Archive for April 2009

Flight Readiness Review: Start zu Hubble am 11. Mai!

30. April 2009

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Die Flight Readiness Review für STS-125, den 5. und letzten Hubble-Besuch durch einen Space Shuttle (siehe MLN C45 zur Entscheidung dazu und diesen neueren Artikel), ist heute schneller als geplant zu einem positiven Abschluss gekommen, weil die vorangegangene Shuttle-Mission ausgesprochen problemlos verlaufen war und so gut wie keine „issues“ übrig geblieben waren. Über den Verlauf der Beratungen hatte die NASA über Twitter laufend Auskunft (das gab es noch nie) gegeben. Am 11. Mai um 20:01 MESZ soll es also losgehen …

NACHTRÄGE: Spaceflight Now, ein detaillierter Press Release von Hubble Europa zur Mission und Space.com über die Crew

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Erkenntnisse vom 2. Merkur-Flyby MESSENGERs: ein dynamischer Planet

30. April 2009

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Vulkanismus formt die Oberfläche, ein Dynamo produziert ein Magnetfeld wie bei der Erde, und die Exosphäre ist so komplex, dass sie wohl erst aus dem Orbit verstanden werden kann: Das ist die Quintessenz einer heutigen NASA-Telecon anlässlich der Veröffentlichung von vier Papers zum 2. Flyby (hier die Highlights des 1.) der MESSENGER-Sonde vergangenen Oktober. Danach

  • kontrolliert der Sonnenwind die Exosphäre (= extrem dünne Atmosphäre) des Planeten, wobei der Natrium-Schweif (siehe ISAN 54-5) eindeutig durch Sputtering von Atomen auf der Oberfläche durch einschlagende Teilchen des Sonnenwinds verursacht wird.

  • Die räumliche Verteilung von Kalzium und Magnesium rund um den Planeten unterscheidet sich dagegen sowohl von der des Natriums wie auch untereinander, was von keinem derzeitigen Modell (etwa der Spaltung von Kaliziumoxid erst in der Exosphäre) beschrieben wird. Die Hoffnungen ruhen nun auf MESSENGERs künftigen Beobachtungen im Orbit.

  • Das Magnetfeld ist ein stabiler, globaler Dipol und dem der Erde erstaunlich ähnlich, wenn auch 100-mal schwächer: Ein Dynamo in einem zumindest teilweise geschmolzenen Planeteninneren muss angenommen werden. In der Magnetosphäre Merkurs kommt es indes zu viel heftigeren Rekonnektionen als man sie bei der Erde kennt, womit er sich als Labor für dieses grundlegene planetare (und solare/stellare) Phänomen anbietet.

  • Die Dynamik von Merkurs Magnetfeld dürfte dafür sorgen, dass der „Zugang“ von Sonnenwind zur Planetenoberfläche zeitlich variabel ist: Vielleicht erklärt dies die verwirrenden Na-, Ca- und Mg-Beobachtungen.

  • Während des 2. Flyby entdeckte MESSENGER ein 715 km großes und vergleichsweise junges Impaktbecken, das jetzt Rembrandt getauft wurde – und tektonische Strukturen beinhaltet wie kein anderes. Auch die längste Verwerfung (dem San-Andreas-Graben vergleichbar) des ganzen Planeten gibt es hier.

  • Für das menschliche Auge würde Merkur eintönig grau erscheinen – aber MESSENGERs Kamera hat 11 spezielle Farbfilter, und mit der richtigen Falschfarbwahl wird der Planet knallbunt: Diverse chemische Unterschiede treten nun klar hervor (Abb.). Insbesondere die bedeutende Rolle von Vulkanismus in der Geschichte des Planeten – dessen schiere Existenz noch vor 1½ Jahren unklar war – wird immer deutlicher.

Schon am 29. September ist der dritte Flyby, und 2011 geht es in den Orbit – um einen weit vielseitigeren Planeten, als man ihn sich noch beim Start der Sonde 2004 (siehe MLN 938b) vorgestellt hatte!

