurve von Eros aus einer (langen) Nacht – auch das kann man mit dem unförmigen Eros in Erdnähe anstellen! „Ausgerüstet mit einem 12×60-Fernglas konnte ich den Lichtwechsel gut verfolgen,“ berichtet Christoph Gerber aus dem Neckartal bei Heidelberg, „und zwar genau über die etwa 5:16 Stunden lange Rotationsperiode (00:25 – 05:55 MEZ). Ich habe alle halbe Stunde die Helligkeit geschätzt, wobei mir das Programm Stellarium (Version 0.10.2) von großer Hilfe für die Bestimmung der Helligkeit war. Da ich die visuellen Helligkeiten (V) anhand der dazugehörigen Farbhelligkeiten gemäß dem Johnson-Faktor auf ‚Augen-visuelle‘ Helligkeiten (v) korrigieren konnte, sind mir sehr einheitliche Schätzungen mit einer Genauigkeit von 0.05 mag. gelungen.

Das liegt mit daran, daß sich der Kleinplanet in der Mitte eines Sternfeldes mit sehr günstigen Vergleichsternen befand, was mir zwei oder sogar drei Schätzungen mit jeweils unterschiedlichen Sternen zu den einzelnen Zeitpunkten erlaubte. Die einzelnen Schätzungen erwiesen sich als sehr konsistent untereinander, mit einer maximalen Abweichungen von 0.05 mag! Die erhaltene Lichtkurve ist für eine visuelle Beobachtung daher ungewöhnlich glatt – ein bessers Ergebnis ist kaum zu erzielen. Die erwartete Doppelkurve mit zwei unterschiedlich hohen Maxima und Minima zeigte sich sehr schön. Die Gesamtamplitude in dieser Nacht betrug 0.55 mag. (7.95 – 8.50 m) – zwar deutlich unter der maximal möglichen von 1.5 mag, aber dennoch sehr auffällig und leicht zu verfolgen.“

ESA / MPS/UPD/LAM/IAA/RSSD/INTA/UPM/DASP/IDA / UMSF

Diese Rosetta-Aufnahmen von Mars & Phobos sah die Welt fünf Jahre lang nicht: Nach dem Vorbeiflug der Kometensonde war nur wenig veröffentlicht worden – und erst kürzlich landeten die Bilder der OSIRIS-Kamera im öffentlichen Datenarchiv. Wo sie sogleich von Fans geborgen und ordentlich aufbereitet wurden, etwa ein Bild mit Phobos & seinem Schatten auf dem Mars, so dass nun sie endlich öffentlich bestaunt werden können: oben ein Gesamtmars und zwei Nah-Ausschnitte mit Phobos neben bzw. vor dem Planeten.

NASA/NOAA/GSFC/Suomi NPP/VIIRS/Norman Kuring

Eine Erde mit 8000 x 8000 Pixeln vom Satelliten Suomi NPP, wie der letzten Oktober gestartete US-Wettersatellit neuerdings heißt, kurz für „Suomi National Polar-orbiting Partnership“. Bei dem Bild vom 4. Januar herrscht Anklick-Pflicht („hi-res image“): Dann erscheint es in voller Pracht, als neueste „Blaue NASA-Murmel“. Der gute Eindruck täuscht übrigens ein wenig: In 4 der 22 Farbkanäle verringert ein schmutziger Spiegel die Empfindlichkeit der Kamera VIIRS – das soll sich aber kompensieren lassen.

Aktueller Streifzug durch’s Sonnensystem

16. September 2011

Und wieder verschwindet ein Komet in der Sonne, hier am 14.9. um 9:36 UTC von LASCO C2 aufgenommen: Den Vorgang gibt’s auch als Film.

Es ist mal wieder SoFi-Zeit für das Solar Dynamics Observatory: Die Erde gerät wiederholt vor die Sonne und schneidet – mit weichem Rand, wegen ihrer Atmosphäre – die harte UV-Strahlung ab. Hier gesehen am 15. September um 7:21 UTC bei 17 nm Wellenlänge; andere Bilder hier, hier und hier.