Visuals von der Telecon am 30.4.2009 und ein Press Release dazu. NACHTRÄGE: Press Releases von ASU, CU und NASM, Science@NASA und ein Wired-Artikel mit witziger Überschrift: „This Just in: Mercury More Exciting Than Mars“ …

Opportunity auf jungen Marskrater gestoßen

30. April 2009

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Innerhalb der letzten 100’000 Jahre ist der kleine Krater entstanden, den kürzlich der Marsrover Opportunity gefunden hat – erkennbar an den frischen, kantigen Steinen. Die meiste Marsgeologie, die die Rover bisher vorfanden, ist wesentlich älter, bis zu 3 Mrd. Jahre.

Mars Rover Spotlight vom 29. April 2009

Weitere größere Artikel

29. April 2009

Rekord: Rotverschiebung über 8. Der GRB 090423 ist das bei weitem fernste – bzw. jüngste, vom Urknall aus gesehen – Himmelsobjekt, dessen z-Wert direkt gemessen wurde.

Meilensteine — und Verwirrung — in der Welt der Exoplaneten. Gliese 581c und d machen Schlagzeilen als masseärmster und lebensfreundlichster(?) Planet – und Nu Octantis b schockt die Himmelsmechaniker.

Kaguya revolutioniert die Mondtopografie. Superbe Mondrandprofile lassen sich aus der Laseraltimetrie des japanischen Orbiters berechnen.

Die »100 Stunden Astronomie« werden im Herbst wiederholt – und zwar verkürzt als „Galileische Nächte“.

Kurzberichte

Ein großer »Blob« in der Frühzeit des Kosmos, das Objekt Himiko

Das anhaltende »Tief« der Sonne und was es bedeuten könnte: Lockwoods Überlegungen

Wie Lichtverschmutzung im Detail funktioniert – komplexe Berechnungen der Lichtstreuung

Aus dem IYA-Blog und Cosmos4U im April 2009

Das Portal of the Universe ist da! Und die „100 Stunden“ werden wiederholt. Und „She is an astronomer“ läuft auch.

Mercury, Moon & Pleiades line up after Moon occulted Venus

Und jetzt: die „International Dark-Sky Week“ vom 20.-26. April

Supernova with 13 to 14 mag. in a galaxy in Ursa Major!

Nach den „100 Stunden Astronomie“: Versuch einer ersten Bilanz

Rare joint comet discovery by a spacecraft – and an amateur astronomer

Die „100 Stunden Astronomie“ laufen – und die großen IYA-Ausstellungen in Deutschland & den USA!

Erstaunliche Schattenphänomene auf den Saturnringen

29. April 2009

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können derzeit von der Raumsonde Cassini beobachtet werden, da die Sonne zum ersten Mal seit Missionsbeginn nahezu von der Seite auf das Ringsystem fällt. Es ist zwar extrem flach, aber bei schrägem Licht werden nicht nur Unebenheiten sichtbar, auch kleine und kleinste Monde fallen auf, weil sie extrem lange Schatten quer ueber die Ringe fallen lassen. Tausende nur kilometergroße Brocken oder auch nur zeitweilige Zusammenballungen von Ringmaterial sind für das erstaunliche Muster verantwortlich, das nun am Rand des B-Rings aufgetaucht ist (und auf das erstmals Amateurastronomen hinwiesen, die sich die Bilderflut Cassinis vorknöpfen). Zum letzten Mal gaben sich die Saturnringe Mitte der 1990-er Jahre ‚die Kante’, und es wurden eine Menge neue Details des Ringsystems schon von der Erde aus entdeckt. Diesmal ist die irdische Sicht schlechter, dafür sind Cassinis Augen vor Ort.