Fünf Saturnmonde auf einen Streich, aufgenommen von Cassini am 29. Juli: von links Janus, Pandora, Enceladus, Mimas und Rhea.

Mal was Buntes von Vesta: Bilder der Framing Cameras Dawns vom 23. Juli in Echt- und Falschfarben. Was das – und alles andere, was bisher aus dem Orbit veröffentlicht wurde – bedeutet, darüber schweigen die Bildunterschriften beharrlich … NACHTRAG: … und schon gibt’s einen JPL Release mit Bildern, Videos und etwas mehr Kontext!

Wer hat denn diese Steine auf den Mars gestellt? So hat sie Opportunity jedenfalls am Rand des Kraters Endeavour vorgefunden …

Ein platter ISS-Vollmond vom 29. Mai 2010 (gemäß EXIF-Daten), der bei seiner jetzigen Veröffentlichung einiges Aufsehen erregte.

„Aus dem Weltraum sieht man keine Grenzen“ – von wegen! Die – hell beleuchtete – Grenze zwischen Indien und Pakistan ist auf dieser Aufnahme von Ron Garan (der in diesen Stunden die ISS verlässt) vom 17. August ‚brilliant‘ zu erkennen, während der Mond die Landschaft schwach erleuchtet …

Die Chesapeake Bay aus Landsat-5-Aufnahmen von 2009 und 2011 zusammen gesetzt.

Italien aus 39.3 km Höhe, aufgenommen von StratoSpera 3, einem italienischen Amateurballon, der es am 10. September bis in 39.6 km Höhe schaffte und zahlreiche Bilder lieferte.

„Grüne Segmente“ schälen sich vom Mond …

27. April 2011

… beim Untergang über der Atacama-Wüste, gesehen von der Residencia des ESO-VLT aus – ein Verwandter des Green Flash aber etwas anderes als der eigentliche Grüne Blitz direkt auf dem Horizont. Jede Menge grüne Segmente gibt es auch in diesem irren Video zu sehen!

Wolken im letzten Sonnenlicht, aus dem Orbit gesehen am 12. April über Südamerika – der Terminator ist eben mehr als nur eine scharfe Linie.

Ein weiterer Blick aus der ISS vom 21. April über der Nordgrenze von Tibet: Der Blick geht Richtung Himalaya, zu erkennen unter den Sonnensegeln des Progress-Transporters hinten.

Eine dicke Sonnenprotuberanz am 24. April um 15:19 MESZ aufgenommen vom Satelliten SOHO mit der Kamera EIT 304.

Der „Affennebel“ NGC 2174 aus Sicht von WISE: Er umgibt den Sternhaufen NGC 2175, der den Staub zum infraroten Leuchten bringt.

Die irreguläre Zwerggalaxie UGC 9128 aus Sicht des HST und seiner Kamera ACS: nur 100 Mio. Sterne aber doch eine Halostruktur wie bei einer großen Galaxie.

Die Galaxien NGC 3169 (l.) und NGC 3166 störten sich gegenseitig, hier gesehen vom Wide Field Imageram MPG/ESO 2.2-m-Teleskop auf La Silla: Die erste Galaxie wurde verbogen, bei der zweiten fragmentierten Staubbänder.