Planetary Society Blog vom 13. April 2009

Jetzt stehen zwei große Cherenkov-Teleskope auf La Palma

29. April 2009

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nachdem sich MAGIC II zur bekannten Nr. I gesellt hat. Zusammen mit diesem bietet das weltweit größte Gammastrahlenteleskop nun neue astrophysikalische Forschungsmöglichkeiten. Die Untersuchung von Beschleunigungsmechanismen für Elementarteilchen in galaktischen und extragalaktischen Objekten beispielsweise erlaubt neue fundamentale Einsichten in die Geschichte von gewaltigen Strahlungsvorgängen im Universum. Mit ihren beiden, im Durchmesser je 17 Metern großen, Spiegelflächen sind die MAGIC-Teleskope die größten Cherenkov-Teleskope der Welt.

MPG Press Release vom 15. April 2009

Neuer Vermesser des Erdschwerefelds im Orbit

29. April 2009

24_l3Im zweiten Anlauf gelang am 17. März der Start des ESA-Forschungssatelliten GOCE, was für „Gravity field and steady-state Ocean Circulation Explorer” oder Satellit zur Bestimmung des Schwerefelds und der stationären Ozeanzirkulation steht, mit einer russischen Rockot-Trägerrakete vom Kosmodrom Plesetsk in Nordrussland: Der für ein Raumfahrzeug ungewöhnlich flugzeughaft konstruierte Satellit gelangte in eine quasi sonnensynchrone niedrige Erdumlaufbahn. Mit diesem Start beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der europäischen Erdbeobachtung: GOCE ist der erste einer neuen Reihe von ESA-Satelliten zur Erkundung unseres Planeten und seines Umfelds mit dem Ziel, unser Wissen über die Mechanismen des Systems Erde und ihre Entwicklung zu erweitern, um sie besser zu verstehen und so den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. GOCE wird insbesondere die winzigen Unterschiede im Schwerefeld der Erde messen – die zahlreiche Informationen nicht nur über das Erdinnere sondern auch die Meere enthalten.

Um diese Mission zu ermöglichen, musste die ESA mit einem Konsortium von 45 europäischen Unternehmen und Wissenschaftlern gewaltige technische Herausforderungen meistern, nämlich einen Satelliten zu entwerfen, der seine Kreise so erdnah zieht, dass er hochgenaue Daten des Schwerefelds sammeln kann, gleichzeitig jedoch auch in der Lage ist, die durch die Restatmosphäre in seiner Umlaufbahn in nur 260 km Höhe verursachten Störungen herauszufiltern. Das Ergebnis ist ein schlankes, pfeilspitzenförmiges aerodynamisches Design von 5 Metern Länge, ausgerüstet mit Niedrigleistungs-Ionentriebwerken, mit denen der atmosphärische Widerstand ausgeglichen werden kann. Die Daten von GOCE werden einen entscheidenden Beitrag zu präzisen Messungen der Ozeanzirkulation und von Veränderungen des Meeresspiegels leisten, die beide vom Klimawandel betroffen sind. Sie werden außerdem ein besseres Verständnis von Vorgängen im Erdinneren ermöglichen, die mit Vulkanausbrüchen und Erdbeben zusammenhängen.

ESA PM vom 18. März 2009 u.v.a.

Was war wirklich auf Nordkoreas Langstreckenrakete?

29. April 2009

Würde man der nordkoreanischen Nachrichtenagentur Glauben schenken, dann wurde am 5. April um 4:20:02 MESZ ein kleiner Satellit names Kwangmyongsong-2 mit einer Trägerrakete namens Unha-2 auf eine Umlaufbahn in 490 bis 1426 km Höhe mit einer Periode von 104 Minuten und 12 Sekunden gebracht, wo er auf einer Frequenz von 470 MHz patriotische Lieder sendet und für Telekommunikationstests im UHF-Band verwendet wird. Zu dumm nur, dass bislang niemand etwas aus dem Orbit empfangen oder dort sichten konnte: Ausserhalb des isolierten Landes wird unisono davon ausgegangen, dass zum dritten Mal nach 1998, als Nordkoreas Medien ebenfalls einen Phantomsatelliten im Orbit feierten, und 2006, als ein mutmaßlicher Startversuch schon nach Sekunden scheiterte, der Versuch eines Satellitenstarts misslungen ist. Wobei sich die Beobachter aufgrund der dünnen Informationslage aber nicht einig sind, ob dieser überhaupt ernst gemeint war oder sich vielmehr nur ein Dummy an Bord der gemeinhin als Taepodong 2 bekannten Langstreckenrakete befand, um einen primär militärischen Test zu kaschieren.

Anders als 1998 hatte Nordkorea den Start dieses Mal Wochen im Voraus dem internationalen Protokoll folgend angekündigt, aber was sich letztlich innerhalb weniger Sekunden am 5. April abgespielt hat, ist auch Wochen später noch nicht wirklich klar. Korrekt funktioniert hat auf jeden Fall die erste Stufe der Rakete, die zwischen Korea und Japan ins Meer fiel, und auch die zweite scheint gezündet zu haben: Zumindest bis an den Rand der Erdatmosphäre stieg sie mitsamt der dritten Stufe und ggf. Nutzlast auf. Nicht klar ist jedoch, ob auch die zweite Stufentrennung gelang, sicher scheint aber, dass die dritte Stufe nicht weiter in den Orbit flog sondern die zweite und dritte Stufe – zusammen oder separat – östlich von Japan in den Pazifik fielen. Zusätzliche Verwirrung stiftet auch ein spektakuläres Satellitenfoto des Starts selbst, aus dem manche Analysten eine extrem flache Flugbahn ablesen wollen, die nie und nimmer in den Orbit geführt haben könnte, während andere widersprechen. Auf jeden Fall flog die Taepodong 2 doppelt so weit wie jede andere nordkoreanische Rakete zuvor – wobei ausländische Geheimdienste womöglich mehr über ihr Verhalten gelernt haben als die Nordkoreaner selber, für die sie bald hinter dem Horizont verschwunden war.

„Übersehene“ Exoplaneten in alten astronomischen Daten

29. April 2009

Die ersten überzeugenden Hinweise auf Planeten anderer Sterne gibt es erst seit Mitte der 1990-er Jahre und die ersten eindeutigen Bilder gar erst seit vergangenem Jahr – aber nun, wo man weiss, wonach man suchen muss, werden immer wieder verblüffende Spuren in alten Daten entdeckt. So war einer der 2008 entdeckten Planeten des Sterns HD 8799 bereits zehn Jahre früher von der Infrarotkamera des Hubble Space Telescope abgelichtet worden, doch das gleißende Licht des Sterns selbst überstrahlte ihn komplett: Erst jetzt sind Methoden der Bildverarbeitung entwickelt worden, um schwache Begleiter heller Sterne aus dem Streulicht herauszukitzeln. Die werden jetzt systematisch auf das Hubble-Archiv angewendet: In den vergangenen zehn Jahren sind immerhin über 200 Sterne im Koronographenmodus aufgenommen worden, bei dem der Stern bereits abgedeckt wird aber immer noch viel Licht um die Blende herum gelangt. Hat man einen Planeten erst einmal entdeckt, dann könnte sich nach wenigen Jahren schon seine Bahnbewegung nachweisen lassen: so wie beim äußeren Planeten von HD 8799, der sich inzwischen ein paar Pixel weiter bewegt hat.