Der Mond über der Erde – gesehen von Elektro-L

25. März 2011

Das ist ein neuer russischer Wettersatellit, der als erstes großes neues Weltraumprogramm seit dem Ende der Sowjetunion vor fast 20 Jahren gilt und im Januar gestartet wurde („Das erste Erdbild …“). Und sein Satelliten-Bus „Navigator“ soll auch für die neuen Astronomiesatelliten der Spektr-Reihe benutzt werden, die nun vielleicht endlich tatsächlich gebaut werden. (NACHTRAG: Noch mehr Elektro-L-Bilder sind bereits hier erschienen.) Bilder des Mondes durch Satelliten, die eigentlich die Erde beobachten, sind übrigens keine Seltenheit: Dieses Paper über Chandra-Beobachtungen einer Lavaröhre auf dem Mond z.B. illustriert deren Lage anhand eines Mondbildes von Cartosat-2A. NACHTRAG 2: Besonderheiten der russischen Bildverarbeitung …

Ein Mosaik des Mond-Nordpols bis 60°N hinab aus zahlreichen Aufnahmen des Lunar Reconnaissance Orbiters – inzwischen mit bis zu 2 Metern Auflösung verfügbar. Und auch die zeitliche Variation der Beleuchtung ist ausgiebig dokumentiert und visualisiert worden.

Sonnenfinsternis für den Satelliten SDO – durch die Erde: Die längste der gegenwärtigen Serie, 72 Minuten lang, fand gestern statt. Die Erde hat – im Gegensatz zum Mond – wegen ihrer Atmosphäre einen diffusen Rand.

Die Sternentstehungsregion LBN 149.02-00.13 alias Sh2-205 um den Stern CY Camelopardalis aus Sicht des WISE-Satelliten – der heiße Stern hat den Nebel rund um sich bereits leer gefegt. (Ein andere WISE-Bild von der Circinus-Galaxie macht weniger her.)

Eine tiefe Röntgenaufnahme des Tycho-Supernovarests bei mehreren Wellenlängen: Auf Detailbildern Chandras fällt ein Streifenmuster auf, das als direktes Indiz für Teilchenbeschleunigung gilt. Denn hier ist die Turbulenz größer und das Magnetfeld stärker aufgewickelt.

Die Spiralgalaxie NGC 5584, von Hubble in Einzelsterne aufgelöst: Cepheidenbeobachtungen hier und in anderen Galaxien haben mit zu einer Bestimmung der Hubble-Konstanten mit 3% Genauigkeit beigetragen.

Der Galaxienhaufen Abell 3376 total multispektral: in Orange Röntgenemission, in RGB ein optisches Bild und in Blau Radiostrahlung. Die Gestalt des Röntgengases bestätigt, dass hier eine Verschmelzung von Haufen geschieht, das Radiogas könnte dabei heraus geflogen sein.

SOHO hat seinen 2000. Kometen entdeckt!

29. Dezember 2010

Genauer gesagt der polnische Astronomiestudent Marcin Kusiak, der am 26. Dezember auf Bildern des SOHO-Instruments LASCO C2 auf zwei kleine Kometen stieß, Nr. 1999 und Nr 2000. Der Koronograph des Sonnenforschungssatelliten ist der bei weitem effizienteste Kometensucher aller Zeiten und hat in den 15 Jahren seit SOHOs Start am 2.12.1995 die Zahl der Kometen mit bekannten Bahnen glatt verdoppelt, tatkräftig unterstützt durch etliche Kometenfans, die den Bilderstrom LASCOs zuhause auswerten. Über 70 in 18 Ländern waren bisher erfolgreich, Kusiak z.B. seit 2007 auch schon über 100-mal. Bis zum 1000. SOHO-Kometen hatte es noch 10 Jahre gedauert, für das zweite Tausend nur die halbe Zeit: Zum einen suchen nun mehr, und die Bilder werden besser aufbereitet, aber die Zahl der sonnenkratzenden Kometen scheint tatsächlich zuzunehmen.

Die Sonne am 19. Dezember in vier verschiedenen UV-Wellenlängen, die unterschiedliche Schichten der Sonnenatmosphäre erfassen, aufgenommen von einem der STEREO-Satelliten.

Beijing bei Nacht von der ISS aus aufgenommen von einem Mitglied der Expedition 26: Die Stadt mit ihren ca. 12 Mio. Einwohnern ist leicht an ihrem Straßenmuster mit mehreren konzentrischen „Ringen“ zu erkennen. NACHTRAG: andersherum besser?