Ein anderer direkt abgebildeter Planet (schon im Jahre 2003, aber auch erst 2008 in den Daten entdeckt), befindet sich in der Staubscheibe um den Stern Beta Pictoris: Von ihm sind zwar noch keine älteren Fotos aufgetaucht aber womöglich eine ganz andere Spur. Im Jahr 1981 nämlich hatte der gut überwachte Beta Pic ausgeprägte Helligleitsschwankungen gezeigt: Schon damals gab es den Verdacht, dass hier ein riesiger Komet oder aber Planet aus Sicht der Erde vor dem Stern hergezogen war. Das passte auch in das sich abzeichnende Bild einer dynamischen jungen Welt, in der sich Planeten und Kometen aus dem Staub bilden und zuweilen sogar auf den Stern stürzen. Über die Bahn des 2008 direkt gesehenen Planeten ist zwar nur wenig bekannt, aber es ist zumindest recht plausibel, dass es genau dieser Körper war, der 1981 kurz den Stern „verfinsterte“. Wenn das der Fall war, dann müsste es zwischen 2013 und 2020 den nächsten derartigen Transit geben. Zuvor sollte der Planet wieder günstig für die direkte Beobachtung stehen, zur Zeit allerdings viel zu nah am Stern. Ob er hinter den 1981-er Beobachtungen steckt, wird sich bald testen lassen.

Wie ein Deutscher den einzigen „Ostsee“-Meteoriten fand

29. April 2009

Ein einziges gutes Video – von einer Kamera, mit der ein Schwede seinen Garten überwachte – und vor allen präzise Hinweise zweier Augenzeugen in Norddeutschland: Das waren die entscheidenden Informationen, die den einzigen hauptberuflichen Meteoritenjäger Deutschlands, Thomas Grau, zu dem Schluß führten, dass von der viel beachteten Feuerkugel am 17. Januar über der Ostsee etwas Restmaterial den Boden erreicht haben könnte. Und dann nicht ins Meer sondern auf die dänische Insel Lolland gefallen sein müsste. Die Befragung weiterer Augen- und Ohrenzeugen auf Lolland selbst engte das Suchgebiet weiter ein, doch dann dauerte es. „Schon sechs Tage stapfte ich durch die verregnete Landschaft ohne zu wissen, ist überhaupt was herunter gekommen!“ erinnert sich Grau: „Oder ist meine Kalkulation falsch? Wie wird der Met aussehen, groß oder klein, schwarz oder eher braun, möglicherweise ist es wieder ein Achondrit mit nicht mal dunkler Kruste? Warum nicht? Niemand kann das vorher wissen.“ Aber dann, ein zerbrochener 30-Gramm-Brocken in einer Wiese: „Ich war verrückt vor Freude, obwohl nicht alles wirklich perfekt gelaufen war. Ich finde auch lange nicht die richtigen Worte, um das Glück zu beschreiben. Ich hatte ja nicht nur den nächsten Meteoriten gefunden, sondern schon wieder einen Meteoritenfall als erster entdeckt! Und das völlig bewußt und mit Absicht!

Völlig überheblich dachte ich zu diesem Zeitpunkt: Jetzt geht´s los! Jeden Tag ein Fund! Okay, jeden Zweiten! Nach vier Tagen: Naja, komm – einer pro Woche ist eigentlich normal! Aber, nix mehr zu finden. Was ist los? Kann das sein? Frust kommt auf und steigert sich. Der Fund schon lange her. Er kann die aktuellen Schmerzen und das tägliche Leiden auch nicht mehr versüßen.“ Weder Grau noch zahlreiche andere Meteoritensucher haben seither auch nur einen zweiten Brocken des Ostsee-Boliden aufspüren können – und viel mehr als das eine Stück (das Grau von Rechts wegen abgeben musste; ein Finderlohn steht ihm jedoch zu) gibt es womöglich auch gar nicht. „Wir können bei diesem sehr hellen Boliden froh sein, das überhaupt Stücke die Erde erreicht haben,“ sagt Grau: „Man merkt es auch an den Zeugenberichten, denn der Donner ist gar nicht so stark, wie ich es sonst gewöhnt war, wenn ich einen Meteoritenfall untersucht habe. Ich hatte sogar kurze Zeit nach der Befragung darüber nachgedacht aufzugeben, weil ich selber nicht mehr an einen Fall geglaubt habe. Aber es hätte mich genervt, man sitzt zu hause und fragt sich dann, ach vielleicht war ja doch was gefallen … war es ja auch! Gott sei dank habe ich weiter gemacht!“