Sizilien zeichnet seinen eigenen Umriss in der Nacht nahezu komplett durch die Straßenbeleuchtung von Siedlungen entlang der Küste (die zumindest diese Zone der Insel zu einem Albtraum für Sternfreunde machen) – ein weiteres Nachterdbild aus der MagISStra-Serie des neu an Bord der ISS gekommenen Italieners, der bisher auch fast nur Italien abgelichtet hat … NACHTRAG: Sein Kollege Дмитрий Кондратьев bloggt derweil, seltene Fotos inklusive.

Krater im Norden des Saturnmonds Rhea, aufgenommen von Cassini am 17. Oktober aus 40’000 km Entfernung und mit Licht exakt von der Seite.

NGC 6992, ein Teil des gewaltigen Cirrus-Nebels, aufgenommen mit dem Isaac Newton Telescope im Licht von H-Alpha, O III und S II, die als Rot, Grün und Blau dargestellt werden. Der gesamte rund 5000 Jahre alte Supernovarest ist am Himmel 3° groß.

Die Galaxie Messier 33 aus Sicht des Satelliten WISE bei 3.4 bis 22 µm – wo sie deutlich größer als in sichtbarem Licht erscheint, da nun auch ein Außenbereich mit viel kühlem Staub (hier in Blau) in Erscheinung tritt. Die kleinen (hier rosa erscheinenden) Klumpen in der Galaxie sind Gebiete besonders starker Sternentstehung.

Und wir haben wieder „Augen“ auf der ISS!

24. Dezember 2010

ESA/NASA

Wie man sieht – hier das Niltal und die drei größten ägyptischen Städte bei Nacht – tritt der neue ISS-Bewohner P. Nespoli („Soyuz TMA-20 …“) erfolgreich in die Fußstapfen von S. Noguchi und D. Wheelock, die seit Jahresbeginn uns Zurückgebliebene mit einem Schwall faszinierender Erdimpressionen aus der Raumstation versorgten. Während die beiden dafür TwitPic benutzten, hat Nespoli einen Flickr-Stream, auf dem es schon vor dem Start allerlei Impressionen aus Baikonur zu sehen gab – zum Teil auch in 3D. Die speziell entwickelte Kamera hat er als Teil seiner langen MagISStra-Mission auch mit zur ISS genommen, von dort aber noch nichts Dreidimensionales gezeigt.

Montagsbilder … Sonnen-Action, Erde, Deep Sky

6. Dezember 2010

Ein gewaltiges Filament auf der Sonne, das auch über den Rand ragend als Protuberanz erscheint, ist derzeit zu sehen: Hier zwei aktuelle 304-Angstrom-Bilder von AIA gegen 18:45 MEZ heruntergeladen (das 1. Bild auch komplett [NACHTRAG] und auch das 2.), sowie ein Video der Entwicklung von 4.-6. Dezember; Spaceweather hat weitere Bilder des 700’000 km – 1 Sonnenradius – großen Filaments, auch von Amateurastronomen! NACHTRAG: ein späteres Bild mit höherer Auflösung, ein weiterer Zeitschritt – und das Ganze als Video-Clip!

Morgendämmerung über den USA, aus dem Orbit gesehen von der ISS aus am 27. November – 5 Minuten sah es dann so aus. Und einen Tag später ein nächtlicher Blick auf Manhattan und Long Island.

Ein Ausschnitt aus dem Adler-Nebel in falschen Farben, nämlich einem Nah-IR- und einem Blau-Kanal von Hubbles ACS – und zur Abwechslung mal nicht die ‚Pillars of Creation‘, die außerhalb des Bildfelds sind.

Das Very Large Telescope ganz nah: ein Ausschnitt aus einer Fischaugen-Aufnahme des Unit Telescope „Yepun“.